Manchmal braucht es gar keine gut vernetzten Insider oder durchgesickerte Bauteile, um Apples Zukunftspläne zu enttarnen. Ein einziges Software-Update reicht mitunter völlig aus, denn wie das Portal Macworld berichtet, steckt in der jüngsten Entwickler-Beta von iOS 27 versteckter Programmcode, der sechs bislang unveröffentlichte iPhone-Varianten preisgibt. Klingt nach einer Sensation, ist es im Kern aber eher eine Bestätigung dessen, worüber ohnehin schon länger spekuliert wird.
Was die Beta-Version verrät
Erst gestern stellte Apple Entwicklerinnen und Entwicklern die fünfte Beta von iOS 27 zur Verfügung. Wer sich durch die Systemdateien wühlt, genauer gesagt durch jene Bereiche, die für die Akkusteuerung sowie die sogenannten „Battery Intelligence“-Funktionen zuständig sind, stößt dabei neben den bereits bekannten, aktuell erhältlichen iPhone-Bezeichnungen auch auf folgende interne Kürzel:
- V62: iPhone Air 2
- V63: iPhone 18 Pro
- V64: iPhone 18 Pro Max
- V67: iPhone 18
- V68: iPhone Ultra
- V69: iPhone 18e
Bemerkenswert daran: Noch nie zuvor tauchte die komplette Modellpalette der kommenden iPhone-18-Generation gebündelt im Code einer einzigen iOS-27-Beta auf. Insofern markiert dieser Fund durchaus einen kleinen Meilenstein in der Gerüchteküche.
Codes ja, Namen nur indirekt
Wichtig für die Einordnung: Tatsächlich im Quelltext aufgetaucht sind lediglich die kryptischen Kürzel selbst. Die dahinterstehenden Produktnamen wurden folglich nicht direkt mitgeliefert, sondern von außen abgeleitet. Möglich wird diese Zuordnung dadurch, dass besagte interne Apple-Identifikationsnummern bereits in vorherigen Datenlecks kursierten oder von Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seiner Berichterstattung genannt wurden. Wer also die Historie dieser Kürzel kennt, kann sie ziemlich zuverlässig den erwarteten Geräten zuordnen.

Vielleicht ja auch iPhone 17 mini statt pro max (stattdessen das ultra)