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Für bessere Verfügbarkeit: Apple verhandelt mit chinesischen Chipherstellern

CXMT und YMTC als neue Zulieferer im Gespräch

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Apple sucht nach günstigeren Speicherchips und schaut dabei ausgerechnet nach China. Wie Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, führt der Konzern derzeit Gespräche mit den chinesischen Halbleiterfirmen ChangXin Memory Technologies (CXMT) und Yangtze Memory Technologies (YMTC) über mögliche Lieferverträge. Eine Einigung liegt bislang nicht vor, die Verhandlungen laufen jedoch.

Preisdruck treibt Apple zu ungewöhnlichem Schritt

Der Hintergrund ist wenig überraschend: Eine anhaltende weltweite Knappheit bei Speicherbausteinen hat die Einkaufspreise in die Höhe getrieben. Da sich die großen Chiphersteller bevorzugt auf lukrative KI-Server-Komponenten konzentrieren, schrumpft das verfügbare Kontingent für Verbraucherelektronik. Und wer Nachfrage hat, kann die Preise diktieren. Apple hat diese Mehrkosten zuletzt an die Kundschaft weitergegeben und die Preise für Macs, iPads und andere Produkte angehoben. Der Einkauf bei günstigeren chinesischen Anbietern wäre ein naheliegender Ausweg.


Politisch vermintes Gelände

So einfach ist die Sache allerdings nicht. Sowohl CXMT als auch YMTC stehen auf der sogenannten 1260H-Liste des US-Verteidigungsministeriums, die Unternehmen mit mutmaßlichen Verbindungen zur chinesischen Volksbefreiungsarmee erfasst. YMTC trägt darüber hinaus den Stempel des US-Handelsministeriums: Als Eintrag auf der schwarzen Liste des Ministeriums benötigen amerikanische Firmen für Lieferungen an YMTC eine gesonderte Ausfuhrgenehmigung.

Apple selbst braucht zwar keine staatliche Erlaubnis, um Chips von diesen Unternehmen zu beziehen, strebt aber aktiv nach Rückendeckung aus Washington. Tim Cook hat dazu bereits das Gespräch mit Vertretern der Trump-Regierung gesucht, darunter Finanzminister Scott Bessent. Als Kompromiss brachte Apple ins Spiel, die chinesischen Chips ausschließlich in Geräten für den chinesischen Markt einzusetzen, während Chips anderer Zulieferer dann für US-Produkte reserviert wären.

Doch nicht alle in der Regierung sehen den Deal wohlwollend. Bereits 2022 scheiterte ein ähnlicher Versuch Apples, Speicher von YMTC zu beziehen, damals unter dem Druck heftiger Reaktionen aus dem Kongress. Ob die aktuellen Gespräche zu einem anderen Ergebnis führen, bleibt abzuwarten, zumal Apple zusätzlich verhindern will, dass CXMT auf die strenge Entity List des Handelsministeriums gerät, was jede Kooperation unmöglich machen würde.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

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