Apple hat für fast alle Produkte die Preise erhöht, doch das iPhone und die Apple Watch sind davon (vorerst?) ausgenommen. Wer sich aber für das kommende iPhone 18 Pro interessiert, sollte sich womöglich auf eine böse Überraschung beim Blick auf das Preisschild einstellen. Marktbeobachter des Analysehauses IDC (via Macrumors) rechnen inzwischen damit, dass die Pro-Variante um bis zu 200 Euro teurer ausfallen könnte als ihr Vorgänger.
Noch vor wenigen Tagen ging man bei IDC von einer vergleichsweise moderaten Anpassung aus: 100 Euro Aufschlag für die Modelle Pro und Pro Max, gepaart mit einem Plus von 50 Euro bei den günstigeren Basisversionen. Da Apples Preiserhöhung nun deutlich zeigt, wohin der Trend geht, hat man die Vorhersage angepasst. Erst kürzlich hatte das Wall Street Journal nachgerechnet, dass sogar Preisaufschläge von bis zu 300 Euro drohen könnten.
Das könnten die Preise für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sein
Der Einstiegspreis für das iPhone 18 Pro könnte künftig bei 1.499 Euro statt 1.299 Euro liegen, während für die Pro-Max-Variante wohl 1.649 Euro statt 1.449 fällig würden. Hintergrund der gesamten Entwicklung ist eine weltweite Verknappung bei Speicherchips, die Apple wie auch zahlreiche andere Hersteller derzeit mit steigenden Komponentenkosten zu kämpfen lässt. Dazu sei gesagt, dass es sich um die Einstiegspreisen mit 256 GB Speicher handelt. Wer mehr will, muss ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Ob ein Speicherupgrade aufgrund der Krise nochmals teuer ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Aktuell zahlt man für jedes Upgrade 250 Euro. Wer also 2 TB will, zahlt 750 Euro drauf.
Zahlen Apple-Kunden trotzdem fleißig weiter?
Trotz der absehbaren Verteuerung rechnet IDC keineswegs mit einem Einbruch bei den Verkaufszahlen. Der Grund dafür liegt vor allem in der neuen Siri-KI, die viele Besitzerinnen und Besitzer älterer Geräte ohnehin zum Wechsel motivieren dürfte – zumindest außerhalb der EU. Nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmens müssten satte 54 Prozent aller seit 2022 verkauften iPhones ersetzt werden, damit deren Nutzer überhaupt von der neuen Sprachassistentin profitieren können. Ein gewaltiger potenzieller Nachholbedarf, der den Preisaufschlag in den Hintergrund rücken lassen könnte.
Hinzu kommt eine Beobachtung zur Zielgruppe der Pro-Max-Variante: Diese Käuferschicht gilt traditionell als besonders markentreu und weniger preisempfindlich, schließlich entscheidet man sich hier ohnehin für das Premiumsegment.
