Fensterputzen gehört für die meisten Menschen zu den lästigsten Haushaltspflichten überhaupt. Kein Wunder also, dass sich in den vergangenen Jahren gleich zwei technische Helfer etabliert haben, die das Prozedere erleichtern sollen: der vollautomatische Fensterputzroboter sowie der klassische Kärcher Akku-Fenstersauger. Beide verfolgen dasselbe Ziel, gehen dabei aber völlig unterschiedliche Wege. Wir werfen einen Blick auf die jeweiligen Stärken und Schwächen.
Der Fensterputzroboter: Vollautomatisch, aber nicht ganz ohne Tücken
Ein Fensterputzroboter saugt sich mittels Unterdruck an der Glasscheibe fest und bewegt sich anschließend eigenständig über die Fensterfläche, während Mikrofasertücher Schmutz und Flecken entfernen. Einmal gestartet, erledigt das Gerät die eigentliche Putzarbeit größtenteils allein.
Allerdings muss der Roboter von Fenster zu Fenster manuell umgesetzt werden, außerdem sind Modelle mit Akku in der Arbeit eingeschränkt. Ist der Roboter direkt mit dem Strom verbunden, herrscht oft Kabelsalat.
Und wie gut putzt der Fensterroboter? Generell ist die Reinigung gut, wobei die Fenster nicht zu dreckig sein dürfen. Da der Roboter immer wieder Reinigungsmittel auf die Scheibe sprüht, erfolgt die Reinigung gründlich, jedoch sollte man das Reingungstuch manuell nach jedem Fenster mit Wasser auswaschen.

Auf den ersten Blick sieht das Ergebnis auch streifenfrei aus. Wenn die Sonne aber im sehr schlechten Winkel auf das Fenster scheint, sieht man oftmals die Bahnen, die der Roboter über das Fenster gezogen hat. Das Ergebnis ist also nicht perfekt, aber gut.
- Leicht, kompakt und agil. Mit nur 1,3 kg lässt er sich leicht mit einer Hand bedienen. Ausgestattet mit einem miniaturisierten Ventilator meistert er...
- Reinigung verschiedener Oberflächen mit einem einzigen Roboter. Geeignet für Oberflächen wie nahtlosen glatten Marmor, matte Fliesen, glasierte...
- Revolutionäre Vortex Wash Reinigung: Die W3 OMNI Station reinigt Wischpads automatisch mit 16 Hochdruckdüsen in nur 1 Minute. Keine manuelle...
- Exklusive TruEdge-Technologie: Der innovative Schrubber senkt sich an Rändern aktiv ab und reinigt mit 200 U/min gründlich bis in die Ecken. Schmutz...
Der Kärcher Akku-Fenstersauger: Bewährte Handarbeit mit Technik-Unterstützung

Der Akku-Fenstersauger von Kärcher verfolgt einen deutlich klassischeren Ansatz: Man sprüht die Scheibe mit Reinigungsmittel ein, verteilt und reinigt diese per Tuch und zieht anschließend mit einer Gummilippe das Wasser samt Schmutz ab. Das Gerät saugt die Flüssigkeit direkt ab und sammelt diese in einem Tank. Das Ergebnis: streifenfreie Fenster ganz ohne lästiges Nachwischen mit dem Fensterleder.
Der große Vorteil liegt in der Kontrolle, die man während des gesamten Vorgangs behält, da man das Gerät schließlich selbst führt. Dadurch lassen sich auch ungewöhnliche Fensterformen, Ecken und Kanten problemlos erreichen. Der Nachteil: Die eigentliche Arbeit bleibt Handarbeit, wenn auch deutlich komfortabler als mit klassischem Lappen und Eimer.

Obwohl ich Freund von smarter Technik bin, ziehe ich beim Fensterputzen den Akku-Fenstersauger vor. Da muss ich zwar deutlich mehr Handarbeit investieren, aber das Ergebnis ist besser und ich bin sogar schneller fertig.
Wichtig zu wissen: Nur mit dem Reinigungsmittel von Kärcher ist das Ergebnis gut. Da dieses nicht schäumt und nicht so schnell trocknet, lässt es sich mit der Gummilippe perfekt abziehen. Mein Versuch, andere Mittelchen zu nutzen, ist kläglich gescheitert.
- Klarer Durchblick: Der Kärcher Fenstersauger WV 2 Black Edition beseitigt Feuchtigkeit mühelos von Fenstern, Duschwänden, Fliesen und anderen...
- Lange Akkulaufzeit: Eine Akkuladung reicht für bis zu 35 Minuten. Anhand der gut sichtbaren LED-Anzeige sieht man auf einen Blick, wenn der Akku...
Vor- und Nachteile im direkten Vergleich
Fensterputzroboter
Vorteile:
- Arbeitet vollautomatisch, kaum Handarbeit nötig
- Ideal für schwer erreichbare oder hohe Fenster
- Während der Arbeit andere Dinge erledigen
- Gleichmäßiges Reinigungsergebnis durch Mikrofasertücher
Nachteile:
- Benötigt durchgehende Stromversorgung. Roboter mit Station und Akku geht schnell die Puste aus
- Höherer Anschaffungspreis
- Sicherheitsbedenken bei Stromausfall in großer Höhe
- Regelmäßiges Reinigen der Mikrofasertücher notwendig
Kärcher Akku-Fenstersauger
Vorteile:
- Günstiger in der Anschaffung
- Flexibel einsetzbar auf nahezu jeder Fensterform
- Auch für Duschkabinen, Spiegel und Fliesen nutzbar
- Kein Stromkabel nötig, akkubetrieben
- Sofort einsatzbereit, keine Vorbereitungszeit
Nachteile:
- Erfordert weiterhin manuelle Arbeit
- Bei vielen Fenstern zeitaufwendiger
- Reinigungsmittel und Wischbewegung müssen selbst dosiert werden
- funktioniert nur mit Kärcher-Reingungsmittel
Fazit: Wer profitiert von welchem Gerät?
Wer viele große oder schwer erreichbare Fenster besitzt und bereit ist, etwas mehr Geld zu investieren, profitiert am ehesten vom Fensterputzroboter. Wer hingegen Wert auf Flexibilität, einen günstigeren Preis und die Möglichkeit legt, auch Duschkabinen oder Spiegel zu reinigen, ist mit dem Kärcher Akku-Fenstersauger besser beraten. Am Ende hängt die Entscheidung also weniger von der Technik selbst als vielmehr vom individuellen Haushalt und den eigenen Ansprüchen ab.


Es geht nichts, wirklich nichts über Handarbeit an Glas wie zu Großmutters Zeiten. Und es ist ein Unterschied in der Bearbeitung der Fenster und Rahmen (!) in der Häufigkeit bei der Entfernung des Schmutzes.
Über richtig dreckige Fenster, zum Beispiel an einer viel bef ahrenen Straße, zu säubern, braucht es mehr als zwei Durchgänge mit Flüssigkeit. 🤷♂️
+1
Hab so ei Teil an der Raststätte St. Pölten gesehen, wo garantiert mehr Verkehr an einen Tag herrscht als vor deiner Fensterscheibe im ganzen Jahr und so ein Roboter hat da wirklich gute Arbeit geleistet.
So ein Schmarrn. Der kärcher geht natürlich auch ohne kärcher Fenster Reinigungsmittel
Sein Sicherheitsbedenken bei Stromausfall in großer Höhe beim anderen ist auch nicht besser. Ich kann mich an keinen Stromausfall erinnern in meiner Region, wenn das bei ihn anders ist hätte er mal lieber die Region gewechselt oder generell kein Smarthome sich eingerichtet.
Einfach ein Mikrofasertuch + Wasser. Sauberer und billiger und schneller. Aber da verdient ihr nicht so viel dran 🙂
Außer es wäre das Microfasertuch von Apple, aber ich glaube die haben kein Affiliate-Link.
Fairerweise muss man aber auch sagen das zeug ist nur in soweit brauchbar wenn man wirklich so viel Fensterfläche hat das man einen ganzen Tag brauchen würde mit der Hand. Da kann man dann einfach immer wenn man dran denkt den Roboter dann eines mal putzen lassen und in der Zeit was anderes machen.
Sowie sich die Fensterfläche in Grenzen hält und alles innerhalb einer Halben Stunde erledigt ist, lohnt sich das Teil 0. Zumal es ansonsten 99% des Jahres umgenutzt rumsteht, kenne wirklich niemanden der Monatlich die Fenster putzt, eher die Fraktion die sie 1-2x im Jahr putzen und dann kann man sich diese teure Ausgabe definitiv nicht mehr schon reden, geschweige schön rechnen.
Warum wird beim Teilen hier ein anderer Bericht gepostet? Nämlich das Treffen der beiden CEO von Apple. Häää???
Der von Kärcher ist absolut Schrott