Es gibt mal wieder etwas Neues aus dem Kuriositätenkabinett – möchte man jedenfalls auf den ersten Blick meinen. Gestern hat die Trump-Regierung angekündigt, dass keine „advanced robotic devices“ in die USA importiert werden dürften. Davon sind allerdings nicht nur humanoide Roboter betroffen, sondern auch Produkte wie Saug- und Wischroboter. Das dürfte quasi alle namhaften Hersteller treffen, denn Hersteller wie Dreame, Roborock, Ecovacs oder Narwal sind ausnahmslos in China stationiert. Aber immer der Reihe nach…
Gegenüber The Verge hat die FCC, das ist die US-Kommunikationsaufsicht, mittlerweile bestätigt, dass neue Saug- und Wischroboter, die nicht aus den USA stammen, keine FCC-Zulassung mehr erhalten. Damit dürfen sie nicht mehr in die USA eingeführt und auch nicht mehr verkauft werden.
Allerdings: Diese neue Regelung betrifft keine Geräte, die bereits eine FCC-Zulassung erhalten haben. Diese dürften auch in Zukunft importiert und verkauft werden. „Die Regierung behauptet jedoch, dass zukünftige Roboter aus dem Ausland ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellen, und sogar Hersteller von Staubsaugerrobotern werden plötzlich aufgefordert, sich zur Produktion in den USA zu verpflichten“, heißt es bei The Verge.
Wie stehen die Chancen auf Sonderzulassungen?
Laut den US-Behörden gibt es für die Hersteller in Zukunft zwei Möglichkeiten: Entweder lassen sie ihre Geräte direkt in den USA produzieren oder sie beantragen eine Sonderzulassung. Diese wird aber nur vergeben, wenn die Geräte nach Einschätzung der US-Behörden kein unvertretbares Risiko darstellen.
Konkret geht es darum, dass moderne Saug- und Wischroboter nicht nur eine detaillierte Karte von Wohnungen und Häusern erstellen, sondern auch über Kameras und Mikrofone verfügen und sich über das Internet fernsteuern lassen. Prinzipiell sind das natürlich mögliche Einfallstore für Spionage und Manipulation.
Offen bleibt aber die Frage, wie genau dieses Risiko für die nationale Sicherheit nicht auf Geräte zutrifft, die in den USA hergestellt wurden. Denn auch die haben prinzipiell eine Kamera, ein Mikrofone und eine Anbindung an das Internet.
Was sagt ihr zu der Sache?
Schreibt doch gerne mal in die Kommentare, wie ihr das seht. Habt ihr selbst einen Roboter einer chinesischen Marke im Einsatz? Habt ihr rund um den Datenschutz Bedenken? Oder ist euch das alles vollkommen egal, solange der Roboter seinen Job vernünftig erledigt? Bleibt bei der Diskussion bitte sachlich.

Ich möchte nichts haben, was von einem chinesischen Hersteller ist. Das vieles, zb mein iPhone, in China produziert wird, weiß ich auch. Aber in dem Fall ist der Hersteller nicht chinesisch.
Wir alle sind daran schuld dass die Asiaten uns technisch voraus sind. Sie kauften europäische Firmen, sie sind in europäischen unternehmen ein und aus gegangen und jetzt heulen wir rum, ich kaufe nichts von Chinesen. Leute werd wach und schaut euch um. 😂😂😂😂
Dir ist hoffentlich klar das Japan und auch Süd Korea uns Voraus sind und das ohne dass sie sich bei uns einkaufen mussten oder ein- und ausgegangen sind in Europäischen Firmen.
Und in wie Chinesischen vorne sind kann dir jeder sagen, sowie er seinem BYD, Nio und Co wieder abgegeben hat, da die Karren Mist sind. Solange die Kundschaft aber das Leasing oder auch Finanzierung an der Backe hat, werden dir wenigstens ihr Auto schlecht reden.
Und das was Trumpiboy macht, mei, Kuriositäten Kabinett hoid.
Hallo, ich darf durchaus von mir behaupten, dass ich beim Thema Roboter (konkret Mähroboter) vom Fach bin.
In diesem Segment ist es mehr als erschreckend, was da zum Thema Datenschutz abläuft. Unzählige Hersteller, auch hier meist aus Fernost, filmen und vermessen jeden Garten und alles geht ungefiltert Richtung China.
Es gibt sogar einen Hersteller, der ein flächendeckendes Antennennetz über Deutschland betreibt. Dieses Netz dient zur RTK Navigation. Diese Geräte fahren sogar auf Bundeswehr Gelände und liefern Zentimeter genaue Karten Richtung Hersteller. Man kann natürlich nicht zu 100% behaupten, dass diese riesigen Datenmengen missbraucht werden. Aber es ist möglich.
Unterm Strich, fragt geschätzt nur jeder 100te Käufer was mit seinem Bildmaterial und Daten passiert.
Hauptsache billig, alles andere ist scheinbar egal. Dieses sorglose Verhalten ist in Deutschland extrem. Viele europäische Bürger außerhalb von Deutschland sind da wesentlich sensibler.