YAMGUN: Neuer Premium-Casual Shooter mit hohem Schwierigkeitsgrad

Ein wenig gepflegtes Rumgeballere gefällig? Dann wartet seit kurzem YAMGUN im App Store auf euch.

YAMGUN

YAMGUN (App Store-Link) ist eine echte Premium-App und verzichtet dankenswerterweise auf jegliche In-App-Käufe oder Werbebanner, muss dafür allerdings auch mit einem Preis von 2,99 Euro im App Store bezahlt werden. Die etwa 99 MB große Anwendung benötigt als Voraussetzung zudem iOS 5.1.1, was wohl für die meisten iOS-Geräte kein Problem darstellen sollte. Berichtet wird allerdings aktuell noch von einem Problem bei manchen Nutzern auf dem iPad – ich konnte selbiges mit meinem iPad Air 2 und iOS 9.0.2 nicht nachvollziehen.


Das alleinige Ziel von YAMGUN ist es, die eigene Zitadelle vor einfallenden Feinden zu beschützen. Eine Art Tower Defense im kleinen Rahmen, wenn man so will. Denn anstatt gleich mehrere Geschütze zu befehligen, um den Horden von Gegnern den Garaus zu machen, betätigt man in YAMGUN nur eine einzige Waffe.

Diese wird vom Spieler mit einfachen Wischgesten auf dem Screen nach oben und unten verschoben, um so den von rechts ins Bild hineinfliegenden Feinden auf Augenhöhe zu begegnen und sie mit einem weiteren Fingertipp auf das Display abzuschießen. Doch damit ist es noch nicht getan: Mit jedem Schuss, egal ob Treffer oder nicht, verliert man logischerweise an Munition. Diese kann aber durch die Überreste der auf den Boden gefallenen Feinde recycelt und wieder verwendet werden – dazu muss eine Klappe am Boden angetippt, eine Art Staubsauger ausgefahren und das Gerät schräg gehalten werden, um den Metallmüll in den Schlund der Recycling-Maschine zu schütten.

Nach wenigen Leveln in YAMGUN wird es herausfordernd

Mit jedem Level wird es jedoch schwieriger, die Balance zwischen abgefeuerter Munition und Recycling-Vorgang zu schaffen, da die Gegner in immer größerer Menge auf den Bildschirm strömen. Immerhin gibt es die Möglichkeit, die eigene Waffe nach und nach aufzurüsten, insbesondere was die Kapazität der Munition sowie die Feuerrate angeht. Bereits nach etwa drei Leveln bekam ich trotz verbesserter Waffe allerdings schon arge Probleme, den Gegnern Einhalt zu gebieten und das Level überhaupt erfolgreich abzuschließen.

Zusammengefasst empfiehlt sich YAMGUN daher wohl primär für echte Cracks im Casual Shooter-Genre, die jeder Herausforderung gelassen entgegen sehen, oder Gamer mit jeder Menge Geduld und Frustresistenz. Ich persönlich empfinde YAMGUN als deutlich zu schwer – aber vielleicht ist der Schwierigkeitsgrad ja genau richtig für euch?

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