TomTom MyDrive: App stattet Navi mit praktischen Zusatz-Funktionen aus

TomTom macht die Handhabung der eigenen Navigationssysteme etwas einfacher und stattet sie mit einer passenden App aus.

TomTom MyDrive

Es ist schon immer sehr nervig, wenn man vor der Abfahrt im Auto auf dem Navi-Bildschirm herum tippen und die Adresse des Zielorts manuell eingeben muss, obwohl man doch schon längst auf der Straße unterwegs sein könnte. Das haben auch die Spezialisten von TomTom erkannt und eine App für iPhone und iPad veröffentlicht, die kostenlos aus dem App Store geladen werden kann. TomTom MyDrive (App Store-Link) funktioniert aktuell mit 14 TomTom-Geräten, die zur Verbindung mit dem iPhone oder iPad allerdings über eine aktivierte Internet-Verbindung verfügen müssen.


Mit TomTom MyDrive können Routen bereits vor der Abfahrt direkt vom heimischen Sofa aus planen. Einfach die Adresse auf der Karte suchen oder manuell eingeben und direkt an das Gerät senden. Besonders praktisch: Die App enthält Echzeit-Verkehrsinformationen und sagt dem Nutzer, wann er spätestens losfahren muss.

Ebenfalls praktisch: Genau wie auf dem TomTom-Navi können auch in TomTom MyDrive Favoriten angelegt werden, damit man das Ziel noch schneller eingeben und das Navi auf die bevorstehende Fahrt vorbereiten kann.

Wir halten die Idee jedenfalls für sehr interessant und finden es klasse, wie TomTom seine Geräte in den letzten Jahren entwickelt hat. Neben der App-Anbindung gibt es mittlerweile lebenslang kostenlose Karten-Updates sowie integrierte SIM-Karten für die Nutzung von Internet-Zusatz-Funktionen im Ausland. Netterweise hat uns TomTom angeboten, die neuen Features per App mal selbst ausprobieren. Wir werden euch daher im Laufe der nächsten Wochen mit ausführlichen Eindrücken versorgen.

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Kommentare 17 Antworten

  1. Eine nette Idee, aber wer hat auf seinem Navi Internet? Ist es da nicht einfacher die TomTomNaviSofware zu nutzen bzw direkt mit GoogleMaps oder AppleMaps zu navigieren?

  2. Da Google Maps mittlerweile schon fast eine vollwertige Navigation anbietet und das kostenlos, stellt sich die Frage womit Tom Tom überhaupt noch Geld verdienen will. Und eine Adresse vor der Fahrt in die Navi-App einzugeben wird wohl nicht soooo schwer sein, dauert schließlich keine 60 Sekunden. Womit Tom Tom My Drive vollkommen Sinnfrei ist.

    1. @HubyausDortmund: Von Deinem Beitrag ist bei mir genau ein Wort hängen geblieben: „SINNFREI“.

      Sätze wie „vollkommen sinnfrei“, „braucht kein Mensch“ oder – besonders schlimm – „das ist doch nicht normal“ sagen sehr viel über den Schreiber, aber nichts über den Gegenstand der Beschreibung aus…

      (Übrigens wird „sinnfrei“ auch dann KLEIN geschrieben, wenn etwas ganz total supi monstermäßig sinnfrei ist…)

  3. Für berufliche Vielfahrer mag es sicher den einen oder anderen Grund geben, um ein Standalone Navi zu nutzen, für den normalen Gelegenheitsnutzer reicht aber meiner Meinung nach eine der vielen Apps, (ehemals) Skobbler oder auch Google Maps oder Apple Maps.
    Obwohl… Mein Navi ist mit dem Bordcomputer „verheiratet“ und bietet so Fahrzeugdaten und Co, steuert das Radio, CD oder MP3 von microSD usw. Streng genommen hab ich da aber auch keine Wahl und muss ein diese Funktionen unterstützendes Navi verwenden. Bleibt unterm Strich: kein TomTom ?

  4. Außer man möchte ins Ausland inkl. „Gefahrenstellen“warner, dann brauche ich eine offline Lösung. Bin mit der Navigon App sehr zufrieden?

  5. Bin bei der Telekom und habe kostenlos Navigon da brauch ich mir zum Glück keine Navigationsgerät kaufen was sowieso mind. In einem Jahr veraltet und mich auch mind. 100€ kostet. Und lästig an der Scheibe hängt es auch.
    Adressen tippen klappt in 15 Sekunden.

    1. Ich bin seit Jahren begeisterter Navigon-Fahrer … aber was mich das Teil im letzten halben Jahr falsch (wollte mich z.B. ne Fussgängertreppe runter fahren lassen), unsinnig ( bspw. Fahrt über nen einfachen Ackerweg, obwohl 300m weiter ne 2-spurige Bundesstrasse parallel den gleichen Weg entlang führt) oder unflexibel durch die Gegend navigiert hat, frustriert mich aktuell schon deutlich … Wegoption auf „Optimal“, wie die ganzen Jahre schon

  6. Mit Scout kann man wenn man per In-App-Kauf das integrierte Blitzer-Pro aktiviert dann hat man zusätzlich Informationen über anstehende Blitzer und gleichzeitig INRIX Verkehrs-Echtzeit-Info obwohl ich im Golf 7 Discover-Media mit Navigation bereits habe ist es nicht verkehrt eine Navi-App zusätzlich mitlaufen zu lassen! TomTom ist technisch nicht auf dem neuesten Stand; Navigon ist schließlich Bestandteil von GARMIN! der Marktführer schlechthin!

  7. DER Vorteil schlechthin ist die Startzeit auf Grundlage der aktuellen Verkehrssituation … das find ich schon recht nützlich … richtig gut wär, wenn noch Verkehrsprognosen mit eingerechnet werden würden

  8. Habe mir gerade ein TomTom Start 20 gekauft.
    Da das Gerät bis zu 20 Minuten braucht um überhaupt ein GPS Signal zu finden, (Gerät wurde schon zu TomTom geschickt, überprüft und für in Ordnung befunden.) nützt mir diese App nichts.
    TomTom sollte die Priorität auf eine schnelle Einsetzbarkeit des Gerätes setzen.
    In der Praxis ist es mir mehr als einmal passiert, das ich am Ziel angekommen bin, und TomTom noch immer kein GPS Signal hat. Wie gesagt, das Gerät wurde schon von TomTom überprüft.

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