Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich sage, dass es nicht immer einfach ist, mit Kindern in der Stadt unterwegs zu sein, Erledigungen zu machen oder einfach nur etwas zu bummeln. Mit der Hilfe von Apple gibt es für euch immerhin 90 ruhige Minuten und hoffentlich jede Menge Spaß für die Kinder.
In dieser Woche hat Apple angekündigt, dass vom 8. Juli bis 24. August wieder ein Apple Sommer Camp geben wird. Der Name ist vielleicht etwas verwirrend, es geht nicht direkt ins Zeltlager. Es ist einfach nur ein Name für zusätzliche kreative Kids-Sessions in den Apple Stores.
Diese dauern jeweils 90 Minuten, sind kostenlos und richten sich an Kinder von 6 bis 10 Jahren. Das Apple Sommer Camp steht dabei unter dem Motto „Superhelden“. Eigene Helden müssen kreiert und auf spannende Missionen geschickt werden. Dabei wird gezeichnet, fotografiert, mit Emojis gearbeitet und jede Menge Kreativität entfaltet – mit dem Apple Pencil Pro, Freeform und dem iPad.
Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Das könnt ihr über die Apple-Webseite erledigen.
Weitere Kinder-Kurse direkt auf der Apple-Webseite finden
Dort findet ihr übrigens noch weitere kreative Kids-Sessions, die nicht direkt zum Apple Sommer Camp gehören. Unter anderem können Kinder in diesen Sessions eine erste App erstellen, eine eigene Titelmelodie erzeugen oder Comics und Emojis selbst gestalten.
Es gibt noch einige andere Kurse. Wenn ihr ohnehin einen Shopping-Tag einlegen wollt, dann schaut doch gerne mal auf der Apple-Webseite vorbei. Dort könnt ihr auf einen Blick sehen, ob der Apple Store bei euch vor Ort an dem jeweiligen Tag eine Session für Kinder anbietet. Ich selbst habe damit bisher keine Erfahrungen. Mein Sohn ist aber mittlerweile in einem Alter, in dem so etwas für ihn in Frage kommen würde. Schreibt doch gerne mal in die Kommentare, wenn euer Nachwuchs schon an einer Session in einem Apple Store teilgenommen hat.

Nichts gegen Kinderprogramme – ich würde mir wünschen, wenn so etwas in Stadtzentren von den jeweiligen Regionalverwaltungen organisiert wird (würde dann auch mal dazu beitragen die Stadtzentren zu beleben).
Aber es hat einen Beigeschmack, wenn es von privaten Firmen durchgeführt wird. Kinder sind wie ein Schwamm und in dem Alter nehmen sie alles ohne eigenes Urteilsvermögen auf.
In dem Sinne handelt es sich hier um „Brand Seeding“ (eine frühe Markenbindung als Geschäftsstrategie). In einem Alter, wo Geschmack und Präferenzen noch gebildet werden.
Es ist in dem Sinne nicht selbstlos. Es sollen lebenslange Kunden anerzogen werden, was mehr Geld down the line verspricht.
👍
Naja, welche Tablets sind denn zu 90 Prozent in Grundschulen? 😉
Die werden aber für gezielte Aufgaben und PDFs genutzt und nicht zum Herumspielen und um „Faszination” für Marke und Ökosystem zu wecken.
Zudem ist der eigentliche Einsatz von Tablets in Grundschulen immer noch begrenzt und selten. Kinder können ja auch selbst erst ab 13 eigene Nutzerkonten eröffnen, um selbstständig mit solchen Geräten zu arbeiten.