Tribit StormBox Micro 3 & XSound Plus 2: Zwei wasserdichte Bluetooth-Speaker für den Pool

Tribit StormBox Micro 3 & XSound Plus 2: Zwei wasserdichte Bluetooth-Speaker für den Pool

Die Sommerferien sind in vollem Gange

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Zwei Bluetooth-Lautsprecher von Tribit mit ihren Verpackungen auf einem Schreibtisch

Während ich diesen Artikel schreibe, haben insgesamt 14 von 16 deutschen Bundesländern Sommerferien. Letzteres heißt auch oft Urlaub am Strand, Chillen am Pool oder Treffen mit dem Freundeskreis im Garten oder im Park. Was dabei für eine angenehme Atmosphäre sorgen kann, sind robuste Bluetooth-Lautsprecher, die wasserdicht sind und über eine lange Akkulaufzeit verfügen. Zwei Exemplare dieser Art möchte ich euch heute vorstellen, und zwar von Tribit, einer Audio-Marke, die hier im Blog schon häufiger zur Sprache gekommen ist.

Tribit ist vor allem bekannt für ein ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ansprechende Designs und einen für die Preisklasse sehr guten Sound. Für den Tag am Pool eignen sich die beiden Modelle Tribit XSound Plus 2 sowie der kürzlich erschienene Tribit StormBox Micro 3. Von letzterem habe ich bereits einen Vorgänger der ersten Generation für appgefahren getestet und war daher insbesondere gespannt, wie sich das neueste Modell der Reihe schlagen wird.


Tribit StormBox Micro 3: Klein, aber oho

Tribit StormBox Micro 3 in grau wird in einer Hand gehalten
Das Modell ist in drei verschiedenen Farbvarianten erhältlich, hier „Greyish White“.

Den Anfang macht die Tribit StormBox Micro 3, die sich designtechnisch nicht groß von den Vorgänger-Modellen unterscheidet. Versehen mit einem vergleichsweise flachem Korpus samt drei großen gummierten Tasten zum Ansteuern des kleinen Bluetooth-Speakers, erinnert das Modell an andere ähnlich aussehende Geräte von Ultimate Ears, JBL oder Soundcore. 

Die Tribit StormBox Micro 3 ist aufgrund der geringen Größe von 11,2 x 10,8 x 4,5 Zentimetern ein hervorragender Begleiter für unterwegs. Dank der IP68-Zertifizierung und militärischem Falltest hält der Lautsprecher Staub, Wasser und Stößen stand. Ein Bonus ist die magnetische Halterung und ein verstellbarer Silikongurt, um sicher an Lenkern, Rucksäcken oder Metallflächen befestigt werden zu können. Tribit spricht davon, dass sich der Silikongurt für Rohre mit etwa 30 mm Durchmesser eignet: Bei deutlich größeren Durchmessern kann es langfristig zu vorzeitigem Verschleiß oder Verformungen des Gurtes kommen.

Trotz seiner kompakten Größe liefert der StormBox Micro 3 insgesamt 13 Watt Leistung mitsamt der integrierten XBass-Technologie, die selbst im Freien für tiefen, spürbaren Bass sorgt. Die 24-Stunden-Akku-Laufzeit bei 50 Prozent Lautstärke und die Schnellladung in nur zwei Stunden sorgen auch auf langen Touren für eine musikalische oder Podcast-Begleitung. Dank Bluetooth 6.0 bleibt die Verbindung selbst auf Distanzen von bis zu 45 Metern stabil.

Intelligente Extras, Preise und Verfügbarkeiten

Tribit StormBox Micro 3 ist an einem Fahrrad befestigt
Mit der Schlaufe kann der Lautsprecher auch etwa an einem Fahrrad befestigt werden.

Der Lautsprecher verfügt zudem über praktischen Features: Per TWS-Funktion lassen sich zwei StormBox Micro 3 für Stereo-Sound paaren, während die Reverse-Charge-Funktion unterwegs das Smartphone auflädt. Über die kostenlos erhältliche Tribit-App (App Store-Link) für das iPhone stehen 6 Klangprofile, ein 9-Band-EQ und ein Sleep-Timer zur Verfügung. Und mit dem integrierten Mikrofon kann am Pool auch freihändig telefoniert werden.

Im Lieferumfang des kleinen Bluetooth-Speakers ist neben dem Lautsprecher selbst auch ein etwa 60 Zentimeter langes USB-C-auf-USB-C-Ladekabel, das zum Aufladen des Geräts selbst sowie zum Reverse Charging eines Smartphones dienen kann. Bei Amazon gibt es die Tribit StormBox Micro 3 zu Preisen ab 64,99 Euro in den drei Farben Black, Greyish White und Blue. Weitere Informationen gibt es auch auf der Produktseite von Tribit und im YouTube-Video.

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Tribit XSound Plus 2: 30 Watt und 24 Stunden Laufzeit

Tribit XSound Plus 2n in Blau mit einer Gruppe Menschen im Hintergrund
Der Tribit XSound Plus 2 ist in Schwarz und, wie hier gezeigt, Blau erhältlich.

Wer ein wenig mehr Sound unter der Haube benötigt, kann zum etwas kraftvolleren Modell von Tribit, dem XSound Plus 2, greifen. Hier kommen statt 13 Watt gleich 2×15 Watt bei gleicher 24-stündiger Akkulaufzeit zum Einsatz, und das in den Farbvarianten Schwarz und Blau.

Beim Tribit XSound Plus 2 kommen zur Leistung von 30 Watt auch Neodym-Vollbereichstreiber, die für kristallklaren Sound sorgen, hinzu. Dank DSP-Technologie und einem patentierten XBass-Algorithmus soll der Lautsprecher wie sein kleiner Bruder selbst im Freien oder im Auto einen tiefen, präzisen Bass liefern.

Mit einer 24-stündigen Akkulaufzeit bei 60 Prozent Lautstärke dank sogenannter RunStretch-Technologie und Bluetooth 5.3 ist der XSound Plus 2 bereit für lange Sessions. Die Reichweite von bis zu 45 Metern sorgt für unterbrechungsfreies Streaming, und dank One-Click-Teaming lassen sich zwei XSound Plus 2 für echten Stereo-Sound verbinden. Alternativ versteht sich das Modell auch mit dem Tribit StormBox Flow-Lautsprecher, um ein Stereo-Paar bilden zu können.

Wasserfest und individuell anpassbar

Tribit XSound Plus 2 steht auf einem Tisch
In der Tribit-App können weitere Einstellungen vorgenommen werden.

Mit seiner IPX7-Zertifizierung übersteht der XSound Plus 2 auch einen Sprung ins Wasser, so dass er sich im Sommer perfekt für den Tag am Pool eignet. Über die oben bereits erwähnte Tribit-App stehen sechs voreingestellte Klangprofile, 3 Tastenmodi und ein 9-Band-EQ zur Verfügung, um den Sound ganz nach Geschmack zu optimieren. Wer es klassisch mag, findet sogar einen „Traditional EQ“-Modus.

Der Tribit XSound Plus 2 lässt sich in den zwei Farben Schwarz und Blau, jeweils inklusive eines USB-C-Ladekabels, bei Amazon bestellen. Aktuell gibt es eine Preisaktion für Prime-Mitglieder, bei der der Normalpreis von 61,99 Euro auf 53,99 Euro für das schwarze und 55,99 Euro für das blaue Modelle reduziert ist. Weitere Infos gibt es auf der EU-Website von Tribit und im eingebundenen YouTube-Video.

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Meine eigenen Eindrücke zu den beiden Bluetooth-Speakern

Tribit-Lautsprecher von der Rückseite gesehen
So sehen die beiden Lautsprecher von der Rückseite aus.

Ich hatte in den letzten Wochen selbst auch die Gelegenheit, die beiden oben beschriebenen Lautsprecher Probe hören zu können. Wie oben bereits erwähnt, habe ich in der Vergangenheit bereits die erste Generation der StormBox Micro unter die Lupe genommen, sowie auch weitere Modelle aus dem Hause Tribit. Die beiden hier vorgestellten Exemplare reihen sich im mittleren Preissegment des Herstellers ein: Es gibt sowohl noch kleinere, günstigere Modelle als auch größere, kraftvollere Lautsprecher, die deutlich teurer sind.

Besonders auf die kleine StormBox Micro 3 war ich gespannt, da mich der Vorgänger damals trotz der kleinen Größe klanglich sehr überzeugen konnte. Mir wurde dieses Mal keine schlicht schwarze Farbvariante, sondern das sommerlich-frische hellblaue Modell mit mintgrünen Akzenten zur Verfügung gestellt, die mir außerordentlich gut gefällt. Wer es eher dezenter mag, findet aber weiterhin ein schwarzes oder auch ein grau-weißes Exemplar.

In Bezug auf die Verarbeitung muss man sich bei Tribit grundsätzlich keine Sorgen machen: Die Lautsprecher wirken hochwertig und verfügen über Buttons mit guten, präzisen Druckpunkten. Ich war vor allem auf den Klang der beiden vergleichsweise kompakten Speaker gespannt. Und hier kann ich nach zahlreichen Stunden mit der StormBox Micro 3 sowie dem XSound Plus 2 sagen: Wenn ihr nicht unbedingt auf das sehr kompakte Format des Micro 3 angewiesen seid, greift zum leistungsfähigeren Modell, dem XSound Plus 2.

Ich habe meinen Favoriten gefunden

Tribit XSound Plus 2 mit Lautsprecher-Illustration
Der Tribit XSound Plus 2 liefert eine Leistung von 30 Watt.

Natürlich liefert der XSound Plus 2 mit seinen 30 Watt mehr Power als die StormBox Micro 3 mit ihren 13 Watt. Leider ist das nicht der einzige Unterschied: Trotz der vielfach beworbenen XBass-Technologie ist selbige im kleineren Modell kaum bis gar nicht zu spüren. Auch im direkten Vergleich zu meinem Vorgänger-Exemplar war der Klang im älteren Modell deutlich besser, kraftvoller und nuancierter. Vor allem bei höherer Lautstärke gehen bei der StormBox Micro 3 einige Details verloren.

Der Tribit XSound Plus 2 macht es mit drei voreingestellten Equalizern, die direkt per Taste auf der Oberseite einstellbar sind, aus meiner Sicht deutlich besser. Bei gleicher Lautstärke gibt es hier ein wärmeres, volleres Klangbild, das wohl nicht nur auf die höhere Wattzahl zurückzuführen ist. Der Bass ist beim Einschalten der entsprechenden EQ-Einstellung definitiv kraftvoller zu hören und trägt dazu bei, dass der Spaß beim Zuhören hier exponentiell ansteigt. Insgesamt sind aber beide Modelle eher höhen-, als basslastig, was man beim Kauf beachten sollte.

Gegen meinen aktuellen tragbaren Favoriten, den JBL Flip 7, kommen beide Lautsprecher nicht an – aber das wollen sie in ihrer Preisklasse auch gar nicht. Da es aber derzeit sowohl die Tribit StormBox Micro 3 als auch die XSound Plus 2 zu fast identischen Preisen von rund 60 Euro zu kaufen gibt, würde ich mich auf jeden Fall für den zwar etwas älteren, aber besseren Sound liefernden XSound Plus 2 entscheiden.

‎Tribit
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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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