Blendle: Nachrichten-on-Demand-App bekommt Update mit neuem Titel und Icon spendiert

Auch wir haben nach dem Erscheinen von Blendle, das damals noch unter dem Begriff „Blendle Trending“ im App Store zu finden war, über die innovative News-App berichtet.

Blendle

Das Prinzip von Blendle (App Store-Link) kann man am ehesten als „iTunes für Nachrichten“ beschreiben. Das niederländische Start-Up kooperiert mit vielen News-Portalen und Zeitungen, um den Usern benutzerdefinierte Nachrichten präsentieren zu können, die per Einzelabruf oder im Abo zu haben sind. Mit Blendle soll der Einkauf eines Artikels aus der Zeitung oder eines Magazins so einfach gestaltet werden wie der Kaufvorgang eines Songs oder einer Fernsehserie in iTunes.

Das besondere an Blendle: Die Verlage, darunter auch namhafte deutsche Redaktionen wie Stern, Die Zeit, Die Welt, 11Freunde, Frankfurter Allgemeine oder das Handelsblatt legen die Preise für ihre Artikel selbst fest, in den meisten Fällen sollen diese bei etwa 25 bis 30 Cent liegen, manchmal jedoch auch bei einem Euro. Abzüglich einer Gebühr von 30% fließen die Einnahmen direkt an den Anbieter.

Besonders praktisch: Es wird sogar eine Rückgabe-Funktion für gekaufte Texte in Blendle geben. Merkt man binnen der ersten 24 Stunden nach dem Kauf, dass einem der Artikel nicht zusagt oder nicht die Informationen hergibt, die man benötigt, kann dieser retourniert werden – das gezahlte Geld wird dann erstattet. Allzu oft sollte man von dieser Aktion aber nicht Gebrauch machen: Das Rückgaberecht wird dann vorübergehend von Blendle gesperrt.

Performance-Verbesserungen in Blendle 3.0

Mit dem kürzlich erschienenen Update auf Version 3.0 wurde die vorherige, als „Blendle Trending“ bezeichnete Universal-App für iPhone und iPad nun ganz simpel in „Blendle“ umgetauft und im Zuge dessen auch gleich mit einem neuen Icon versehen. Die Entwickler von Blendle berichten daher liebevoll im Changelog im deutschen App Store im direkten Vergleich zur Vorgänger-App, „Sie kann etwas mehr als du. Sie ist jünger, schneller, flexibler, schlauer und schöner. […] Außerdem ist sie sehr wissbegierig. Nicht mehr lange und sie kann auch nach Artikeln suchen und die Menschen selber durch die Zeitungen und Zeitschriften im Kiosk blättern lassen.“

Auch wenn eine Such- und Kiosk-Funktion erst mit einem der nächsten Updates veröffentlicht werden soll, bietet die aktuelle Blendle-App schon eine weitaus bessere, optimierte Performance im Vergleich zu früheren Versionen, die sehr träge daher kamen und zu Abstürzen neigten. Man darf also gespannt sein, was sich die Macher von Blendle noch alles für die Zukunft ausdenken werden – das Monetarisierungs-Modell der App ist auf jeden Fall innovativ, aber sicher nicht für jeden Nutzer gedacht.

Kommentare 2 Antworten

    1. Ich auch. Mal ganz davon abgesehen, dass ich für die Berichterstattung die heutzutage so stattfindet, keinen Cent bezahlen würde. Erst wenn wieder mehr Objektivität Einzug hält.

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