Rezepte: Mh, Leckerschmecker

Wer statt dem virtuellen Kochlöffel aus Gamelofts neuem Titel Mein petit Küchenchef lieber selber in der Küche wirbeln oder Cocktails mixen möchte, sollte seinen Blick auf „Rezepte“ werfen.

Die von Alexander Blach entwickelte und 2,39 teure App Rezepte ist eine echte Nummer eins. In Deutschland, Österreich und der Schweiz führen seine Rezepte die Lifestyle-Charts an und lassen dabei sogar Star-Koch Jamie Oliver hinter sich.

In der App selbst findet man sich schnell zurecht. Nach einem Start bietet sich direkt die Möglichkeit nach bestimmten Rezepten oder Zutaten zu suchen, was auch zuverlässig funktioniert. Momentan wird auf über 7.000 Kochrezepte und fast 2.000 Zutaten aus der Datenbank von Rezeptewiki zurückgegriffen. Will man sich überraschen lassen, reicht ein Schütteln des iPhones – und schon bekommt man zufällige Rezepte präsentiert.

Hat man einmal ein Rezept ausgewäht, welches übrigens in einer frei sortierbaren Favoritenliste abgelegt werden kann, ist es fast unmöglich, das Rezept noch zu vermasseln. Neben Informationen über die Zutaten wird sogar eine Liste des benötigten Kochgeschirrs aufgeführt, direkt darunter geht es direkt zur Zubereitung.

Alle Arbeitsschritte sind detailliert beschrieben und selbst für Laien verständlich – es wird sogar angegeben, dass einige Schritte bereits am Vortag durchgeführt werden sollten.

Ist ein Rezept einmal aufgerufen, folgt ein weiterer gut netter Clou: man kann das Rezept nicht nur in Safari öffnen oder per E-Mail senden, sondern auch zu einer Einkaufsliste übergeben. Nachdem man die gewünschte Anzahl der Portionen angeben hat, erscheinen alle Zutaten in einer Liste, die man Punkt für Punkt abarbeiten kann.

Hier müssen wir leider mit unserer Kritik ansetzen. Fügt man mehrere Rezepte zur Einkaufsliste hinzu, werden die gleichen Zutaten verschiedener Gerichte nicht addiert. So kann es schnell zu Unübersichtlichkeit kommen und man läuft in Gefahr, kreuz und quer durch den Supermarkt zu laufen.

Leider sind die verschiedenen Rezepte und Cocktails nicht durch den Benutzer bewertbar. So fehlt bisher eine Möglichkeit, sich die beliebtesten und wahrscheinlich leckersten Rezepte anzeigen zu lassen. Außerdem fehlt uns eine Liste der zuletzt aufgerufenen Rezepte, sollte man einmal vergessen seine Favoriten zu speichern.

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Schnibbeln, Braten & Garen

Und wieder gibt es eine neue App aus dem Hause Gameloft; Mein petit Küchenchef. Wieder einmal setzt der bekannte Spiele-Entwickler einen neuen Maßstab – erstmals kann man auf dem iPhone auch in 3D kochen.

19 Minispiele und 25 Rezepte warten in Mein petit Küchenchef für 3,99 Euro auf ihre Entdeckung. In einer von insgesamt fünf Küchen geht es darum, möglichst schnell und genau Gemüse zu schneiden, Fleisch zu grillen oder Eier aufschlagen.

Die Steuerung zeigte sich in einem ersten Test etwas ungenau, aber intuitiv. Ein Messer wird so schnell bewegt, wie man es in der eigenen Küche nie wagen würde, Steaks werden spielend einfach gewendet.

Virtuell gekochte Gerichte bleiben übrigens nicht auf dem iPhone eingesperrt. In einem kleinen Kochbuch kann gestöbert und später selbst nachgekocht werden. Ein ausführliches Video-Review werdet ihr in Kürze auf appgefahren.de finden – versprochen!

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