Runbit: Neue Fitness-App verbindet Training mit einer Schnitzeljagd nach Sternen

Ein Training, bei dem ihr immer die gleiche Jogging- oder Fahrrad-Runde absolviert, ist euch zu langweilig? Runbit weiß Rat und setzt auf ein ganz neues Konzept.

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Runbit wird derzeit von Apple in der Rubrik „Die besten neuen Apps“ prominent an vorderster Front platziert und kann entweder in einer kostenlosen (App Store-Link), aber auch in einer erweiterten Premium-Variante (App Store-Link) für 99 Cent aus dem deutschen App Store heruntergeladen werden. Für die Installation wird auf dem iPhone oder iPad neben 9 MB an freiem Speicherplatz auch mindestens iOS 7.0 oder neuer benötigt. Seit einem am 30.1. dieses Jahres erfolgten Update kann Runbit auch in deutscher Sprache genutzt werden.


Anders als bei vielen alternativen Fitness-Apps steht bei Runbit vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund, weniger als das ständige Lechzen nach einer neuen Bestzeit. Damit eignet sich die Anwendung auch für Menschen, die keine Sportskanonen sind, aber trotzdem ein wenig aktiver leben wollen – beispielsweise bei einem Spaziergang oder einer kleinen, gemütlichen Fahrradtour.

Sterne erscheinen in Runbit als kleine Wegpunkte auf einer Karte

Runbit erfordert vor der Nutzung zunächst den Zugriff auf die Ortungsdienste, damit der Nutzer samt seinem aktuellen Standort auf einer Karte angezeigt werden kann. Auf letzterer befinden sich dann auch gleichzeitig eine Anzahl von gelben Sternen in der näheren Umgebung, die vom User „eingesammelt“ werden müssen. Es heißt also, eine optimale Route zu finden, in der die entsprechenden Sterne binnen kürzester Zeit aufgesucht werden können. Anders als beim Geocaching finden sich an den Zielpunkten allerdings keine kleinen Schätze, sondern die Sterne dienen lediglich als virtuelles Teilziel bzw. Wegpunkt.

Beim Einsammeln der Sterne ist Runbit mit seiner Umgebungskarte behilflich: Ein kleiner Pfeil auf der Karte zeigt stetig an, wo sich der nächste Stern mit der kürzesten Entfernung befindet, zusätzlich wird die Entfernung in Metern oben auf dem Display angezeigt. Über einen Doppeltipp auf die Karte kann zudem der Screen gesperrt bzw. entsperrt werden. Am unteren Bildschirmrand kann der ambitionierte Sternensammler einsehen, wie lange er schon unterwegs war, und wie viele Sterne schon eingesammelt worden sind. In einer Historie können dann die letzten Sternen-Touren eingesehen und miteinander verglichen werden.

Sicherlich bietet Runbit keine detaillierten Auswertungen wie andere Fitness-Tracker, beispielsweise Runkeeper oder Runtastic, allerdings ist diese App eine tolle Möglichkeit, einem Spaziergang etwas mehr Pfiff zu verleihen – oder auch, um auf Reisen fremde Städte oder Umgebungen auf eine ganz andere Art und Weise für sich zu entdecken.

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