Auf den ersten Blick klingt es paradox: Die neue Apple Watch Series 12 bekommt laut Apples eigenen technischen Daten ein etwas kleineres Display, während gleichzeitig das Gehäuse an Umfang zulegt. Schuld daran ist offenbar nicht die Pixelanzahl, denn die bleibt bei 416 x 496 (46mm) sowie 374 x 446 (42mm) exakt identisch zu den Vorgängern Series 10 und 11.
Kleineres Display, breiterer Rand
Bei der 46mm-Ausführung schrumpft die Displayfläche von 1.220 mm² auf 1.196 mm², also um rund 2 Prozent. Die kompaktere 42mm-Variante verliert mit einem Rückgang von 989 mm² auf 970 mm² sogar 1,9 Prozent. Gleichzeitig wächst jedoch das Gehäuse: Bei 46mm steigt die Breite von 39 auf 40 Millimeter, was einem Flächenzuwachs von etwa 2,6 Prozent entspricht, während die 42mm-Version von 36 auf 37 Millimeter zulegt – ein Plus von ungefähr 2,8 Prozent. Die Tiefe bleibt bei beiden Größen konstant bei 9,7 Millimetern.

Kleineres Display plus größeres Gehäuse ergibt logischerweise breitere Ränder rings um den Bildschirm. Schon beim Wechsel von Series 9 zu Series 10 im Jahr 2024 wuchs der sichtbare Rahmen spürbar an, obwohl die reinen Zahlen auf dem Papier eher nach einer Verbesserung aussahen. Damals schrumpfte zwar der Aluminiumrand um etwa 33 Prozent, während der gesamte Rahmen inklusive Glasrand um rund 17 Prozent zunahm. Bei der Series 12 dürfte sich dieses Muster wiederholen, wenn auch deutlich abgeschwächt, da es sich diesmal nicht um eine komplette Neugestaltung, sondern lediglich um eine Feinjustierung des bestehenden Designs handelt.
Keramik-Version: größer und deutlich schwerer
Noch auffälliger fällt der Unterschied bei der neuen Keramik-Ausführung aus, die nach sechs Jahren Pause, zuletzt gab es sie 2019 bei der Series 5, wieder ins Sortiment zurückkehrt. Unter derselben Größenbezeichnung 46mm verbirgt sich hier tatsächlich ein größeres Gehäuse: 47 x 41 x 9,85 Millimeter statt 46 x 40 x 9,7 Millimeter bei Aluminium und Titan. Bei der 42mm-Version zeigt sich dasselbe Bild mit 43 x 37 x 9,85 statt 42 x 37 x 9,7 Millimetern. Die Displayfläche selbst bleibt dabei über alle Materialien hinweg unverändert.
Auch beim Gesicht legt die Spezialedition zu: Die 46mm-Keramikversion bringt je nach Farbe 51,3 oder 52,9 Gramm auf die Waage, verglichen mit 39,5 Gramm bei Aluminium und 44,9 Gramm bei Titan – also bis zu 34 Prozent schwerer als das Aluminiummodell. Auch bei 42 mm zeigt sich ein ähnliches Bild: 41,7 beziehungsweise 42,8 Gramm gegenüber 32,2 Gramm (Aluminium) und 36,5 Gramm (Titan).
Preislich liegt die Aluminium-Variante weiterhin bei 449 Euro, Titan kostet 799 Euro, und wer zur Keramik-Version greifen möchte, zahlt 1.049 Euro. Erhältlich in „Perlweiß“ oder „Nachtblau“. Der Marktstart aller Modelle ist für den 18. September angesetzt.
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Aber warum die Änderung, habe ich nicht verstanden…
Damit die Leute kaufen. Es werden wieder nur bestimmte Softwarefeature auf aktuellen Watches laufen. Gut, würde auch auf ältere funktionieren aber dann verkauft Apple ja dieses Miniupdate in den Watches 12 nicht.
Welches Software Feature braucht ein maginal kleineres Display und größere Displayränder?
Das man sich wegen der Akkulaufzeit in 2026 nicht mal langsam schämt. Das geht doch wirklich besser mittlerweile.
Naja, meine AW3 war letztlich nach etwa 8 Jahren nur unbrauchbar geworden, weil der Akku im Eimer war. Sowohl von der Laufzeit als auch von der Höchstleistungsfähigkeit (ging immer wieder aus). Denke das ist einer der Gründe. Ist ja wie beim iPhone: da Upgrade ich in der Regel, wenn der Akku hinüber ist (und dann ist meistens auch mein Speicher voll). Letzteres passiert bei der Watch wohl nicht so einfach. So erkläre ich mir das jedenfalls
Ja das ist die Frage warum es so ist, dies aber zu recherchieren würde Arbeit bedeuten ind so bekommen wir nur viele Wörter die unsere Lebenszeit verschwendet haben, denn warum das nun so ist, geht aus den Artikel nicht hervor.
Ich auch nicht. Ich lese und lese und lese und werd nicht schlauer
Fast jedes Mal wird die Watch größer. Für mich mit meinem schmalen Handgelenken wird das zunehmend ein Problem – selbst die kleine Watch ist inzwischen so groß wie damals die erste große
Das sehe ich auch problematisch. Der Wechsel von 38 auf 41 mm war schon ziemlich groß. Noch mehr möchte ich eigentlich nicht.
Habe mit 170mm ein Handgelenk im Grenzbereich. Dazu gibts zahlreiche Diskussionen auf Reddit. Habe bei der AW3 die große Variante (42mm) genommen und jetzt bei der AW11 die kleinere (also wieder 42mm). Die ist zwar insgesamt etwas kleiner, aber es fühlt sich stimmig an. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das mit kleinerem Handgelenk zunehmend frustrierend ist. Zumal die Akkulaufzeit des kleineren Modells miserabler ist als vom großen (die AW3 hat bedeutend länger als die AW11 gehalten).
Ich fühle mich sehe das Problem zwar nicht, hab deswegen auch eine Ultra aber bei meiner Frau wird es schon Fraglich. Die Series 5 schaut noch gut aus an ihr in der 40mm Variante, die vorherige Generation 1 mit 38mm hat aber besser ausgesehen.
Sie 42mm kann ich mir beim besten willen da einfach nicht mehr vorstellen dass die gut an ihr aussehen würde. Schade nach den ganzen Jahren dann wird es dann wohl irgendwann keine Apple Watch mehr für sie geben, den die Series 5 wird halt nicht ewig halten.
Gesicht>Gewicht
Sind die Anzeigegrößen wirklich kleiner? Auf der Vergleichsseite von Apple werden die Anzeigebereiche für AW 10-12 identisch angegeben. Ggü. AW 10/11 legen die AW 12 Modelle um 1mm in der Breite zu. Der Rest bleibt identisch. Beim Gewicht sind es 2/3g ggü. der AW 12/11.
Auf dieser Seite von Apple: https://www.apple.com/de/watch/compare/?modelList=watch-series-10,watch-series-11,watch-series-12
Steht bei allen drei Uhren haargenau die gleiche Größe bei den Displays.
Die großen sind bei 1.196 mm² und die kleinen bei 970 mm².
Woher habt Ihr die Zahlen?
„verliert..sogar“ Diese Formulierung würde eine Steigerung bedeuten.
Der Beitrag wurde von MacRumors übernommen.
Ich kann nichts entdecken, dass das Display kleiner geworden ist.
Das Gehäuse ist größer geworden, aber das Display ist nicht mitgewachsen, sondern hat einen breiteren Rand bekommen.
Die Displaygrösse ist laut ChatGPT gleich geblieben.