Neues iPad mini: Apple hält merkwürdigen Scroll-Effekt für „normal“

Normales Verhalten bei einem LCD-Bildschirm

Nach der Veröffentlichung des neuen iPad minis der sechsten Generation während der letzten Apple-Keynote haben die ersten Käufer und Käuferinnen ihre handlichen Tablets bereits erhalten. Auch Kollege Fabian ist schwer verliebt in das kleine, aber feine Gerät. Was vielen Usern des iPad mini auffällt: Das Scrollen im Porträtmodus fühlt sich anders an als sonst. Die Tech-Plattform Ars Technica bezeichnet es als „geleeartig“, da es scheint, als ob eine Seite des Bildschirms mit einer anderen Geschwindigkeit scrollt als die andere. Daher wirkt es so, als wenn der Bildschirm wackelt.

Von einem Bug oder fehlerhaften Verarbeitung will Apple selbst aber nichts wissen. In einer Aussage gegenüber Ars Technica gibt Apple an, dass dieses „normales Verhalten für einen LCD-Bildschirm“ sei. Weil diese Displays sich Zeile für Zeile aktualisieren, gäbe es eine minimale Verzögerung, während die Zeilen am oberen und am unteren Bildschirmrand neu geladen würden. „Das Fazit ist, dass das Unternehmen nicht glaubt, dass es ein Hardware- oder Softwareproblem zu beheben gibt und dass der Bildschirm offenbar so ist, wie er ist“, so Ars Technica nach der Stellungnahme von Apple.


Seit der Auslieferung der ersten iPad mini-Geräte am vergangenen Wochenende gab es einige Personen, die sich diesem Problem gewidmet haben, darunter auch das Redaktionsteam von MacRumors oder Dieter Bohn von The Verge, der ein Slow-Motion-Video des Scroll-Problems anfertigte.

Ars Technica berichtet, dass der Scroll-Effekt auf einem iPad mini deutlich zu sehen sei, während dieser auf anderen 60Hz-LCD-Displays, beispielsweise dem iPad Air 4 und dem aktuellen Einsteiger-iPad nicht zu finden sei. „Außerdem gibt es im Hochformat eine klare Trennlinie in der Mitte des Bildschirms […], es handelt sich nicht um ein Problem, das auf die extremen Ränder des Displays beschränkt ist“, so Ars Technica.

Habt ihr ein neues iPad mini und ähnliche Probleme beim Scrollen bemerkt? Wir sind wie immer gespannt auf eure Kommentare zum Thema.

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Kommentare 9 Antworten

  1. Auf dem iPhone 12 Pro siehe es auch sehr merkwürdig aus, wenn ich im AppStore die Liste der Updates aktualisiere. Der Screen ruckelt seltsam runter 🤔

    1. Ist bei mir auch so, beim iPad pro 11 und 12.9. Es ruckelt immer dann wenn neue Apps zum aktualisieren bereit stehen (beim aktualisieren wenn man nach unten lwischt), hat aber nichts mit den beschriebenen Problem beim iPad mini zu tun!

    1. Auch wenn es Offtopic ist und das Thema hier schon erläutert wurde, solltest dir mal dringend diesen Leserbrief durchlesen:

      „In der deutschen Sprache gibt es ein natürliches Geschlecht (Sexus) und ein grammatisches Geschlecht (Genus). Beides wird von feministischen Linguistinnen gerne verwechselt, um nicht zu sagen: wild durcheinandergeworfen. Dabei können auch sprachwissenschaftliche Laien, wenn ihr Blick nicht ideologisch getrübt ist, den Unterschied leicht erkennen.

      Erstens nämlich gibt es drei Genusformen (maskulin, feminin, neutrum), aber nur zwei biologische Geschlechter (männlich und weiblich). Zweitens wird das Genus auch für Objekte ohne jede erkennbare Parallele zum natürlichen Geschlecht verwendet: der Herd, die Straße oder das Buch. Auch dass der Busen maskulin, die Eichel feminin und das Glied neutrum sind, beruht ganz offensichtlich nicht auf irgendwelchen biologischen Hintergründen.

      Ähnlich verhält es sich z. B. mit der Leser oder der Kunde. Während der Genus übergeschlechtlich verwendet wird (der Gast, der Mensch, die Person, die Waise, das Kind, das Individuum), stellt der Sexus eine weitere Aufsplitterung in männlich und weiblich dar.

      Wir haben es hier mit etwas zu tun, was man in der Sprachwissenschaft “Synonymie” nennt. Synonyme sind gleichlautende Wörter, die aber unterschiedliche Dinge meinen. Ein “Flügel” kann beispielsweise der Teil eines Vogels sein, der Teil einer Fußballmannschaft oder ein Klavier. Manchmal sind diese Synonyme nicht so leicht auseinanderzuhalten, und da kommt es dann zu Missverständnissen wie in der feministischen Sprachwissenschaft. “Kunden” kann nämlich ebenfalls zweierlei bedeuten: “Menschen, die einkaufen” ebenso wie “Männer, die einkaufen”. Indem Sprachkritiker*innen behaupten, mit “Kunden” seien nur Männer gemeint, erzeugen sie den Eindruck, Frauen würden sprachlich unterdrückt. Sie richten sich nicht danach, was Menschen meinen, wenn sie etwas sagen, sondern danach, was sie ihnen unterstellen, was sie meinen: “Sie reden ja nur von den Männern! Uns Frauen lassen Sie mal wieder unter den Tisch fallen!”

      Aber das ist ebenso Nerv tötend wie falsch.

      Auch sorgt der Artikel im Singular mit dem grammatischen Geschlecht für den Unterschied zwischen der (frohen) Kunde und dem Kunden sowie der Leiter und dem Leiter…

      Aus eben den soeben erklärten Gründen sind 99 Lehrerinnen und ein Lehrer zusammen hundert Lehrer: Es wird nämlich der grammatikalische Oberbegriff verwendet, sobald eine auch nur irgendwie gemischte Gruppe besteht. Ohne einen solchen Oberbegriff, der für beide Geschlechter gilt, würden sich bestimmte Sachverhalte auch überhaupt nicht formulieren lassen (etwa “Jeder dritte Unternehmer in Österreich ist eine Frau.” oder “Wir kennen nicht mal das Geschlecht des Verdächtigen.”) Ein “Tag” mit seinen 24 Stunden besteht aus Tag und Nacht, genauso wie “der Kunde” männlich oder weiblich sein kann – unabhängig von seinem grammatischen Geschlecht. Ähnlich verhält es sich mit “die Katze”: Die weibliche Form steht als Oberbegriff sowohl für das weibliche Tier als auch für das männliche, das wir, wenn wir es genauer spezifizieren möchten, als “der Kater” bezeichnen (so wie “der Kunde”, wenn weiblich, zu “die Kundin” wird). Zu behaupten mit “der Kunde” seien nur Männer gemeint, allein weil “der” davorsteht, ist grammatisch ungefähr so durchdacht wie es die Argumentation ist, mit “die Kunden” seien offenbar nur Frauen gemeint, weil “die” davorsteht. In Wahrheit drückt natürlich keiner der beiden Artikel den Sexus aus: “die” bezieht sich auf die Pluralform, “der” auf den Genus. Erst durch die konsequente Doppelbenennung in der feministischen Sprache “die Kunden und Kundinnen” wird der Sexismus in die Sprache eingeführt, wo er vorher durch den geschlechtsunabhängigen Oberbegriff nicht vorhanden war.

      Im Übrigen bin ich öfter mal “die Vertretung” für einen Kollegen. Ist kein Problem für mich.

      Aber ich kenne auch den Unterschied zwischen Genus und Sexus. Und ehrlich gesagt, möchte ich nicht so gerne ein Vertreter, ein Klinkenputzer sein… Aber ein Mann, der allen Frauen mit Respekt auf Augenhöhe gerne begegnet und hofft, dass alsbald keine Lohn-/Gehaltsdifferenz zwischen den Geschlechtern mehr besteht. Denn nur damit unterstützen wir die Emanzipation – nicht aber mit umständlichem Gender-Sprich-und-Schreib-Stil.“

  2. Die Genderei geht mir auf die nerven. 70% der Bevölkerung sind dagegen. Trotzdem wird es uns aufgezwungen.
    Das IPad Mini würde ich zurückgeben. Die scrollerei ist so eine Zumutung.
    Das kann jedes Billig AndroidTablet besser.

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