Gestern hat der Musik-Streaming-Dienst Spotify die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Dass der Gesamtumsatz in den betreffenden drei Monaten auf 4,8 Milliarden Euro gestiegen ist, klingt dabei wirklich beeindruckend – mit solchen Zahlen können wir aber ohnehin nicht sonderlich viel anfangen. Für Spotify bleibt jedenfalls noch genug übrig, das operative Ergebnis wird mit 655 Millionen Euro verzeichnet.
Spannender ist da schon ein Blick auf die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer, auch im Vergleich mit der Konkurrenz von Amazon, Apple oder Google. Mit 300 Millionen bezahlten Abos ist Spotify der erste Audio-Streaming-Dienst überhaupt, der diese Schallmauer durchbricht. Im Jahresvergleich konnte man die Zahl der bezahlten Abonnements um 9 Prozent steigern. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzenden wuchs im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 777 Millionen.
„Wir haben eine Größenordnung erreicht, die nur wenige Unternehmen in der Geschichte erreicht haben, ein Geschäft, das gesund ist und sich stetig weiterentwickelt, und Chancen, die in dieser Form nur wir verfolgen können“, sagt Alex Norström, einer der Geschäftsführer von Spotify. „Spotify begleitet Menschen durch ihren gesamten Tag: beim Pendeln, beim Sport, beim Lernen, beim Gaming, am Esstisch und beim Einschlafen. In unserer Größenordnung ist das außergewöhnlich. Unsere Position eröffnet uns Möglichkeiten, die so vielfältig sind wie die Bedürfnisse unserer Nutzer.“
Ich persönlich sitze ja immer noch so ein bisschen in der Zwickmühle. Ich zahle monatlich für Spotify und nutze den Streaming-Dienst auch fast jeden Tag. Auf der anderen Seite habe ich auch Apple One abonniert – und Apple Music wäre ein Teil davon. Allerdings kann ich mich mit der Oberfläche der Apple-App immer noch nicht anfreunden. Oder habe ich mich zu sehr an Spotify gewöhnt? Schreibt doch gerne mal in die Kommentare, wie es bei euch aussieht.

So unterschiedlich können die Geschmäcker sein. Ich persönlich finde die Oberflache von Spotify total unübersichtlich und bevorzuge tatsächlich Apple-Music. Abgesehen davon davon finde ich das was Spotify an die Künstler ausschüttet schon sehr grenzwertig. Auch nicht zu vergessen dass sich in den vorgeschlagnen Playlisten extrem viele „Spotify-Produktionen“ tümmeln, so dass das Geld von der Linken in die Rechte Tasche wandert. Wiederum finde ich spotify connect ein wirklich tolles feature.
Unterm Strich………..jeder wie er mag 🙂
Ich nutze Apple Music, da ich meine Mediathek mit selbst hochgeladenen Demos und Eigenproduktionen damit streamen kann. Auch wenn mir Spotify ansonsten besser gefällt. Da ich keine einzelnen Lieder oder Playlists höre und wie früher die Alben am Stück höre, nutze ich zum Abspielen Albums, was dem Feeling vom analogen hören, erfreulich nahe kommt.
Ich hab’s mit Apple Music versucht. Es hätte soviel Vorteile als iPhone User. Mehrmals sogar. Keine Chance für mich dass ich bestimmte Listen oder Lieder finde und abspielen kann. Die Oberfläche ist Gegensatz zu Spotify einfach eine Zumutung. Solange sie das nicht verbessern bleibe ich bei Spotify.
Die Oberfläche von Spotify finde ich persönlich tatsächlich unübersichtlicher als die von Apple Music. Aber beim Musik hören geht’s mir weniger um die Optik.
Bei AM stört mich vor allem, dass ich musikalische Vorschläge zu von Apple gern kuratierten „Künstlern“ bekomme, die ich praktisch niemals gehört habe (und die auch überhaupt nicht meinem Hörmuster entsprechen). Immer frei nach dem Motto: Wenn es die Hälfte der Menschheit gut findet, sollte es dir auch gefallen. (In Anlehnung an den Vergleich mit den Fliegen. 😉 ) Es ist zwar etwas besser geworden in den letzten Jahren, aber ich höre weder BadBunny noch Taylor Swift – ganz egal auf welchem Jahresendplatz diese Akteure landen. Da hat Spotify die deutlich besseren Empfehlungen.