Coaster Crazy: Neuer Achterbahn-Manager mit viel Absturz-Potential

Achterbahn fahren, wer mag das nicht? Die Gerüste aus Stahl sind allerdings eine wirkliche Meisterleistung, was Statik betrifft.

Damit man einmal selbst nachempfinden kann, wie kompliziert die Konzeption und Umsetzung einer Achterbahn mit all ihren Loopings und sonstigen Elementen ist, kann man sich seit dem 15. November dieses Jahres mit Coaster Crazy (App Store-Link) austoben – einer Universal-App, die gratis aus dem deutschen App Store geladen werden kann. Die aufwändigen Grafiken machen es notwendig, dass für das Game 205 MB an Speicherplatz freigehalten werden muss.

Die Entwickler von Frontier Developments haben sich bereits in der Vergangenheit mit Titeln wie RollerCoaster Tycoon 3 und LostWinds einen Namen gemacht. In diesem Spiel findet man sich ebenfalls in der Position wieder, Vergnügungsparks auf verschiedenen Kontinenten zu eröffnen – dazu gehören natürlich auch jede Menge Achterbahnen. Für diese ist man als Spieler verantwortlich, und muss möglichst spektakuläre Werke bauen, um genügend Eintrittsgelder zu generieren.

Die Achterbahnen müssen in jedem Level bestimmte Vorgaben einer Art Jury bestehen, um eröffnet zu werden. So gibt es Faktoren wie eine Mindestlänge, Höchstgeschwindigkeit und auch die Dauer der Airtime, oder das Verbauen von spezifischen Elementen, wie zum Beispiel Loopings oder Twists. Den Durchlauf der gebauten Achterbahn kann man beliebig oft von der Jury testen lassen. Wenn alle Anforderungen erfüllt sind, kann die Attraktion für den Publikumsverkehr freigegeben werden.

Diese Aufgaben machen zunächst sehr viel Spaß, und man bastelt die aberwitzigsten Achterbahnen zusammen. Die witzigen Juryfiguren, die an die Minions im Film „Ich, einfach unverbesserlich“ erinnern, reagieren sogar höchst unterschiedlich auf die ihnen dargebotenen Achterbahn-Kreationen.

Leider schlägt schon nach kurzer Zeit die berühmte In-App-Frustration zu: Die Elemente der Achterbahnen müssen je nach Aufwand mit Geld bezahlt werden. Da die Kreationen immer spektakulärer sein müssen, um freigegeben werden zu können, sieht man sich schon bald mit chronischem Geldmangel konfrontiert. Denn nicht nur neue, sondern auch bestehende Achterbahnen sollten, um genügend Eintrittsgelder zu generieren, stetig ausgebaut werden.

Um In-App-Käufe von 89 Cent bis hin zu 10,99 Euro für Geldscheine und Diamanten zum Achterbahn-Ausbau wird man so über kurz oder lang nicht umhin kommen. Unserer Ansicht nach lässt sich dieser anfänglich vielversprechende und sogar von Apple als „Unser Tipp“ eingestufte Titel nur mit zusätzlichen In-App-Käufen ausreichend spielen. Oder habt ihr andere Erfahrungen gemacht? In den Kommentaren ist wie immer Platz für eine Diskussion zum Thema.

Kommentare 6 Antworten

  1. Das Spiel an sich hat Suchtpotenzial, zumindest für RCT 3 Fans. Leider stürzt das Spiel bei mir (ipad 2) im siebten Level ab, bzw. läd unendlich und es passiert nichts mehr, was ich bisher mehr als ärgerlich finde. Ein in App. Kauf musste ich bislang nicht durchführen.

  2. Die InApp-Käufe für Geldscheine hält sich in Grenzen. Aber DIE für Diamanten, welche man braucht um nicht 24 Stunden um auf eine Freischaltung eines Landes warten zu müssen, gehen ins Geld!! Schade, schade, schade.

  3. Ich bin absoluter Gegner von In-App-Käufen, ABER dieses Game wäre auch 5€ Kaufpreis wertgewesen. Also von daher gebe ich den Entwicklern gerne Geld von mir, damit das Spiel weiter verbessert wird!

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