Mein Weg zur Arbeit sieht an Tagen ohne Regen normalerweise wie folgt aus: Von Zuhause mit dem Rad zum Bahnhof nach Wattenscheid, dann eine Station nach Bochum und direkt ins Büro. Ziemlich entspannt, wenn die Bahn fährt. Zurück geht es dann oftmals als kleine Sporteinheit nach Hause, auf verschiedenen Strecken mit einer Länge von 10 bis 25 Kilometern. Wenn ich danach geschwitzt bin, ist das absolut kein Problem.
Nächstes Jahr habe ich allerdings ein kleines Problem. Vom 9. Juli bis zum 15. Oktober ist die Bahnstrecke von Duisburg bis Dortmund gesperrt, also auch zwischen Wattenscheid und Bochum. Ich könnte alternativ noch die Straßenbahn nehmen, das würde aber erheblich länger dauern. Demnach stand mein Entschluss in dieser Woche fest: Es muss tatsächlich ein E-Bike her, um morgens entspannt und ohne zu schwitzen zur Arbeit zu kommen.
Ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was ich gerne hätte. Hier mal ein Blick auf meine Wunschliste:
- sportliche Ergonomie
- Riemenantrieb
- echte Gangschaltung
- Mittelmotor
Die Auswahl ist dann tatsächlich nicht besonders groß. Entschieden habe ich mich für ein E-Bike von Cube, genauer gesagt das Cube Editor Hybrid SLT 400X FE. Ich konnte noch eines der wenigen verfügbaren Räder der aktuellen Generation zu einem vernünftigen Preis ergattern, bevor dann im Herbst die neuen Modelle auf den Markt kommen. Große technische Neuerungen sind dann aber ohnehin nicht zu erwarten.
So ist das Cube Editor Hybrid ausgestattet
Angetrieben vom leichten Bosch Performance SX Motor mit 400-Wh-Akku bietet mir das Cube Editor Hybrid SLT 400X FE eine hoffentlich sportliche und zugleich effiziente Unterstützung im Stadtverkehr. Zur Ausstattung gehören eine wartungsarme Shimano Alfine 11-Gang-Nabenschaltung mit Gates-Zahnriemen, hydraulische Shimano-Deore-Scheibenbremsen, komfortable Schwalbe Marathon Efficiency Reifen sowie eine Vollcarbon-Gabel. Dank serienmäßiger Beleuchtung, Schutzblechen, Gepäckträger und Seitenständer ist das Bike sofort für den täglichen Einsatz gerüstet, was mir persönlich sehr wichtig war. Zudem soll sich das Bike auch ohne Unterstützung noch ganz ordentlich bewegen lassen.
Natürlich wird auch ein bisschen Zubehör getestet
Bis zum Ende der Fahrradsaison sind es ja noch einige Wochen. Ich möchte den August und September nutzen, um noch einmal ein bisschen Zubehör zu testen. Bereits bei mir eingetroffen, und für die ersten Testrunden an meinem jetzigen Cube Hyde Race montiert, ist der Bryton Rider S810 Fahrradcomputer. Ich wollte einfach mal eine Garmin-Alternative ausprobieren, mit rund 270 Euro ist das aber auch nicht unbedingt das günstigste Gadget. Falls ihr euch einen Fahrradcomputer kaufen möchtet, wartet gerne meinen Erfahrungsbericht ab.
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Außerdem möchte ich mein künftiges Cube Editor Hybrid mit dem Bosch Kiox 500 ausstatten, einem speziellen E-Bike-Display, das neben Daten rund um das Fahrrad und die aktuelle Fahrt auch eine Navigation anzeigen kann. Ob das eine Alternative zu einem klassischen Fahrradcomputer ist? Ich bin gespannt.
- - 1 Kiox 500 (BHU3700)
- - NACHRÜST-KIT 1-ARM-HALTER 31,8 MM SMART SYSTEM (BDSYYYY) ->1-Arm-Halter 31,8 mm (BDS3620) EB13100005 -> Display Aufnahme Kabelabgang hinten...
Fallen euch noch andere Gadgets ein, auf die man als Fahrradfahrer auf keinen Fall verzichten mag? Ich bin gespannt auf eure Vorschläge und Ideen in den Kommentaren.



Cube ist doch nur Massenware mit oft dürftigem Service… So ein Rad wäre doch viel angemessener für nen Techblog 😉
https://storck-bikes.com/Cyklaer-Gravel/R16771049
Sieht schon cool aus, erfüllt meine Wunschliste aber nicht 😉
Kann ich so nicht bestätigen. Mein Cube Händler ist 10 km entfernt und bisher kann ich nichts negatives berichten. Lediglich der Ruf in der Community ist dürftig, was vor allem der Marktdominanz geschuldet sein dürfte. Hab jetzt schon mein Drittes. Im Bikepark wurde ich erst belächelt (dort gilt: je weniger damit fahren, desto „geiler“ die Marke), ich war aber fast immer der mit den besten Parts. Da stand dann der Möchtegern-Pro mit seinem doppelt so teurem Santa Cruz neben mir, und hat im Strahl gekotzt als meine Teile gesehen hat… 😏
Ich habe mir im Jahr 2019 über Jobrad ein E-Bike zugelegt. Ich habe mich damals für ein KTM Damenrad mit Tiefeinstieg entschieden. Das Bike fährt noch immer wie am ersten Tag.
Welches Gadget empfehle ich? Eine Seitentasche für den Gepäckträger. Dort verstaue ich meinen Rucksack mit MacBook, um mit trockenem Rücken im Büro anzukommen.
Ja, ohne Fahrradtasche geht gar nichts, da hast du Recht. Gute Fahrt 😎
Da bei dir in Rahmen ja eigentlich schon die Akku anzeige intrigiert ist, würde ich persönlich nicht das Nachrüsten Set von Kiox 500 investieren, sondern eher in ein Beeline Velo 2 Navigationsgerät.
Navigieren geht mit den Kiox 500 aber definitiv gut, meine Frau hat es an ihren Cube Standardmäßig dran (glaube zumindest dass es dass ist schaut zumindest genau so aus) über die Bosch Flow ab muss du die Routenplanung dann machen.
Ich selbst hab ein Beeline Velo 2 und bin damit zu frieden, ist es bei mir geworden da ich einfach ein Yamaha-Side-Switch-Display an meinen Haibike habe (also nur Akku Anzeige, welcher Modus und wie die Reichweite ist).
Vileicht interessant für dich. LG aus Hannover
https://allpacka-box.de/
Cooler Hinweis! Vielen Dank
Super Teil. Danke.
Passen dort alle Satteltaschen ran (wegen den Aufnahmelaschen)?
Am besten dort kurz Anrufen und fragen, bzw. ein Foto von deinen Gepäckträger schicken dann bist du auf der sicheren Seite.
Den Bosch Smartphone Grip (vertikal) statt des Kiox, dann brauch man nur den Halter dafür und nicht das Kiox. Mit der Flow App kann das Iphone dann alles. Als Rucksack/Fahrradtaschenkombi fürs Büro, auch wenn teuer, ein Modell von Otinga, die einzige Modellreihe, welche ohne Probleme schnell umgebaut ist. Ist mein täglicher Begleiter ins Büro. Und je nachdem, wo das gute Stück in Bochum untergebracht wird, das Bosch Connect Modul zum Orten (oder die Jahreskarte für die Radstation). Ach ja, und immer Pott auf den Kopf.
👍🏻
iLockit – ich hatte leider eins, das an mein Cube nicht passen wollte. Ich nehme an, nur die größten Versionen funktionieren mit 70er Reifen.
Cube hat mir allerdings davon abgeraten, weil eine GPS-Ortung im Diebstahlfall die Zahlung der Versicherung um Monate verzögert, da das Rad theoretisch auffindbar ist, die Polizei aber nichts macht. Und ist das Rad im Ausland geladet, soll es noch komplizierter werden. Versicherung sagt „steht doch in XYZ, geh es da holen“, Behörden helfen einem aber nicht.
Ergo – wenn versichert, nicht trackbar. Ob das nun stimmt, ich kann es zum Glück nicht beurteilen. Aber vom Rad weg gehen und es verriegelt automatisch und umgekehrt genau so hört sich für mich fein an. Jedenfalls wenn man mal nur kurz in den Bäcker will.
Meine ärgerlichste Investition – das Faltschloss! Ich hasse es, es ist fummelig, hakelig, immer zu lang (katscht an den Rahmen) oder zu kurz oder nicht richtig „formbar“. Nur die Transportposition ist fein. Mittlerweile habe ich ein Cube Rahmenschloss mit Einsteck-Kette zusätzlich, das ist wesentlich komfortabler im täglichen Kurzzeiteinsatz. Das Faltschloss kommt nur noch beim Langzeitparken zusätzlich dran. Wenn Rahmenschloss nachrüsten: Achte drauf, dass man es ohne Schlüssel schließen kann!
eins noch – aus selbem (Tracking)-Grund hat Cube auch von der als Abo buchbaren Tracking-/Motorsperre von Bosch abgeraten!
Versicherungen und Ermittlungsbehörden sind froh, wenn das teure Rad getrackt werden kann, andere Hersteller bauen einen Tracker mittlerweile serienmäßig ein (Riese und Müller z.B.). Und das Bosch Teil hat noch mehr Vorteile, wenn der Alarm aktiviert ist, gibt es bei Bewegung des Rades vor Ort einen Alarmton aus und auf das Handy kommen entsprechende Benachrichtigungen, so das sofort reagiert werden kann, plus Akkusperre u.v.m..
Danke für deinen Kommentar.
Ein Rahmenschloss kommt auf jeden Fall dran. Wenn man nur mal schnell zum Bäcker reinhuscht oder die Kinder im Kindergarten abgibt, dann ist das schon praktisch.
Mit dem großen Schloss überlege ich auch. Wo packst du denn das Kettenschloss hin? Ich bin ab und zu auch ohne Tasche unterwegs und da ist ein Schloss, das man für die Fahrt irgendwo direkt am Fahrrad verstauen kann, natürlich schon praktisch.
gibt eine kleine Tasche extra für die Kette, hängt man mit 2 Schlaufen hinten an den Sattel.
die Extratasche ist mir auch zu viel Fummelei. Ich wickel die Kette (120cm) durch den Ring und ein paar Mal zwischen Gepäckträger und Sattelstütze und steck den Stöpsel ins Schloss.
Guck Dir auch mal das KlickFix-System an. Sowohl für Lenker als auch Gepäckträger, finde ich sehr praktisch.
Für die Navigation am bike nutzen meine Frau und ich Naviki auf dem iPhone, das eingebaute kiox hat nur Richtungspfeile ohne Karte, das war uns zu ungenau. Karten gut konfigurierbar, zeigt nur die POI an, die wir haben wollen. Neuberechnung geht auch zügig.
Finde Cube voll naja nicht Scheiße aber irgendwie hab ich eine antisympathie
Da hast du ja einige, nicht nur gegen Cube 😀
Wie lustig, mit genau dem Rad rolle ich auch seit letztem Jahr durch Bochum. Ich bin damit wirklich zufrieden. Das zusätzliche Display würde ich mir sparen. Alle e-Bike Funktionen hast du auf dem Oberrohr und in der App. Zum Navigieren würde ich ein Garmin Edge Explore 2 empfehlen – der kann das besser als Bosch mit App und Display. Kostet auch nicht mehr als das Bosch Display. Der Federungskomfort lässt bauartbedingt sehr zu wünschen übrig (ich bin schon was älter). Ne gefederte Sattelstütze (by.Schulz) hilft sehr. Das man mit dem Ding ohne Motor wie auf einem normalen Rad fahren kann: na ja, ich hoffe, du hast dafür noch ein normales Fahrrad…:) Die Kunststoff-Schutzbleche fingen bei mir schnell an zu klappern. Sehr gut finde ich, dass man hinten eine Fahrradtasche mit normaler Hakenbefestigung befestigen kann. Frag mal in Bochum in der Innenstadt beim Cube Händler nach Vaude-Taschen. Vielleicht fahren wir ja mal auf dem Weg ins Ruhrstadion aneinander vorbei :))
Habe seit letzter Woche ein Stevens E-Agnello 7.8.1
Ist echt ne Maschine, sowohl in der Stadt als auch im leichten Gelände.
Als Flaschenhalter das Magnetsystem von Fidlock, als Klingel die unauffällige von Knog.
Rucksack von Oak, der leuchtet, wenn er im Dunkeln angestrahlt wird.
Na da bin ich ja mal gespannt wie sich das Cube so schlägt vor allem im Falle einer Service oder Garantiebearbeitung.
Wenn du nen wirklich guten Händler erwischt hast ist ja vieles in seiner Hand machbar. Aber Cube selbst hat schon so den ein oder anderen Punkt beim Thema Verarbeitung, Verfügbarkeit verloren.
Sie sind sicher eine verbreitete Marke die durch Preisaggressivität Marktanteile ergattert, aber die Philosophie dahinter ist halt recht kurzweilig.
Trek wäre meine Marke der Wahl.
Family owned aber trotzdem groß.
Amerikanische Service Mentalität (Lifetime Warranty) und tendenziell Wettbewerbsfähig in fast jedem Segment.
Bin auch gespannt ob du den Bosch SX Motor im kommenden Jahr noch feierst. TQ ist da schon eine tolle Alternative.
Trotz allem gute Fahrt und baut den Fahrradanteil gern mal aus hier.
Ist ja nicht mein erstes Cube, wir haben in der Familie bereits zwei für Erwachsene und der Sohnemann hat mittlerweile sein drittes. Wir hatten nie Probleme außerhalb der normalen Verschleißteile bisher.
Nur aus Interesse, warum das 3te Cube für den Sohn schon und kein Woom?
Als wir angefangen haben mit Laufrad, haben wir da schon festgestellt dass die Wooms einfach deutlich leichter sind als die Cubes und das hat sich auch bei Woom 2 und Woom 3 nicht geändert. Die Wertstabität ist dazu auch gigantisch bei Woom, wirklich Verlust macht man da nach 1 Jahr Nutzung kaum.
Wir werden zwar auch später auf Cube Acid 240 oder Haibike AllTack Kids beim Kinderrad umsteigen aber erst wenn es wir uns den 24″ Reifen nähern und es dann eben nicht mehr jährlich getauscht werden muss da der Sohnemann rausgewachsen ist.