Im Überblick: Spiele und Apps der Woche (KW 1)

Nach einer kleinen Auszeit gibt es wieder neue Apps und Spiele der Woche. Wir wollen euch die aktuellen Kandidaten vorstellen.

ArtRage – iPhone-App der Woche: Wer auf seinem iPhone gerne kreativ werden möchte, kann mit ArtRage eigentlich nicht viel verkehrt machen. Eigentlich gibt es nur zwei Dinge zu beachten: Die App bietet Haufenweise Pinsel und Bürsten, verlangt aber auch nach jeder Menge Arbeitsspeicher – das kann bei älteren Geräten zu Problemen führen, die man eventuell durch einen Neustart lösen kann. In Sachen Werkzeugen und Auswahlmöglichkeiten bietet ArtRage für den geforderten Preis sehr viel Auswahl, nur künstlerisches Talent sollte man mitbringen. (79 Cent, iPhone)

LostWinds – iPhone-Spiel der Woche: In diesem Adventure spielt man einen kleinen Jungen, der die große Aufgabe hat, die Welt zu retten. Liebevoll gestaltete Grafiken können genauso überzeugen wie die Geschichte, auch im App Store erfreut sich der Titel bereits größter Beliebtheit. An die Steuerung muss man sich gewöhnen, ist aber dennoch nicht schlecht. LostWinds gab es übrigens schon für die Nintendo Wii, angeblich soll die Steuerung auf dem iPhone und iPad sogar noch einen Tick besser sein. (2,99 Euro, Universal-App)

n-tv iPad edition – iPad-App der Woche: Seit langer Zeit mal wieder eine Nachrichten-App in prominenter Position. Die n-tv-App wurde zuletzt Anfang Oktober aktualisiert und bringt so ziemlich alles mit, was man sich von einer Nachrichten-App so wünschen kann: Neben den News gibt es viele Videos, zudem Tabellen und Börsenkurse. Alle Topmeldungen sind zur schnellen Orientierung auf der Startseite zu finden, zudem gibt es Ticker zur Börse und Bundeslige. Wer ohnehin n-tv liest oder schaut, kann sich die App auf jeden Fall mal ansehen. Im Gegensatz zur Tagesschau-App muss man leider mit Werbeeinblendungen leben. (iPad, kostenlos)

Mage Gauntlet – iPad-Spiel der Woche: Mage Gauntlet ist ein klassisches Rollenspiel. Der Titel erinnert sehr an frühere Zeiten und an das Spiel Zelda, was vielen sicher ein Begriff sein wird. Im Dezember gab es bereits drei Updates für das Spiel, das dadurch mittlerweile zur Universal-App wurde und auch auf dem iPad installiert werden kann. In über 84 Leveln muss man die Welt erforschen, Gegner vernichten, Zaubersprüche anwenden und den eigenen Charakter mit immer besseren Waffen ausstatten. Leider ist Mage Gauntlet nur in englischer Sprache verfügbar, hier sollte man mindestens Grundkenntnisse mitbringen, wenn man etwas von der Story verstehen möchte. (2,39 Euro, Universal-App)

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Retro-Spiel Mage Gauntlet mittlerweile als Universal-App

Mage Gauntlet (App Store-Link) haben wir euch bereits vor einigen Wochen vorgestellt. Mittlerweile gibt es das Retro-Spiel als Universal-App für iPhone und iPad.

Mage Gauntlet ist ein klassisches Rollenspiel. Der Titel erinnert sehr an frühere Zeiten und an das Spiel Zelda, was vielen sicher ein Begriff sein wird. Im Dezember gab es bereits drei Updates für das Spiel, das dadurch mittlerweile zur Universal-App wurde und auch auf dem iPad installiert werden kann.

In über 84 Leveln muss man die Welt erforschen, Gegner vernichten, Zaubersprüche anwenden und den eigenen Charakter mit immer besseren Waffen ausstatten. Die Steuerung ist sehr einfach gestaltet: Auf der linken Seite kann man sich durch Swipe-Bewegungen fortbewegen, die Buttons auf der rechten Seite lassen uns das Schwert nutzen oder auch Zaubersprüche anwenden.

Leider ist Mage Gauntlet nur in englischer Sprache verfügbar, hier sollte man mindestens Grundkenntnisse mitbringen, wenn man etwas von der Story verstehen möchte. Die Grafik des Retro-Spiels ist natürlich auch im Retro-Stil gehalten. Wer einen Grafik-Kracher erwartet, sollte lieber die Finger von dem Spiel lassen.

Insgesamt gefällt uns Mage Gauntlet wirklich gut. Es ist eine Story vorhanden, die Steuerung ist gelungen und es gibt genug Level um Stunden an iPhone oder iPad gefesselt zu sein. Wer eine Art Zelda auf dem iOS Gerät spielen möchte, ist mit Mage Gauntlet gut bedient. Preislich liegt das Spiel bei 2,39 Euro. Wer noch nicht 100 prozentig überzeugt ist, kann sich dieses Video ansehen oder unseren Testbericht der iPhone-Version lesen.

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Retro-Rollenspiel im Zelda-Stil: Mage Gauntlet

Dieses Wochenende scheint ganz im Zeichen der Rollenspiele zu stehen – somit fangen wir an mit einem neuen Titel für iPhone und iPod Touch.

Mage Gauntlet (App Store-Link) hat erst vor wenigen Tagen das Licht des App Stores erblickt, aber kann schon nach dieser kurzen Zeit auf begeisterte Rezensionen in selbigem zurückblicken. Bei bislang 24 Bewertungen gaben alle Nutzer durch die Bank 5 von 5 möglichen Sternen. Grund genug also für uns, sich das Rollenspiel einmal näher anzusehen.

Wer schon nach den guten Rezensionen neugierig geworden ist, kann Mage Gauntlet zur Zeit für 2,39 Euro im App Store laden – allerdings wohl nicht mehr von unterwegs im mobilen Datennetz, denn die Größe der Applikation wird in der Beschreibung mit 20,4 MB angegeben. Ein kleiner Selbsttest meinerseits bestätigte dies, der Download war im 3G-Netz nicht möglich.

Ebenfalls nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass Mage Gauntlet bislang nur in englischer Sprache verfügbar ist. Gerade bei solchen dialoglastigen Rollenspielen à la Zelda oder Secret of Mana kann es da bei dem ein oder anderen schon zu Verständnisschwierigkeiten kommen, sofern die eigenen Englischkenntnisse nicht ganz gut ausgeprägt sind. Vieles lässt sich sicherlich intuitiv bewältigen, aber um die gesamte Story und damit das Spiel zu verstehen, sollten doch schon bessere Fremdsprachenkenntnisse vorhanden sein.

Allerdings: Der Einstieg ins Game wird einem sehr einfach gemacht. Dem Spieler stehen zu Beginn drei verschiedene Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung – ich habe mich für das Wischen über den Bildschirm entschieden, welches sehr gut und präzise von der Hand geht. Ebenfalls ist es möglich, einen Analogstick zu simulieren oder ein Steuerkreuz zu aktivieren. In einem kleinen Vorspann wird man über die Hintergrundgeschichte des Spiels informiert, und schon kann es losgehen.

In Mage Gauntlet schlüpft man in die Figur des Lexi, der mit ungewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet so einige Abenteuer bestehen muss. So gilt es gegen fiese Monster, Drachen und Zauberer anzutreten und auf dem steinigen Weg neue Items und Ausrüstungsgegenstände einzusammeln, die dem Hauptdarsteller bei seinen weiteren Missionen helfen. Zu Beginn ist man noch mit einem einfachen Holzknüppel ausgerüstet, der aber schon nach kurzer Zeit und einer Unterhaltung mit dem Zauberer Whitebeard gegen ein vernünftiges Schwert eingetauscht werden kann.

Am Anfang besitzt Lexi genug Kraft, die sich in drei roten Herzen am oberen linken Bildschirmrand widerspiegeln. Kommt man unfreiwillig in Kontakt mit einem Gegner und wird getroffen, verliert man je nach Trefferstärke einige Kraftpunkte. Aber selbst wenn das Spiel ganz vorbei ist, besteht immer noch die Möglichkeit, das letzte Level zu wiederholen oder bis zu drei Mal eine magische Wiederauferstehung zu feiern. Damit so etwas gar nicht erst passiert, wird Lexi im Verlauf des Spiels immer besser ausgerüstet und kann spezielle Angriffstechniken oder Zaubersprüche erlangen.

Was den großen Reiz dieses Spiels ausmacht, ist die an alte 90er-Jahre-Konsolen wie die Super Nintendo- oder Sega Mega Drive-Editionen angelehnte pixelige Grafik. Teilweise dachte ich, ich spiele ein Zelda-Spiel auf meinem alten Game Boy Color, so authentisch kommen Grafik und Sound in Mage Gauntlet daher. Sicher kann man darüber streiten, ob auf einem Retina Display unbedingt pixelige Darstellungen, die an alte Zeiten erinnern, sein müssen – aber der Retro-Boom macht auch vor den Spieleentwicklern nicht halt.

Auch wenn meine letzte Zelda-Erfahrung mittlerweile ewig zurückliegt, fühlte ich mich dank Mage Gauntlet (übersetzt in etwa „Der Handschuh des Magiers“) wieder in die gute alte 16-Bit-Zeit zurückversetzt. Einzig die englische Sprache könnte es für einige Nutzer schwer machen, diesem dialoglastigen Spiel komplett zu folgen. Aber wo ein Wille ist, ist ja bekanntlich auch ein Weg.

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