Zweiter PC-Bildschirm: MaxiVista unter Windows

Mit Air Display, iDisplay und Air Screen gibt es drei Lösungen für Mac-User. Aber wie können iPad-Besitzer mit Windows Rechner ihr Apple-Gerät als zweiten Bildschirm nutzen?

Die Lösung heißt MaxiVista. Das 7,99 Euro teure Programm bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie die drei erstgenannten Geräte, von denen wir zwei in diesem Artikel schon miteinander verglichen haben. Wie schlägt sich MaxiVista im Vergleich zur Mac-Konkurrenz?

Egal ob XP, Vista oder Windows 7 – lauffähig ist das Tool mit allen Systemen. Nachdem die Software am PC installiert wurde und das iPad im selben Netzwerk eingeloggt ist, kann es auch schon losgehen. Die Verbindung ist schnell hergestellt, man wird sogar nach der Position des iPads gefragt – leider bei jedem Start, obwohl man die Einstellung gespeichert hat.

Der zweite Desktop ist dann einfach zu erreichen, offenbart aber die bekannten Probleme: Alles, was man dorthin schiebt, ruckelt sehr. Da dies, anders als in Air Display, auch den Mauszeiger betrifft, kann schnelles Arbeiten manchmal sehr mühsam sein.

In Sachen Geschwindigkeit ist MaxiVista einem seiner Kollegen unterlegen, auch wenn sich alles noch in einem akzeptablen Rahmen bewegt. In der Artikelbeschreibung heißt es, dass man Zugunsten der Akkulaufzeit darauf verzichtet hat, auch Videos im Vollbildmodus optimiert darzustellen. Abgesehen davon, dass schon kleine Youtube-Videos stark ruckeln, könnte man sein iPad ja am Rechner problemlos an die Stromversorgung anschließen.

Zuletzt haben wir noch ein bekanntes Problem aus iDisplay untersucht. Was passiert, wenn man die Verbindung trennt oder die App beendet? Auch in MaxiVista scheinen zunächst alle Programme, die auf das iPad gezogen wurden, im Nirvana zu verschwinden – erst nach einiger Zeit poppen sie wieder auf dem PC-Bildschirm auf.

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iPad als zweiten Monitor unter Windows nutzen

Wenn das iPad eh nur ab und zu genutzt wird, um zu spielen, um Filme zu schauen oder um digitale Zeitungen zu lesen, dann kann es sich in der Zwischenzeit doch auch noch in anderer Weise nützlich machen.

Die neue App MaxiVista verwandelt das iPad in einen Zweitmonitor für den Windows-PC. Die App konfiguriert sich dabei von allein und bezieht die Daten des virtuell erweiterten Desktops kabellos via WLAN direkt vom Windows-Rechner. Das Gerät wird fortan als zusätzlicher Bildschirm genutzt. Das bedeutet: Es ist möglich, einzelne Fenster aus dem Windows-Monitor auf das iPad auszulagern – etwa Outlook, den Datei-Manager oder vielleicht den Web-Browser.

Beim Arbeiten am PC gewinnt der Anwender so wertvolle zusätzliche Bildschirmfläche hinzu, ohne dass es nötig wäre, einen zusätzlichen Monitor zu kaufen. Dabei erreicht die iPad-Variante eine Darstellungsgeschwindigkeit, die trotz kabelloser Übertragung an herkömmliche Bildschirme heranreicht. Dank der eingesetzten Datenkompression bleibt die CPU- und Netzwerkbelastung meist im einstelligen Prozentbereich.

Geschäftsführer Gunnar Bartels: „Wenn das iPad eh die meiste Zeit des Tages ungenutzt auf dem Schreibtisch liegt, dann kann es in der Zeit doch auch arbeiten und dem PC-Anwender zu deutlich mehr Komfort verhelfen. Die App MaxiVista ist schnell installiert, konfiguriert sich automatisch und macht sich schnell unentbehrlich. Multi-Monitor-Systeme liegen im Trend. Wir finden es faszinierend, dass sich das iPad hier einbinden lässt. Der Anwender entscheidet außerdem frei, ob er das iPad im Quer- oder im Hochkantmodus nutzen möchte.“

Die MaxiVista-App arbeitet mit Windows XP, Vista und Windows 7 zusammen. Dabei wird erstmals auch der Grafikkartenstandard WDDM von Windows Vista/7 überwunden. Er verhinderte bislang, dass mehrere Grafikkarten von unterschiedlichen Herstellern in einem Rechner verwendet werden können.

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