JustBook: Hotel-Zimmer zu Last-Minute-Preisen buchen

JustBook war vor einiger Zeit Apples iPhone-App der Woche. Nun haben wir die Gelegenheit genutzt und uns das Angebot genauer angesehen.

Das kostenlose und 4,4 MB große JustBook (App Store-Link) beruht auf einem ganz einfachen Prinzip: Mit einem leeren Hotelzimmer verdient ein Hotelier gar nichts, eigentlich zahlt er noch drauf. Genau aus diesem Grund werden leerstehende Zimmer am Nachmittag und in den Abendstunden oft zu sehr guten Preisen angeboten – und genau diese Angebote findet man in JustBook.


Zunächst müssen wir sagen, dass JustBook nur mit ausgewählten Hotels zusammen arbeitet – das hat Vor- und Nachteile. Ein Nachteil ist sicher, dass das räumliche Angebot innerhalb der App stark begrenzt ist. In den letzten Wochen sind zwar immer mehr Städte hinzugekommen und alle größeren „Metropolen“ sollten vertreten sein, ein flächendeckendes Angebot ist es aber nicht.

Zwischen 12:00 und 2:00 Uhr werden die Last-Minute-Angebote freigeschaltet. In jeder Stadt gibt es einige Hotels, die man auch per Umkreissuche am aktuellen Standort sortieren lassen kann. Angezeigt wird neben dem Normalpreis für das Zimmer auch der reduzierte Preis. Außerdem wird mit einem kleinen Icon darüber informiert, ob es sich um ein Komfort-, Design-, Oberklassen- oder Luxus-Hotel handelt.

Bei der Hotelauswahl war ich ziemlich positiv überrascht. Man findet hier nicht die allerletzten und billigen Absteigen, sondern in den meisten Fällen 4-Sterne-Hotels. Dafür sorgt unter anderem die Begrenzung auf drei Hotels pro Stadt. Auch wenn man nur ein spontanes Bett für eine Nacht sucht, will man ja nicht irgendwo schlafen.

Um ein Zimmer zu buchen, muss man sich natürlich bei JustBook registrieren. Dank Facebook-Anbindung sollte das in den meisten Fällen schnell gehen, wer seine sozialen Daten nicht offen legen will, kann aber auch eine klassische Registrierung mit manueller Dateneingabe durchführen. Wer seine Freunde einlädt, kann sogar pro Buchung einen 10-Euro-Gutschein erhalten.

Für die eigentliche Buchung wählt man einfach ein Hotel aus der Liste aus und kann sich in der Detailansicht mit weiteren Informationen wie Bildern, Ausstattung oder Lage informieren. Der Preis scheint auch zu stimmen: In unserer Stichprobe war zum Beispiel das Radisson Blu in Düsseldorf 20 Euro günstiger als auf booking.com.

Etwas schade: Für die Absicherung der Buchung ist eine Kreditkarte erforderlich, andere Zahlungsarten sind später im Hotel aber möglich.. Damit muss man aber leben – und das ist bei anderen Anbietern schließlich auch der Fall.

Insgesamt macht JustBook aber einen guten und sehr aufgeräumten Eindruck. Wir würden uns freuen, wenn das Angebot in Zukunft weiter ausgebaut wird – denn es sind längst noch nicht alle deutschen Großstädte innerhalb der App vertreten.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Das mit einer notwendigen Registrierung nimmt in letzter Zeit überhand. Ich möchte das nicht und deswegen werde ich solche Art von Apps meiden.

  2. in amerika klappt das auch schon ausgesprochen gut. in deutschland muss sich sowas natürlich erstmal durchsetzen. ich bin immer mal wieder beruflich unterwegs, dann aber wird das organisiert. und von mobile booking haben diejenigen noch nichts gehört. ich find die idee aber super

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