Sie wurde ja bereits in der Gerüchteküche gehandelt, jetzt ist sie offiziell verfügbar: Die DJI Osmo Pocket 4P. Die Gimbal-Kamera ist jetzt mit einem Dual-Objektiv ausgestattet und kommt so noch näher an das Geschehen heran. Zudem gibt es weitere technische Verbesserungen, die die Bildqualität auf ein neues Level heben sollen.
Die neue Kamera ist mit dem bisherigen Zubehör von DJI kompatibel, zum Start könnt ihr zwei verschiedene Varianten wählen. Die DJI Osmo Pocket 4P Standard Combo für 599 Euro bietet neben dem Gerät selbst den obligatorischen Tragebeutel, ein Armband, ein Fülllicht, einen Griff mit Gewinde und ein schnelles USB-C-Kabel.
Für 689 Euro bekommt ihr die DJI Osmo Pocket 4P, die noch einmal deutlich mehr bietet. Hier bekommt ihr zusätzlich ein Mini-Stativ, ein drahtloses Mikrofon und einen drahtlosen Mini-Bildschirm inklusive Fernbedienung. Bei beiden Sets fehlt leider der praktische Zusatz-Akku, den bekommt man aber auch günstig von Drittanbietern.

Das sind die Verbesserungen der DJI Osmo Pocket 4P
Aber was genau bietet die DJI Osmo Pocket 4P denn nun mehr im Vergleich mit der fast identischen benannten DJI Osmo Pocket 4? Steuerung und Display sind quasi identisch, Unterschiede gibt es rund um die Kamera. Davon hat das neue Modell nämlich gleich zwei.
Das primäre Weitwinkelobjektiv ist mit einem neuen 1-Zoll-CMOS (20 mm äquivalente Brennweite und f/2,0 Blende) ausgestattet, mit dem Videoaufnahmen mit 4K und bis zu 240 Bildern pro Sekunde möglich sind. „Diese professionellen Funktionen für die Filmproduktion, die sonst eher in hochwertigen Kinokameras zu finden sind, bewältigen mühelos kontrastreiche Szenen wie nächtliche Stadtansichten, Sonnenuntergänge und Gegenlichtporträts“, lässt uns der Hersteller wissen.
Gänzlich neu ist das zweite Objektiv, bei dem ein 3-facher optischer Zoom zum Einsatz kommt. Die große Blendenöffnung von f/1,8 (entspricht einer Schärfentiefe von f/6,3) komprimiert den Hintergrund stark und bringt ihn näher an das Motiv heran, um einen Unschärfeeffekt zu erzeugen. Das sorgt noch einmal für ganz neue Möglichkeiten.
Meine ersten Eindrücke aus der Praxis
Bis vor einigen Monaten habe ich für Videoaufnahmen ganz einfach auf mein iPhone 17 Pro gesetzt. Das hat im Zusammenspiel mit einem Gimbal, den DJI übrigens auch anbietet, schon ganz gut funktioniert. Am Ende gab es aber viele Situationen, in denen diese Lösung super unpraktisch war – etwa wenn man zwischen Aufnahmen kurz etwas am iPhone nachschlagen wollte. Und wirklich handlich ist so ein iPhone-Gimbal auch nicht. Zumindest nicht im Vergleich mit so einer kleinen Gimbal-Kamera, die problemlos in die Jackentasche passt und auch noch für andere Zwecke verwendet werden kann, etwa als Webcam.

Für mich war die Lösung mit dem DJI Osmo Pocket 4 bzw. dem DJI Osmo Pocket 4P deutlich praktischer – genau aus diesem Grund möchte ich euch demnächst auch noch mal einen ausführlicheren Erfahrungsbericht liefern und der Frage nachgehen, ob so eine Gimbal-Kamera nur etwas für Creator ist oder auch für ganz normale Film-begeisterte Personen.
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- Verbesserter 1-Zoll-CMOS-Sensor und 17 Blendenstufen Dynamikumfang* - Der 1-Zoll-CMOS-Sensor und der Dynamikumfang von 17 Blendenstufen* liefern...
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