Anfang Januar habe ich PicPak auf Kickstarter unterstützt und hier im Blog auch eine kleine News zu dem E-Ink-Bilderrahmen für die Kühlschranktür veröffentlicht. Mittlerweile ist die Crowdfunding-Kampagne beendet und auch ich habe meine „Bestellung“ mittlerweile erhalten. Wie gut ist die Technik und was kostet PicPak jetzt? Ich habe alle wichtigen Informationen für euch gesammelt.
So viel kostet PicPak nach der Kickstarter-Kampagne
Ich konnte mir das 3er-Pack im Januar noch für unter 100 Euro sichern. Wie sieht es jetzt aus? Bestellt werden kann PicPak bislang nur auf der Webseite des Herstellers. Ein einzelner Bilderrahmen kostet 59 US-Dollar, zusammen mit den Versandkosten von 15 US-Dollar landet man umgerechnet bei rund 65 Euro.
Das 3er-Pack ist deutlich günstiger, auch weil der Versand dann kostenlos ist. Dann liegt ihr bei 122 Euro, also etwas mehr als 40 Euro pro PicPak. Das finde ich gerade noch angemessen, wenn ihr denn drei von den kleinen Gadgets gebrauchen könnt. PicPak ist definitiv eine nette kleine Geschenkidee.
Der erste Eindruck war ziemlich ernüchternd
Der erste Eindruck nach dem Auspacken war vor einigen Wochen aber ziemlich ernüchternd. Als Technik kommt beim PicPak kein hochauflösendes Retina-Display zum Einsatz, sondern ein 400 x 300 Pixel auflösendes E-Ink-Display. Da deutlich weniger Farben dargestellt werden können, müssen die Fotos zunächst einmal umgewandelt werden. Und genau hier gab es zu Beginn erhebliche Probleme.
Die Konvertierung über die PicPak-App war wirklich richtig schlecht. Da kann man auch nichts schönreden. Die Bilder sind zu einem einzigen Pixelbrei geworden. Das war sogar so schlimm, dass engagierte Nutzer eigene Web-Apps geschrieben haben, mit denen die Konvertierung deutlich verbessert wurde.
Nach den ersten Updates macht PicPak eine gute Figur
Mittlerweile sieht es zum Glück besser aus. Es gibt ein Update für die offizielle App und auch eine neue Firmware für den PicPak. Damit sind die auf den E-Ink-Bilderrahmen geladenen Fotos deutlich ansehnlicher.
Aufgrund der Display-Technologie sind die Bilder natürlich immer noch nicht super scharf und brillant. Und vielleicht sollte man sie auch nicht unbedingt aus ein paar Zentimetern Entfernung im Detail ansehen. Wenn man aber eine gewisse Distanz hat, etwa mindestens einen halben Meter, dann sieht die ganze Sache schon ganz ordentlich aus.
Einen kleinen Tipp will ich euch hier noch mit auf den Weg geben: Am besten sehen „einfache“ Bilder aus, mit nicht zu vielen kleinen Details. Also nicht unbedingt ein Gruppenbild mit 10 Personen, sondern eher ein Porträt mit ein oder zwei großen Gesichtern.
Das sind die Stärken von PicPak
Nach dem Firmware-Update kann neben Bluetooth auch eine WLAN-Verbindung inklusive Cloud-Sync hergestellt werden. So landen neue Bilder nach einem Knopfdruck auf dem Gerät automatisch auf dem Bilderrahmen. Das jeweils nächste Bild wird dann immer automatisch angezeigt.
In der App kann man einstellen, wie oft neue Bilder angezeigt werden sollen. Von 30 Minuten bis 24 Stunden ist alles möglich. Oder ihr nutzt den eingebauten Bewegungssensor, um jedes Mal ein neues Bild anzeigen zu lassen, wenn der Kühlschrank geöffnet und wieder geschlossen wird.
Das 6 Millimeter dünne Gadget wird per USB-C aufgeladen und soll dann bis zu einem Jahr kabellos genutzt werden können. Perfekt für den Einsatz am Kühlschrank oder anderen magnetischen Oberflächen. Alternativ könnt ihr auch den kleinen Ständer nutzen und euren PicPak aufstellen.
Bis zu 700 Bilder können auf den Rahmen geladen werden. Später soll es auch noch Funktionen wie Notizen, News oder Memes geben – das ist für mich aber tatsächlich gar nicht so interessant. Ich erfreue mich einfach an den Bildern, die sonst nur in der iPhone-Bibliothek verstauben würden.



Cool wäre sowas wäre bezahlbar in sehr groß möglich.