Icon der Toniebox Lite

Toniebox Lite: Erster Eindruck des kleinen Kinder-Lautsprechers

Funktioniert mit allen Tonie-Figuren

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Toniebox Lite mitsamt Verpackung

Im Juli hat Tonies die neue Toniebox Lite angekündigt. Seit Ende August ist der kleine Kinder-Lautsprecher in den USA erhältlich, im Herbst sollen Großbritannien, Australien und Neuseeland folgen. Für Europa und Deutschland gibt es dagegen noch kein Startdatum. Mit dem Weihnachtsgeschäft wird es dieses Jahr wohl nichts, wir haben uns die Toniebox Lite trotzdem schon angesehen. Wie schlägt sie sich im ersten Test?

So viel kostet die Toniebox Lite

In den USA wird die Toniebox Lite für 79,99 US-Dollar verkauft, zwingend im Starter-Set mit einem Kreativ-Tonie. Die „nackte“ Toniebox 2 kostet in den USA 129,99 US-Dollar. Hier ist ein direkter Vergleich mit den Preisen in Deutschland möglich: 119,99 Euro werden hierzulande für die Toniebox 2 ohne weiteres Zubehör fällig.


Wenn die Toniebox Lite auch in Deutschland auf den Markt kommt, dann sollte der Preis hierzulande also irgendwo zwischen 69,99 und 79,99 Euro liegen. Zusammen mit dem Kreativ-Tonie spart man im Vergleich zur Toniebox 2 also rund 50 Euro. Es ist also definitiv ein günstigerer Einstieg in die Welt der Kinder-Lautsprecher. Es gilt allerdings, einige Details zu beachten.

Die Toniebox Lite ist mini, aber ziemlich hart

Toniebox Lite im Vergleich mit der Toniebox 2

Der neue kleine Lautsprecher hätte wohl auch „Toniebox Mini“ heißen können. Mit nur 9,9 x 9,9 x 10,4 Zentimetern und einem Gewicht von 305 Gramm ist sie deutlich kompakter als die Toniebox 2, die auf 13 x 13 x 15 Zentimeter (inklusive Ohren) und ein Gewicht von 815 Gramm kommt. Die erste Toniebox ist einen Hauch kleiner und rund 600 Gramm schwer.

Die Toniebox Lite ist ohne Zweifel handlicher. Das dürfte sich auszahlen, wenn der Lautsprecher besonders oft von A nach B bewegt wird. Sei es im Urlaub, beim Ausflug zu Oma und Opa oder auch einfach nur im Auto. Allerdings muss man dafür auch einige Kompromisse eingehen.

Das alles fehlt der kleinen Toniebox

Verzichten muss man in erster Linie auf ein entscheidendes Detail, das wohl auch dazu beigetragen hat, dass die Toniebox vor vielen Jahren so erfolgreich wurde: Die Polsterung. Während Toniebox 1 und 2 eine weiche Außenhülle haben, ist das Gehäuse der Toniebox Lite aus Hartplastik gefertigt. Es gibt bunte Cover aus Silikon, die allerdings noch einmal 19,99 US-Dollar kosten.

USB-C-Anschluss der Toniebox Lite

Während alle herkömmlichen Tonies unterstützt werden, muss man bei der Toniebox Lite auf die Tonieplay-Spiele verzichten, die exklusiv für die Toniebox 2 entwickelt wurden. Ich denke, dass das in vielen Fällen zu verschmerzen ist. Ein größerer Einschnitt ist für mich der fehlende LED-Ring, den es auch schon bei der ersten Toniebox gab. Bei der verbesserten zweiten Generation wird er unter anderem als Nachtlicht und Sonnenaufgangswecker verwendet. Im Lite-Modell ist dagegen nur eine kleine LED verbaut.

Ebenfalls verzichten muss man auf eine Stunde Laufzeit, die Toniebox Lite hält rund sechs Stunden durch. Geladen wird per USB-C, Ladekabel und Netzteil sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Wie gut klingt der Lautsprecher der Lite-Version?

Mit der Toniebox 2 hat der Hersteller die Klangqualität gegenüber dem Original deutlich verbessert. Hier kann die Toniebox Lite nicht ganz mithalten, aufgrund der kompakteren Ausmaße fehlt es dem Klang einfach ein wenig an Fülle. Stimmen und Musik werden aber klar wiedergegeben und ich bin der Überzeugung, dass die kleinen Abstriche in Sachen Klang vollkommen uninteressant für Kinderohren sind.

Tonie-Figur auf dem Kinder-Lautsprecher

Was die Nutzung im Alltag angeht, gibt es ansonsten keine wesentlichen Unterschiede. Kopfhörer können per USB-C oder Bluetooth gekoppelt werden. Ein kleiner Klaps auf die linke oder rechte Seite des Lautsprechers aktiviert auf Wunsch die Skip-Funktion. Und zur Wiedergabe wird natürlich einfach nur eine Tonie-Figur auf die Box gestellt. Beim ersten Mal werden die Audio-Inhalte per WLAN heruntergeladen, danach sind sie offline verfügbar.

Mein erstes Fazit zur Toniebox Lite

Aus meiner Sicht ist die Toniebox Lite eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Portfolio. Interessant ist der Kauf vor allem in zwei Fällen: Wenn die Toniebox viel unterwegs genutzt wird, macht sich die Kompaktheit der Lite-Version definitiv bemerkbar. Ebenfalls spannend ist die Toniebox Lite, wenn das anfängliche Budget begrenzt ist.

Spielt das beides keine Rolle, ist die Toniebox 2 dagegen der spannendere Kandidat. Hier müsst ihr nicht auf die Polsterung verzichten und es gibt dank Tonieplay und LED-Ring noch mehr Möglichkeiten.

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 1 Antwort

  1. Das bekommt auch nur ein Europäisches Unternehmen hin, nicht in Europa mit ihren Produkt zu starten…

    Bin aber eh froh wenn das Teil wieder rausfliegt aus unserem Haushalt. Ist alles andere als gut das Teil und nur gehypte, dass es alle Kinder wollen und vermutlich auch haben liegt eh bur daran da man die Tonies in jeden Drogeriemarkt und Spielzeuggeschäft bekommt, nicht da es ein so super Produkt ist.

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