Auf Allestörungen war wohl fast jeder von uns schonmal unterwegs. Sobald das Internet zuhause oder mobil mal aussetzt, ist Allestörungen immer meine erste Adresse. Die Plattform gehört, wie auch der Service „Speedtest“ (App-Store-Link) aktuell noch dem Medienunternehmen Ziff Davis. Künftig werden beide Dienste aber zum IT- und Beratungsunternehmen Accenture gehören. Das berichtet Reuters.
Bei Allestörungen und Speedtest handelt es sich allerdings nicht um deutsche Unternehmen. Die Anwendungen gehören zum Unternehmen Ookla, was seinen Hauptsitz in Seattle hat. Damit handelt es sich hier also auch um einen Deal zwischen zwei US-Unternehmen. Laut Reuters sollen Speedtest und Allestörungen und ihre internationalen Äquivalente für rund 1,2 Milliarden US-Dollar an Accenture gehen.
Mit Speedtest könnt ihr eure aktuelle Internetgeschwindigkeit messen lassen. Dazu werden mehrere hundert Millionen Messwerte gesammelt, aus denen sich die Internetqualität des einzelnen Nutzers ableiten lässt. Auch für die Netzbetreiber selbst sind die Daten dabei relevant. Sie können daraus Rückschlüsse auf die Stabilität ihres Netzes ziehen und Verbesserungspotential identifizieren.
Daten von Speedtest sollen stärker von Unternehmen genutzt werden können

Die Verwendung der gesammelten Daten durch Unternehmen und Behörden soll nach der Übernahme durch Accenture ein Hauptaugenmerk von Speedtest sein. Auch hier sollen Netzwerke, die regelmäßig eine hohe Datenlast transportieren, Verbesserungspotentiale ausgemacht werden können. Das betrifft zum Beispiel auch Netzwerke rund um künstliche Intelligenz.
Ziff Davis hingegen will sich künftig stärker digitalen Medienangeboten widmen. Einem Geschäftsbereich, der auch heute schon Teil des Unternehmens ist. Zu den Portalen, die Ziff Davis betreibt, gehören zum Beispiel Mashable, Eurogamer und CNET. Ob sich für den Endnutzer etwas am Leistungsumfang von Allestörungen und Speedtest ändert, ist bislang nicht bekannt. Die Transaktion soll innerhalb der nächsten Monate abgeschlossen werden.
