RainViewer: Update bringt Live-Regenradar direkt auf die Apple Watch

RainViewer: Update bringt Live-Regenradar direkt auf die Apple Watch

Radar statt Regen-Prozentzahl

Regenradar von RainViewer auf einem iPhone vor einer Regenszene

Wer auf der Apple Watch wissen will, ob gleich Regen kommt, bekommt meistens eine Temperatur, ein Wettersymbol oder eine Regenwahrscheinlichkeit angezeigt. Die Wetter-App RainViewer (App Store-Link) geht mit seinem neuesten Update einen anderen Weg: Die radarbasierte App bringt eine echte Radarkarte direkt aufs Zifferblatt. Mit Version 7.26 wird die überarbeitete Apple-Watch-App für alle Nutzer und Nutzerinnen verfügbar gemacht, Version 8.0 stattet die Anwendung mit einem verbesserten Regenradar auf dem iPhone und iPad aus.

Im Mittelpunkt steht unter anderem eine neue Zifferblatt-Komplikation auf der Apple Watch, die das aktuelle Niederschlagsradar direkt anzeigt. Neben dem aktuellen Radarbild können bis zu zwei weitere Vorhersage-Frames eingeblendet werden. Sie sind mit Angaben wie „+N Min.“ versehen und zeigen, wie sich das Niederschlagsgebiet voraussichtlich entwickelt. Während das aktuelle Bild auf tatsächlich gemessenen Radardaten basiert, stammen die zukünftigen Frames aus RainViewers eigenem Nowcast. Die Vorhersage wird dabei als Karte und nicht lediglich als Prozentwert dargestellt.


RainViewer hat nicht nur die Komplikation überarbeitet, sondern die gesamte Apple Watch-App neu aufgesetzt. Eine scrollbare Stundenprognose zeigt bis zu zwölf Stunden im Voraus, bei Premium-Abos bis zu 24 Stunden. Dabei werden unter anderem Temperatur und Wind dargestellt. Auf dem Vorhersagebildschirm lässt sich außerdem eine Radarvorschau für den ausgewählten Standort aufrufen. Das überarbeitete Design der Radarkarte bietet Premium-Nutzern und -Nutzerinnen zusätzlich Richtungspfeile, die die erwartete Zugbahn von Niederschlagsgebieten visualisieren.

Neue Widgets für den iPhone-Startbildschirm

Drei Watch-Ansichten vom Regenradar in RainViewer
So sieht die neue Regenradar-Komplikation auf der Apple Watch aus.

Auch außerhalb der Apple Watch gibt es Änderungen: Die Homescreen-Widgets von RainViewer zeigen jetzt einen Zeitstempel für den jeweils dargestellten Radar-Frame. Künftige Vorhersagebilder werden ebenfalls klar gekennzeichnet. Dadurch soll schneller erkennbar sein, ob ein Widget gerade die aktuelle Wettersituation oder bereits eine Prognose für die kommenden Minuten zeigt.

RainViewer setzt nach eigenen Angaben auf eine eigene Verarbeitung von Radardaten und aktualisiert die Informationen je nach Region alle zwei bis fünf Minuten. Die App deckt Radardaten aus mehr als 80 Ländern ab und konzentriert sich auf die kurzfristige Verfolgung von Niederschlag. Neben Radar- und Satellitenkarten gehören auch Unwetterwarnungen, ein Hurrikan-Tracking-Overlay und individuell konfigurierbare Push-Benachrichtigungen zum Funktionsumfang.

Die neue Apple Watch-Funktion ist Bestandteil der kostenlosen RainViewer-Version. Darüber hinaus bietet das Entwicklerteam die Premium-Stufen Essential und Pro an, die zusätzliche Funktionen freischalten und ab 4,99 Euro/Monat zu haben sind. Bei einem Jahresabo gibt es jeweils eine 14-tägige kostenlose Testphase. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Watch-App vollständig neu entwickelt, um schneller zu starten und zugleich für kommende Software-Versionen, darunter iOS 27, gerüstet zu sein. RainViewer kann kostenlos aus dem App Store für iPhones, iPads und die Apple Watch geladen werden und benötigt mindestens iOS/iPadOS 15.0 bzw. watchOS 10.0 oder neuer, ebenso wie rund 434 MB an freiem Speicherplatz auf dem Gerät.

‎RainViewer: Wetterradar
‎RainViewer: Wetterradar
Entwickler: Oleksii Schastlyvyi
Preis: Kostenlos+

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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