iCloud Speicherplatz wird günstiger: Das sind die neuen Preise

Wer wirklich viel Speicherplatz in der iCloud benötigt, kann jetzt monatlich Geld sparen. Die Preise wurden wie folgt angepasst.

linea icloud

Apple hat gestern iOS 11 angekündigt. Auf der Keynote wurden die Neuerungen im Sekundentakt vorgestellt, viele Änderungen werden aber erst später sichtbar. So hat Apple die Preise für den iCloud-Speicherplatz leicht angepasst und den Preis für die 2 TB-Option halbiert.

Zuvor zahlte man für 1 TB iCloud-Speicherplatz 9,99 Euro, für 2 TB 19,99 Euro. Ab sofort, auch unter iOS 10, ist die Option 1 TB verschwunden und der Preis für 2 TB wurde auf 9,99 Euro gesenkt. Die weiteren Preise bleiben unverändert.

Die neuen Preise für iCloud-Speicherplatz

  • 5 GB sind weiterhin kostenlos
  • 50 GB kosten 99 Cent
  • 200 GB kosten 2,99 Euro
  • 2 TB kosten 9,99 Euro

Viele Nutzer hatten insgeheim gehofft, dass Apple den kostenlosen iCloud-Speicherplatz erhöht – allerdings gibt es weiterhin nur 5 GB zum Nulltarif. Grund der Preisstaffeländerung wird die neue Möglichkeit sein, in iOS 11 und macOS High Sierra den iCloud-Speicherplatz mit der Familie teilen zu können.

Ich habe mich für 200 GB entschieden und zahle pro Monat 2,99 Euro – dafür kann ich alle Backups online speichern, meine Fotos in die Cloud schieben und mit macOS Sierra Dokumente in der Cloud ablegen.

Kommentare 32 Antworten

  1. Mir wäre eine Funktion die mich Bilder auf dem Gerät löschen lässt aber diese trotzdem in der Cloud bleiben lieber gewesen ?

    1. Dass die das nicht hinkriegen (wollen) ist mir völlig unverständlich… Wozu ist denn sonst eine Cloud da, wenn nicht zum AUSLAGERN von Dateien, die man zwar gesichert, aber nicht auf dem mobilen Gerät haben möchte.

      1. Und genau da liegt ja ihr Sinn man kauft Geräte mit mehr Speicher und Extra iCloud Speicher
        Wie umgeht ihr das Problem ?
        Hätte auch gern komplette Archiv dabei und nix am Handy
        Das beste aktuell ist bei mir :
        Google Foto als online Archiv und parallel alle Fotos zuhause auf Festplatte

        1. Ich habe mich vor ner Zeit für die 50GB iCloud Option für 99 Cent entschieden. Mit Rabatt auf iTunes Karten ist das ok für mich. Habe aber ganz alte Fotos dann auf meiner NAS zuhause.

    2. Das mache ich so nach dem alle Bilder bei Flickr gespeichert sind. Dann kann ich die ich nicht mehr brauche auf dem Gerät löschen habe sie aber noch online.

    1. Nein macht es eben nicht. Lösche ich jetzt ein Bild auf meinem iPhone verschwindet es auch aus der iCloud und auf allen anderen Geräten. Ich rede nicht davon was passiert wenn ich kaum noch Speicherplatz auf dem iPhone habe.

      1. Du sollst auch keine Bilder löschen. Schalter umlegen und iOS managt das im Hintergrund. Thumbnails werden behalten, die richtigen Bilder, werden aber nach und nach in die iCloud verschoben. Die letzten 30 Tage oder so bleiben auf deinem Gerät.

        1. Ich würde aber gerne selbst entscheiden ob ich ein Bild lösche oder nicht. Und vor allem würde ich gerne selbst entscheiden auf welchem Gerät ich es behalte und auch welchem nicht.

    2. Despo, das tut es eben genau nicht. Man muss immer noch eine Miniatur auf dem iPhone vorhalten. Wenn ich diese lösche wird auch das Original in der Cloud gelöscht. Und das ist für mich am Gedanken einer Cloud vollkommen vorbei und absoluter Schwachsinn.

      1. Genau das habe ich geschrieben (Thumbnails) – das ist für deinen Anwendungsgedanken vielleicht nicht die optimale Lösung – für ein Großteil der Nutzer aber wirklich schnieke, da sie stehts auf alle Bilder Zugriff haben. Und die Thumbnails machen das Kraut wirklich nicht fett. ?

      2. Wieso ist das am Sinn einer Cloud vorbei? Die fetten Daten liegen nur in der Cloud. Auf deinem Gerät liegt ein Thumbnail (welches du ja auch benötigst, um das Bild ggf. mal wieder aus der Wolke zurückzubekommen).
        Falls dich die kleinen Bildchen wegen der Optik stören, kannst du die auch ganz leicht ausblenden (die Funktion findet man im Exportmenü), du findest sie danach nur noch im Ordner „Ausgeblendet“)
        Das spart (natürlich abhängig von der Menge der Bilder) eine Menge an Speicher auf dem Gerät.
        So wünsche ICH mir Cloudfunktionalität.

        1. Ich möchte Daten in eine Cloud legen, andere direkt auf dem Gerät behalten für den Fall das einmal kein Empfang ist.
          Und was wo gespeichert wird möchte ich selbst entscheiden.
          Ich brauche bei einer Cloud auch keine Thumpnails auf meinem iPhone, da diese in der Ordnerstruktur der Cloud hinterlegt sind und so ebenso schnell geladen sind.
          Das spart dann nicht nur Speicherplatz auf dem Gerät, sondern sorgt auch für Übersichtlichkeit in den Ordnern.
          Die iCloud ist was Bilder angeht genauso schlecht wie das Ordnersystem der Kameraapp ansich.

          1. Geht mir auch so. Ich bin eine “ File + Directory – bitch“. Ich will den Verbleib meiner Fotos selber bestimmen. Apple soll nicht irgendwelche “ magic things“ im Hintergrund für mich machen. Ich will die Kontrolle.

          2. Ich verstehe eure Einwände echt nicht.
            Ich habe meine (wichtigen, nicht alle) Bilder auch in Ordnern organisiert.
            Das spricht doch überhaupt nicht gegen die Cloud-Nutzung.

            Einzig Cofraps Argument mit der fehlenden Netzverbindung kann ich nachvollziehen, das kann stören. Aber das kommt nur sehr selten vor, und wird (dank Wegfall der Roaminggebühren) immer seltener…

          3. Wäre dann nicht aber ein System mit offenem Filesystem für euch besser? iOS ist ja extra so einfach gehalten, dass der Ottonormalverbraucher bei solchen Dingen gar nicht merkt, dass da was passiert.

      1. Die Apps selbst nicht aber die Datenbanken und die Menge der Apps die auf eine iCloud Sicherung vertrauen schon.
        Komischerweise sichern einige Apps zudem fast genauso viel in die Cloud wie sie selbst einnehmen.

        1. Was nutzt du denn für Apps? Ich habe lediglich 2 Apps im MB Bereich – alle anderen im KB Bereich? (Ich frage wirklich aus Interesse – ist nicht als Provokation zu verstehen)

          1. Kein Ding.
            Ein großer Batzen ist natürlich Whatsapp (obwohl ich es regelmäßig ausmiste). Gerade bei 950mb. Danach kommt OmniFocus mit 550mb. Da kommen noch solche wie Sleep Cycle mit 120mb, Tabs mit 90mb und viele kleine 20iger und 10er, die dann zusammen doch einiges ausmachen.

            Viele habe ich deaktiviert und nutze iCloud nicht für Medienbackup. Komme somit gerade so mit 5GB für ein Gerät hin.

            Deswegen würde ich es gut finden, wenn es angehoben wird.

  2. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das echt enttäuscht zurücklässt. Ich hätte es gut gefunden, wenn Apple die 50GB Option ebenfalls angepasst hätte – auf vielleicht 75 GB für den gleichen Kurs.

  3. Files ist doch nur für die Verwaltung der Dateien in der Cloud ?! Mein Problem ist, wenn ich Daten in der Cloud speichere, werden sie auch auf den MacBook synchronisiert. Dort ist der Speicher aber begrenzt. Wird also nicht alles, was in der Cloud ist, auch lokal abgelegt ? Wann wird die Synchronisation abgeschaltet ? Wieviel ist dann noch auf dem MacBook frei ? Kann ich das einstellen? Diese Fragen wurden mir noch nirgendwo beantwortet.

    1. Ich empfehle das lokale Backup von iTunes auf einem externen Stick zu sichern. Durch Änderung des Speicherortes erfolgen neue Backups auch automatisch auf den Stick

    2. Das geht mir genau so. Und nervt auch. MBPro mit 250GB und iCloud 200GB … wie soll das gut gehen.

      Ich werde mir (mit Hilfe) ein NAS kaufen und einrichten. Die Cloud ist dann Geschichte… Außerdem werde ich neben meinem iPhone auch ein Google Pixel nutzen… Das wird dann eh micht mehr so easy zu handhaben sein …

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