Xplora X5 Play: Erste Kinder-Smartwatch mit eSIM exklusiv bei der Telekom

Sicherer Einstieg in die mobile Kommunikation

Dass Erwachsene mittlerweile auf die Vorzüge von Smartwatches wie der Apple Watch, der Samsung Gear oder der Amazfit Bip setzen, ist weithin bekannt. Nun gibt es mit der Xplora X5 Play allerdings auch ein erstes Modell dieser Art, das sich an eine ganz neue Zielgruppe richtet, nämlich an Kinder. Natürlich mag man über den grundsätzlichen Sinn einer Smartwatch am Handgelenk eines Kindes diskutieren, aber vor allem Eltern soll mit einem solchen Gerät dank einiger Zusatzfeatures zusätzliche Sicherheit gegeben werden.

Die Xplora X5 Play wird exklusiv über die Telekom vertrieben und verfügt als erste Besonderheit über eine integrierte eSIM. So sinkt für den Nutzer das Risiko, die Karte beim manuellen Einlegen zu verlieren oder zu beschädigen. Ein weiterer Vorteil: Das Gehäuse ist besser vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Darüber hinaus hat die Uhr die Funktion eines Kinderhandys mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen wie einen GPS-Tracker und SOS-Knopf.


Über das Netz der Telekom können die Kinder mit der Uhr telefonieren sowie Sprach- und Chatnachrichten mit bis zu 50 von den Eltern festgelegten Kontakten austauschen. Die Bedienung der Uhr erfolgt über selbsterklärende Symbole auf einem Touchscreen. So ist die Uhr auch für Kinder geeignet, die noch nicht lesen können.

Kein Internetzugang und spezieller Schulmodus

Dank der integrierten GPS-Funktion sehen die Eltern in der App der Smartwatch den Aufenthaltsort ihres Kindes in Echtzeit. Zudem können sie sichere Bereiche – wie beispielsweise die eigene Wohnsiedlung – festlegen. Verlässt das Kind diesen Bereich, erhalten die Eltern eine Info. Sind mehrere Bereiche als solche definiert, kann so auch das Ankommen, beispielsweise bei einer Freundin oder einem Freund, festgestellt werden. Der SOS-Knopf gibt zusätzliche Sicherheit. Hält das Kind ihn für mehrere Sekunden gedrückt, wird ein Notruf an die zwei für den Notfall eingegebenen Rufnummern abgesetzt. Zusätzlich schickt die Uhr den Standort des Kindes an das Smartphone der SOS-Kontakte. Über die App sehen diese auf einer Karte, wo sich das Kind aufhält.

Besonders praktisch: Die Xplora X5 Play hat zum Schutz der Kinder keinen Internetzugang und verzichtet darüber hinaus auf installierte Spiele. Dafür gibt es einen Schrittzähler, der zu mehr Bewegung anspornt. Hat das Kind genügend Schritte gesammelt, kann es diese mit Unterstützung der Eltern in Zubehör eintauschen. So ermöglicht die Smartwatch ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen körperlicher Aktivität und Bildschirmzeit. Damit die Kinder ungestört dem Unterricht folgen, gibt es die Funktion „Schulmodus“. Dann zeigt die Smartwatch nur die Uhrzeit an. Alle weiteren Funktionen sind in dieser Zeit deaktiviert.

Laut Aussage der Telekom ist die Kinder-Smartwatch abhörsicher und erfüllt zudem die gesetzlichen Datenschutzanforderungen. Die Xplora X5 Play eSIM ist ab sofort mit dem Tarif Smart Connect S exklusiv bei der Telekom erhältlich. Die Smartwatch selbst kostet 97,44 Euro bei gleichzeitiger Buchung des Vertrags mit 12-monatiger Laufzeit. Für diesen werden monatlich 4,83 Euro fällig. Bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten zahlen Kunden einmalig für die Smartwatch 0,97 Euro, monatlich kommen dann ab dem 7. Monat noch 9,70 Euro für den Vertrag dazu. Weitere Informationen zur Xplora X5 Play gibt es auf der Produktseite der Telekom.

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Kommentare 5 Antworten

  1. Die applewatch 3 38 mm is kleiner und hat auch gps. Kostet ca 190Euro und kinderarmbänder gibt es dafür auch. Is vielleicht auch ne Alternative. Ortung is da auch kein Problem

  2. Sind jetzt auch Besitzer einer X5 Play. Ja sie ist klobig und nicht jedes Kind hat Arme wie Popeye.
    Größeres Problem sehe ich im GPS das springt doch ab und an mal ganz ordentlich.
    Innerhalb von 5min mal schlappe 2Km und das während der Sprössling in der Schule sitzt.
    Auch das Geofencing ist noch nicht ausgereift. Hier kann man minimal 300m Radius einstellen und die Bereiche dürfen sich nicht überlappen. Da ist jeder GPS-Hundetracker schon weiter.Bei Diesen kann man auch „abstrakte“ Bereiche über Stecknadeln auf der Karte einrichten.
    Ich hoffe das da in Zukunft noch nachgebessert wird. Ein Softwareupdate könnte das wahrscheinlich alles beheben.

    Man wird ja beim Kauf der Uhr großzügig eingeladen, wenn man dem System keine 5 Sterne geben kann, eine Mail an den CEO von Xplora zu schicken. Das habe ich getan. Ich halte euch auf dem laufenden, wenn da eine Antwort eintrudelt.

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