iPad-ähnliches Gerät zur Smart Home-Steuerung soll in Arbeit sein

Apple weitet seine Smart Home-Linie aus

Wie Bloomberg berichtet, arbeitet Apple derzeit an einer Reihe von Geräten, um die eigene Smart-Home-Linie zu erweitern und damit in direkte Konkurrenz mit Google und Amazon zu treten. Zu den angekündigten Geräten gehören etwa eine neue Apple-TV-Box mit schnellerem Prozessor, die 2024 erscheinen soll, sowie ein iPad-ähnliches Display zur Steuerung von Thermostaten, Lichtern und Co.

Das geplante Display soll dabei magnetisch an Wände oder anderen Orten montiert werden können und somit zu einem fest installiertem Bestandteil des Smart Homes werden. FaceTime-Anrufe und das Abspielen von Videoinhalten soll mit dem geplanten Gerät ebenfalls möglich sein. Laut nicht näher genannter Quellen plane Apple außerdem weitere, noch größere Smart-Home-Displays, schreibt Bloomberg. Zudem sollen alle Geräte matter-fähig sein. 


Das iPad selbst verfügt zwar bereits über einige Smart-Home-Funktionen, trotzdem erfreuen sich dezidierte Smart-Home-Geräte gerade großer Beliebtheit. Google und Amazon haben mit dem Nest Hub und Echo Show schon jetzt entsprechende Produkte im Sortiment. Ein Pixel-Tablet mit optionalem Halter ist wohl ebenfalls gerade in der Mache. Auch Apple hatte bereits erwogen, einen „Home Stand“ für das iPad auf den Markt zu bringen. Das neue Display soll nun eine Lücke schließen. Da es bislang allerdings zu Verzögerung bei der Entwicklung gekommen sei, wird das Produkt Annahmen zufolge nicht vor nächstem Jahr erhältlich sein.

Optimierter HomePod soll Tür in den Smart-Home-Markt erneut öffnen

Bisher lagen Apples eigene Home-Geräte in der Popularität deutlich hinter Amazons und Googles Alternativen zurück. Das ist zum Großteil darin begründet, dass Apples Siri weniger leistungsfähig ist als Amazons Alexa oder der Google Assistant. Die nun geplanten Produkte und ebenso die kommenden Verbesserungen an Siri sollen Apples Glück auf dem Smart-Home-Markt drehen.

Als ersten Schritt in diese Richtung hat Apple kürzlich eine neue Version seines HomePods vorgestellt. Dieser ist eine komplett überarbeitete Version des ursprünglichen Modells und enthält den Chip der Apple Watch aus 2022. Das Gerät wurde mit einem aktualisierten Medien-Panel ausgestattet und enthält außerdem einen Sensor, der die Temperatur in Räumen messen kann. Der neue HomePod ist für 349 Euro vorbestellbar und ab dem 3. Februar in Deutschland erhältlich. 

Apples erster HomePod war 2021 eingestellt worden, weil die Verkaufszahlen nur mittelmäßig ausgefallen waren. Kundenseitig galt dem Preis von damals 349 US-Dollar die größte Kritik. Zwar hatte Apple den Preis nachträglich reduziert, der HomePod blieb aber trotzdem eine Ladenhüter. Wesentlich günstiger können Kundinnen und Kunden seit 2020 den HomePod mini erstehen, der deutlich beliebter ist und in den USA einen Marktanteil von 13 Prozent im Smart-Speaker-Segment hält.  Wir dürfen gespannt sein, ob der neue HomePod den HomePod mini ablösen kann.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Kann mir jemand sagen, wo der Vorteil sein soll?

    Ich benutze aktuell hue und tado und für beide hängt ein Bridge am Fritz! Und ich steuere beide am liebsten über die jeweiligen Apps.

    Fällt das Bridge dann weg, wenn die Geräten „mehr“ Smarthome können? Die App benötige ich aber dennoch für alle Funktionen?

    Es wäre sicherlich praktisch gut, wenn tado die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit über das HomePod messen könnte. Dann müsste ich kein zusätzliches Messgerät kaufen. Und dann würde der hohe Preis des HomePods sich ein wenig relativieren.

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