Seit fast zwei Jahren ist es ziemlich still rund um die Multibanking-App Outbank geworden. Doch im Hintergrund haben die Macher an dem größten Update seit dem Marktstart gearbeitet, das ab sofort zum Download bereitsteht. Outbank 4.0 ist da und bringt einen neuen Secure Sync sowie ein modernes Design mit.
Wer mehrere Konten bei verschiedenen Bankinstituten hat, kann mit Outbank alle Konten in einer App verwalten. Und das funktioniert mit dem neuen Secure Sync plattformübergreifend, der alle Daten verschlüsselt zwischen iOS, macOS und zum ersten Mal auch Android abgleicht. Nach dem Update gilt es, den Secure Sync neu einzurichten.
Positiv sticht außerdem hervor, dass Outbank sich von Amazon AWS trennt und fortan Server in Deutschland nutzt.
Großer Umbau im Hintergrund & neues Design
Laut Outbank hat man im Hintergrund quasi jede Codezeile neu geschrieben, um zukunftsfähig zu sein. Daraus resultieren die folgenden Vorteile:
- Plattformübergreifend: Ob iOS, macOS oder Android – Outbank setzt auf nativ optimierte Apps für jedes Betriebssystem, die technologisch auf einem gemeinsamen Fundament aufbauen. Was ihr auf dem Bildschirm seht, ist damit immer perfekt auf die jeweilige Plattform abgestimmt.
- Neuer Kernel: Der Kernel bildet das Rückgrat der gesamten Anwendung. Als zentrale Verarbeitungseinheit bündelt er die vollständige Anwendungslogik, bereitet eure Finanzdaten direkt auf dem Gerät auf und koordiniert sämtliche Abläufe im Hintergrund.
- Lokale Datenbank: Was sich bewährt hat, bleibt. Eure Finanzdaten verlassen euer Gerät zu keiner Zeit, da sie ausschließlich lokal gespeichert, verschlüsselt abgelegt und durch euer persönliches App-Passwort zusätzlich geschützt werden.
- Secure Sync: Die neue Synchronisierungsebene sorgt dafür, dass eure Daten auf Wunsch stets auf allen Geräten aktuell sind. Die Banking-Engine übernimmt die Verbindung zu mehr als 4.500 Finanzinstituten im DACH-Raum und nutzt dafür zwei unterschiedliche Ansätze:
- FinTS: Der etablierte, standardisierte Übertragungsweg, auf den zahlreiche deutsche Banken für einen gesicherten Datenaustausch setzen.
- Screenscraping & APIs: Wo FinTS nicht verfügbar ist, greift Outbank direkt auf Weboberflächen oder bankspezifische Schnittstellen zurück. Das erfordert zwar kontinuierliche Pflege, da Banken ihre Systeme regelmäßig anpassen, gewährleistet aber, dass ihr auf keines eurer Konten verzichten müsst.
Outbank gibt dabei an, dass der Umbau nötig war, um künftige Erweiterungen einfach auf die Plattform zu bringen. Und das soll auch passieren, denn das Team arbeitet bereits an den nächsten Funktionen, lässt aber offen, worum es geht.
So teuer ist Outbank
Outbank kostet entweder 3,99 Euro pro Monat oder 39,99 Euro pro Jahr, wobei das Abo für alle Geräte gilt. Optional steht der Business-Tarif mit Sammelüberweisungen und weiteren Extras für 9,99 Euro pro Monat oder 99,99 Euro pro Jahr bereit.

Der neue Sync funktioniert echt Klasse, der alte hingegen gar nicht. Also hier ein richtiger Vorteil.
Ja. Bin mal gespannt. Der alte sync hat bei mir nie richtig funktioniert.
Der alte Sync war eher ein Glücksspiel, bisher muss ich beim neuen auch sagen, dass der echt gut funktioniert. Die Oberfläche war auch vorher schon gut, ist jetzt aber noch etwas besser. 🙂