Smarter Schachzug von Dyn: Mit der Ankündigung einer neuen Tarifstruktur und einem Ausbau des Angebots erhöht der Sport-Streamer die Preise einfach mal um bis zu 100 Prozent. Während das Komplett-Abo bei Dyn bisher 14,50 Euro pro Monat gekostet hat, verlangt der Anbieter ab Mitte August satte 29,50 Euro. Wer sich für ein Jahr bindet, zahlt immerhin nur 24,50 Euro pro Monat.
Darüber hinaus krempelt Dyn die eigene Abo-Struktur um und bietet künftig Einzelabos für Sportarten an, um „mehr Wahlfreiheit“ zu haben. Besonders hart trifft es Handball-Fans, die für das Einzelabo jetzt 24,50 Euro pro Monat oder 19,50 Euro pro Monat im Jahresabo bezahlen müssen. Meiner Meinung nach lohnt sich dieses Abo kaum, da der Aufpreis für „All Sports“ zu gering ist.

Etwas günstiger sind die Einzelabos für Basketball, Tischtennis und Hockey, denn hier liegt der Preis bei 19,50 Euro pro Monat oder 14,50 Euro pro Monat im Jahresabo. Während es früher für 14,50 Euro pro Monat das Komplett-Paket gab, ist für den gleichen Preis nur noch ein Sport-Abo drin, sofern man sich für eine Bindung von 12 Monaten entscheidet. Das ist schon starker Tobak.
Bestandskunden bekommen Schonfrist
Das neue Abomodell ist ab Anfang August für Neukundinnen und Neukunden verfügbar. Dahingegen können Bestandskunden noch aufatmen, denn sie bezahlen den alten Preis bis zum Ende ihrer Laufzeit. Darüber hinaus bietet Dyn einmalig die Möglichkeit, das Jahresabo zum Treue-Preis von nur 13,50 Euro pro Monat um ein weiteres Jahr zu verlängern, um eine Kündigungswelle zu vermeiden.
Darüber hinaus mildert Dyn die Preiserhöhung ab, indem für neue Kunden Einführungsangebote gelten. Wer sich für ein Jahresabo entscheidet, profitiert von der Aktion „12 Monate schauen, nur 10 Monate bezahlen“, unabhängig davon, welches Paket man auswählt. Wer sich für ein Monatsabo entscheidet, erhält bei Abschluss bis zum 15. Oktober den ersten Monat zum Einführungspreis von 14,50 Euro. Neu ist auch, dass für das Jahresabo nicht mehr der komplette Betrag vorgestreckt werden muss, sondern bequem monatlich abgerechnet wird.
Dyn ist das Zuhause des Handballs
Nicht ohne Grund ist das Handball-Abo das teuerste Einzelabo, denn hier bietet der Sport-Streamer einfach das größte Angebot. Zum Angebot von Dyn gehören in Deutschland die DAIKIN Handball-Bundesliga, die 2. Handball-Bundesliga, die Handball Bundesliga Frauen, der DHB-Pokal sowie der REWE Final4 um den DHB-Pokal und der REWE Super Cup. Auch international kommen Handball-Fans auf ihre Kosten: Dyn zeigt unter anderem die Machineseeker EHF Champions League, die EHF European League sowie die Partien der deutschen Nationalmannschaften. Dazu zählen die Frauen-EM im Dezember 2026 und sämtliche Weltmeisterschaften der Frauen und Männer bis mindestens 2031. Ergänzt wird das Live-Programm durch ein stetig wachsendes Angebot an Dokumentationen, Reportagen und Hintergrundformaten zwischen den Spieltagen.
„All Sports“-Abo mit exklusiven Vorteilen
Wer sich für das Komplett-Abo entscheidet, soll künftig von exklusiven Vorteilen profitieren, unter anderem nennt Dyn hier „Gewinnspiele und weitere Aktionen“.
Andreas Heyden, CEO bei Dyn: „Mit unserem neuen Abomodell entwickeln wir Dyn konsequent weiter und schaffen mehr Wahlfreiheit für unsere Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig tragen wir der Entwicklung unserer Sportarten Rechnung: Insbesondere im Handball bieten wir heute das weltweit beste Angebot eines Sportsenders. Von den Handball-Bundesligen über die Champions League bis hin zu den deutschen Nationalmannschaften sehen Fans alle Spiele bei Dyn. Unser neues Modell verbindet Kundenorientierung mit einer nachhaltigen Wachstumsstrategie und schafft die Grundlage, gemeinsam mit unseren Partnerligen Reichweite, Relevanz und wirtschaftlichen Erfolg weiter auszubauen.“

😂😂😂😂
Weniger Leistung und höhere Preise — genau mein Humor 😂.
Die brauchen sich doch nicht zu wundern, wenn die Leute in ein VPN und IPTV investieren. Bei all den Abos und Preiserhöhungen kommt man ja bald an die 100 EUR im Monat ran. Das ist doch verrückt…
Wenn du den Preis verdoppelst müssten 50% der Nutzer gehen um weniger Umsatz zu machen als zuvor. 50% werden aber nicht gehen und somit lohnt sich das. Das haben andere Streaming-Dienste bereits erfolgreich umgesetzt. Und hey: Es ist Krieg und alles wird teurer.
Wenn der Aufpreis in die Qualität der Übertragung investiert wird, ist es meiner Meinung nach noch ok. Man sieht gerade im Vergleich zu NBA League Pass oder Magenta TV zur WM, wieviel Luft da noch nach oben ist. Das betrifft Qualität von Bild, Ton, Kommentatoren, Moderatoren, Experten, Regie, eigentlich allem. Auch wenn es schon spürbare Verbesserungen zur Anfangszeit gab. Auf Formate wie Reportagen und Dokumentationen könnte ich allerdings gut verzichten. Mehr als 20€ pro Monat wäre ich aber nicht mehr bereit zu zahlen. Bei uns läuft in der Saison fast ausschließlich Handball, insofern geht die jetzige Erhöhung für mich noch in Ordnung.