Es soll ja durchaus Technik-Freaks unter uns geben, die schon alles haben. Falls ihr keine Saugroboter, Fernseher oder smarte Kühlschränke mehr benötigt, dann schaut euch doch mal Tuneshine an. Es handelt sich um ein 16 x 16 Zentimeter großes Display, das Album-Cover der aktuell gespielten Musik anzeigt. Das gute Stück wird in den USA per Hand gebaut und in kleinen Serien gefertigt. Ein Versand nach Europa ist möglich, der Preis liegt bei etwas über 200 Euro – direkt auf der Webseite des Herstellers.
Die Album-Cover werden mit der Hilfe von 4.096 kleinen LEDs dargestellt. Das ist weit entfernt von einer Retina-Auflösung, die wollte der Hersteller aber auch gar nicht erreichen. „Oft höre ich Musik, um Aktivitäten zu untermalen, die ich abseits von Handy und Computer mache, und ich möchte nicht, dass ein tabletähnliches Gerät in meinem Wohnzimmer steht und mir diese Zeit stört“, schreibt der Erfinder. „Das Lo-Fi-Display wirkt nicht wie das Display eines Handys oder Tablets – es sieht eher aus wie ein Kunstwerk in deinem Wohnzimmer.“
Tuneshine zeigt auch Cover von Apple Music an
Mit Hilfe einer App und Bluetooth wird einmalig eine Verbindung zu eurem WLAN hergestellt. Danach kann man in der App die Musik-Dienste Spotify, Apple Music, Sonos*, Roon und last.fm koppeln. Sobald dort etwas abgespielt wird, zeigt der Tuneshine-Rahmen das passende Album-Cover an. Zudem habt ihr die Möglichkeit, Bilder, GIFs oder kurze Videos zu hinterlegen, die immer dann angezeigt werden können, wenn keine Musik abspielt.
Die Stromversorgung erfolgt ganz modern über USB-C, wobei im Lieferumfang nur ein US-Stecker enthalten ist. Solltet ihr euch Tuneshine nach Deutschland bestellen, dürfte es aber daran nicht scheitern. Ein ganz normales 20 Watt USB-C-Netzteil kostet ja nun auch nicht die Welt.
Der Tuneshine-Bildschirm macht auf den ersten Blick einen ziemlich guten Eindruck. Die Idee ist klasse und die Verarbeitung ist mit einem Holzrahmen scheinbar sehr hochwertig. Ich werde auf jeden Fall mal schauen, ob wir dieses kleine Technik-Gadget nicht mal genauer unter die Lupe nehmen können. Keine Angst müsst ihr vor den In-App-Käufe in der dazugehörigen App haben.
Dazu lässt uns der Hersteller wissen: „Derzeit braucht man sie nur für Funktionen, für die mehrere Konten auf einem Tuneshine erforderlich sind, zum Beispiel, wenn du einen Tuneshine mit einem Freund teilst. Die meisten neuen Funktionen werden kostenlos im Grundpreis des Geräts enthalten sein, aber es ist möglich, dass andere ressourcenintensive Funktionen in Zukunft das Tuneshine-VIP-Abonnement erfordern. Derzeit nutzen nur etwa 10 Prozent der Tuneshine-Kunden das Abonnement, was ausreicht, um die Serverkosten zu decken, und ich habe keine Pläne, diese Zahl zu erhöhen“.

