Homey: Smart Home Zentrale unterstützt Matter 1.5

Homey: Smart Home Zentrale unterstützt Matter 1.5

Moderner als Alexa, Apple oder Google

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Homey Pro-Steuerzentrale auf einem Sideboard

Auch wenn ich mal wieder richtig Ordnung in meinem digitalen Smart Home schaffen müsste, bin ich weiterhin begeistert von meinem Homey Pro. Insbesondere die Rollladen-Steuerung und die „Smartifizierung“ meiner Sonos-Lautsprecher klappt mit der Smart Home Zentrale aus den Niederlanden wunderbar. Jetzt gibt es Neuigkeiten rund um die Matter-Anbindung.

Homey Pro, Homey Pro mini und der selbst gehostete Homey Server haben jetzt eine Zertifizierung für Matter 1.5 erhalten. Neben der Unterstützung weiterer Matter-Gerätekategorien, darunter Ladegeräte für Elektroautos, Wärmepumpen, Solarmodule und Großgeräte, kann Homey auch bestehende Geräte, die über Zigbee, Z-Wave, Infrarot, Bluetooth, 433 MHz, WLAN oder eine API verbunden sind, für andere Matter-Plattformen zugänglich machen.


Die Unterstützung für Matter 1.5 ist auch im Hinblick auf die anderen Plattformen sehr interessant. Insbesondere die großen Hersteller sind hier nicht unbedingt für ihre schnellen Anpassungen bekannt. Amazon Alexa ist zum Beispiel noch mit dem angestaubten Matter 1.0 unterwegs. Apple Home und Google Home immerhin bei Matter 1.4. Nur Home Assistant ist ebenfalls schon bei Matter 1.5 angelangt.

Der Homey Pro mini ermöglicht einen günstigen Einstieg

Das bietet Homey Pro für 449 Euro

Mit einem offiziellen Listenpreis von 449 Euro ist Homey Pro definitiv kein Schnäppchen mehr. Ich sehe in der Smart Home Zentrale die beste Alternative für Home Assistant. Während man bei Home Assistant eigene Hardware beisteuern muss und sich erst einmal tief mit der Materie auseinandersetzen muss, ist Homey Pro ein fertiges Komplettpaket.

Dank der Unterstützung für Z-Wave Plus, Zigbee, Wi-Fi, BLE, 433 MHz, Infrarot, Matter und Thread können viele Smart Home Geräte direkt mit dem Homey Pro gekoppelt, gesteuert und für gemeinsame Automationen verwendet werden. Besonders die Advanced Flows, die in der Web-Applikation direkt im Browser erstellt werden, sind besonders flexibel und gleichzeitig eindrucksvoll vielfältig.

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 13 Antworten

  1. Ähm 449 €? Aha… das ist schon eine Ansage. Und ganz ehrlich: Man muss es auch nicht komplizierter machen, als es ist. Die Aussage, man müsse sich „tief mit der Materie auseinandersetzen“, klingt etwas übertrieben. Wer sich für Smart Home interessiert, bekommt die grundlegenden Installationen in der Regel auch selbst hin. Und wer damit überfordert ist, sollte sich ohnehin Unterstützung holen oder es gleich sein lassen. Just my 2 cent

    1. Home Assistant war kompliziert als man noch Automationen, Plugins und Co in YAML machen musste aber das ist schon ewig Geschichte.

      Mit entsprechend Anleitungen auf YouTube ist die Installation auf einen Pi genau so schwer wie einen Mac neuaufsetzen (also überhaupt nicht mehr schwer).

      Aber logisch damit kann er dann hier keine entsprechenden Links kosten und Geld verdienen 😉

      1. Das allerschlimmste an Home Assistant sind doch die selbstverliebten Nerds, die ständig posten, wie toll das alles ist, und wie schlecht und teuer das andere.
        Home Assistant ist für viele ein unglaublicher time sink, und wenn man bei sich mal den Mindestlohn ansetzt mal die Zeit, bis alles läuft, dann ist da nix günstig! Das muss dann schon ein Hobby sein – meins allerdings bestimmt nicht.
        Ich hab Homey, und ich hab Geld dafür, und alles läuft bestens.
        Aus dem YAML-Alter bin ich raus, wie viele andere auch!

        1. Ich hab auch homey, aber auch dieses ist ein unendlicher Time Sink, wenn man wirklich ein Smart Home haben möchte oder Geräte hat, die eben noch nicht unterstützt werden. Da schiele ich oft neidisch zu HA, die ein offizielles oder funktionierendes Plugin für ein Gerät haben, dass ich auf homey nicht nutzen kann oder gerade intensiv mit einem freundlichen Entwickler erst auf Herz und Nieren teste und zur halbwegsen Funktionalität bringe.

          So aufzutreten als ob bei homey alles sofort geht ist ganz schön großspurig. Zumal die vielen Schnittstellen (IR, Funk, …) ihre Grenzen und Tücken haben und eben nicht alles so funktioniert, wie das Marketing es schreibt.

          Ich mag homey trotzdem immer noch. Denn der WAF ist einfacher gegeben und eine Umstellung würde mich kosten (Zeit und Geld und WAF).

          1. Der WAF ist das wichtigste egal bei welchen System und im Idealfall läuft da auch alles so im Hintergrund dass der WAF eintritt und die Schnittstellen so gestaltet sind dass Manuell noch alles funktioniert auch die Zentralle nicht mehr will.

        2. Wohl doch nicht genug Geld, sonst hättest einen Profi das alles machen lassen auf KNX-Basis.

          Aber ich gebe dir soweit recht, wenn es ein Hobby ist (was es für alle ist egal ob sie nun Home Assistant, Homey oder sonst was selbst einrichten), spielt die Zeit keine Rolle. Denn es ist ein Hobby und das „vernichtet“ nunmal Zeit.

    1. Womit kommst du nicht klar?

      Wenn du nur etwas dem englischen mächtig bist, einfach nach Homey Pro xyz oder homeassistant/HA xyz suchen und lesen. Oder deine KI des Vertrauens befragen. Oder direkt in YouTube eingeben.

      1. Danke für die Infos,
        aber ich glaube mittlerweile, dass ich auch ohne Homey Pro gut klar komme und ich auch deshalb keine Anwendungen sehe.
        Ich muss den Spontan-Kauf wohl weiter verkaufen…
        Wenn jemand Interesse hat, einfach melden !

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