Anfang des Monats habe ich ein neues Babyphone benötigt und mich für das Eufy Baby Monitor E21 entschieden. Das Top-Modell konnte mir Anker kurzfristig für einen Test zur Verfügung stellen und ich wollte erfahren, wie es sich zum bisherigen Babyphone von Philips Avent schlägt. Immerhin ist es mit aktuell 219,99 Euro ja auch nicht ganz günstig – bringt auf der anderen Seite aber auch jede Menge Features mit.
Auch wenn es eine App, WLAN und smarte Funktionen gibt, habe ich gleich einmal die wichtigste Information für euch: Das Eufy Baby Monitor E21 hat einen WLAN-Schalter, mit dem die Verbindung ins Netzwerk und auch die Cloud komplett unterbrochen werden kann. Gleichzeitig kann das Babyphone mit dem mitgelieferten Monitor auch ganz klassisch über eine direkte Funkverbindung genutzt werden. Darauf möchte ich definitiv nicht verzichten, etwa im Urlaub oder wenn die Kinder mal bei Oma und Opa übernachten.
Diese Einstellungen habe ich direkt geändert
Genau hier kann auch der Eufy Baby Monitor E21 punkten: Einstecken, einschalten und schon werden Bild und Ton übertragen. Wobei ein, zwei Details doch noch eingestellt werden müssen. Ich fand es beispielsweise nicht so klasse, dass das Display nach drei Minuten automatisch ausgeschaltet und nur noch der Ton übertragen wird. Oftmals sitzt meine Tochter schon im Bett, ohne einen Ton von sich zu geben. Wenn man dann schnell reagiert, schläft sie meist schnell wieder ein.

Am besten durchforstet ihr ohnehin einmal die vielleicht nicht ganz übersichtlichen Einstellungen am Monitor selbst, denn hier können einige spannende Anpassungen vorgenommen werden. Ich habe den Monitor in den Monitoreinstellungen im Bereich „Schlafzeit“ dauerhaft eingeschaltet. Natürlich geht das zulasten der Akkulaufzeit, wir werden hier aber von vier oder fünf Stunden am Abend. Das klappt locker – und zur Not kann der Monitor auch per USB-C aufgeladen werden.
Eufy Baby Monitor E21 mit der App verbinden
Sobald man eine WLAN-Verbindung erstellt, kann der Eufy Baby Monitor E21 über die große Eufy-App oder die dedizierte Anwendung Eufy Baby genutzt werden. Hier erhaltet ihr auf Wunsch auch Push-Mitteilungen, wenn sich das Kind bewegt, Geräusche von sich gibt oder die Temperatur im Schlafzimmer zu hoch wird.
Ebenfalls klasse: In der App kann man direkt den Privatsphäre-Auslöser betätigen, bei dem sich die Kamera automatisch umdreht und keine Mitteilungen mehr sendet. Das ist praktisch, wenn man selbst mit im Bett sitzt.

Schwenken, neigen und hohe Auflösung
Die Kamera, die übrigens per Kabel oder Akku betrieben werden kann, kann sowohl per App als auch über den Monitor bewegt werden. Sie kann sich um 330 Grad drehen und um 60 Grad neigen. Zudem gibt es einen Zoom, der natürlich nur digital ist, aber dank der 4K-Auflösung trotzdem dafür sorgt, dass man ziemlich nah heran kommt.
Im Hinblick auf die Bildqualität gibt es keinen großen Grund zur Kritik, wobei mir persönlich ohnehin kein superscharfes Bild wichtig ist. Der Monitor zeigt ohnehin nur 720p an, nutzt also gar nicht die volle Auflösung. Die könnte aus meiner Sicht aber später noch interessant werden.

Wenn die Kinder keine Babys mehr sind
Ich kann mir durchaus vorstellen, die Kamera auch später noch einzusetzen, wenn das kleine Kind dann irgendwann groß ist. Gerade, wenn es im Kinderzimmer sehr leise wird, und man doch mal wissen möchte, was dort vor sich geht. Hier sind Schwenk- und Neigefunktion natürlich super praktisch.
Und prinzipiell könnte der Eufy Baby Monitor E21 sogar als smarte Überwachungskamera eingesetzt werden. Auf Wunsch könnt ihr auch eine SD-Karte einsetzen, um aufgezeichnete Ereignisse zu speichern. Dann ist auch die 4K-Auflösung wieder super spannend.
Was sonst noch mit dabei ist
Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine kleine Klemmhalterung, die sicherlich für die erste Zeit am Babybett sehr interessant ist. Aktuell stelle ich die Kamera einfach auf den Nachttisch oder auf das Regal neben dem Bett. So bin ich noch ein bisschen flexibler, was die Positionierung angeht.
Außerdem gibt es exklusiv beim Eufy Baby Monitor E21 eine kleine Ladestation, so dass der Monitor auf Wunsch immer seinen festen Platz hat und aufgeladen ist.
- Hybrid-Verbindung für stetige Fürsorge: Behalte dein Baby immer im Blick – mit oder ohne WLAN. Über die App bleibst du auch unterwegs oder bei...
- 4K UHD für jedes Detail: Mit 330° Schwenk, 60° Neigung und 8× Zoom entgeht dir nichts. Die Nachtsicht zeigt selbst im Dunkeln kleinste Bewegungen...
Rund um das Aufladen habe ich einen von wirklich sehr wenigen Kritikpunkten: Sobald man den ausgeschalteten Monitor auf die Ladestation stellt oder an ein USB-C-Kabel anschließt, schaltet er sich automatisch ein. Das ist unpraktisch, wenn man den Monitor gerade gar nicht benötigt, sondern einfach nur aufladen möchte – insbesondere, wenn die Kamera schon längst ausgeschaltet ist.
Abgesehen davon hat sich Anker wirklich Gedanken gemacht – unter anderem schaltet sich auch das LED-Licht an der Kamera aus, sobald es im Raum dunkel ist. Wenn man bedenkt, dass das noch etwas teurere Philips Avent Premium Connected Babyphone nur 1080p bietet, die Kamera dort nicht automatisch bewegt werden kann und zudem auch nicht über einen Akku verfügt, wird die Lösung von Anker zu einer echt spannenden Alternative.

