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Hijack: Kann die zweite Staffel ebenfalls überzeugen?

Das Staffelfinale ist jetzt auf Apple TV verfügbar

Szenenfoto aus Hijack S02 mit Idris Elba vor einer U-Bahn

Gestern Abend hat Apple die achte und letzte Folge der zweiten Staffel von Hijack veröffentlicht. Nachdem ich bereits die erste Staffel komplett angesehen hatte, lief gestern Abend die „Endstation“ der zweiten Staffel auf meinem Fernseher. Die große Frage ist nun: Konnte mich die zweite Staffel der Apple TV Produktion ebenfalls überzeugen?

Blicken wir kurz zurück: In der ersten Staffel von Hijack landet die Hauptrolle Sam Nelson in einer Flugzeugentführung. In den sieben Folgen der ersten Staffel erzeugt der Thriller eine unglaubliche Spannung, man kann quasi gar nicht ausschalten. Auch die Nebengeschichten, die sich am Boden abspielen, fügen sich perfekt in das Gesamtbild der Geschichte ein.


Die zweite Staffel von Hijack spielt in der Berliner U-Bahn

Statt auf einem internationalen Flug treffen wir Sam Nelson in der zweiten Staffel von Hijack in der Berliner U-Bahn wieder. Natürlich geht es wieder um eine Entführung und wieder steckt Sam Nelson mittendrin. „Dieselbe Scheiße passiert demselben Mann zum zweiten Mal“, hätte John McClane in dieser Situation sicherlich gedacht.

In den ersten Folgen der zweiten Staffel gelingt es den Machern von Hijack durchaus, eine gewisse Spannung zu erzeugen. Vor allem gibt es etliche Fragezeichen und Überraschungen, die erst einmal gelöst werden müssen, bis man als Zuschauer einen gewissen Überblick über die Situation hat. Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen.

Idris Elba in Hijack 2
Kann Sam Nelson die Einführung stoppen? Oder steckt er sogar selbst dahinter?

Leider kann die zweite Staffel von Hijack die anfangs erzeugte Spannung ab der Mitte der Serie nicht mehr aufrechterhalten. Es wird relativ schnell klar, wer in welchem Team spielt. Und am Ende wirkt alles ein wenig sehr konstruiert und endet relativ wenig spektakulär und vor allem absehbar.

Mein Fazit lautet daher: Die zweite Staffel von Hijack ist durchaus gelungene Kost, aber gerade aufgrund der zweiten Hälfte nicht mit der Spannung zu vergleichen, die uns Hijack noch mit der ersten Staffel geliefert hat.

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 10 Antworten

  1. Kann man gucken. Einige Charaktere waren etwas blass, die Herkunft der Söldner konstruiert, die ganze Organisation des Plots unklar (und die U-Bahn beim Anfahren und in voller Fahrt für Berliner Verhältnisse fast Zeitlupe. Normalerweise geht die richtig ab. Außerdem waren die Leute zu redselig. Dit is nich Balin ;-).

    Wer Idris Elba in einer sehr guten Rolle sehen möchte, guckt sich das ausgezeichnete „The Wire“ an.

    1. Ich kenne die Serie garnicht. Aber 1. sind die Geschmäcker unterschiedlich. 2. DIT is nich Balin, ist ja auch nur fiktiv. Oder hast du schon mal einen Kommissar gesehen wie Colombo? Das ist nun mal Popcornkino. Es erwartet nun niemand, dass in solchen Filmen die Realität nachgebildet wird. Dafür gibt es Dokumentationen. 😀

  2. Die erste Staffel war wirklich sehr gut. Bei der zweiten Staffel bin ich tatsächlich auch in der Mitte ausgestiegen. Insgesamt sehr durchschaubar und inszeniert. Manchmal ist es besser man belässt es bei einer sehr guten ersten Staffel um das Bild nicht zu zerstören.

  3. ich fand die Staffel sehr spannend bis zum Schluss, auch wenn man weiß, dass die Hauptdarsteller nie sterben. Allerdings wirkte die Synchronisation der deutschen Schauspieler wie immer gewöhnungsbedürftig. Jedenfalls bei mir. Die können das einfach nicht!

    Überraschend auch die Rolle des Drahtziehers, wenn er das denn ist.

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