Creative Woof 3: Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit MicroSD-Slot und Freisprech-Einrichtung

In der Vergangenheit haben wir bereits so einige Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt. Wer ein ansehnliches Exemplar zum guten Preis sucht, liegt beim Creative Woof 3 genau richtig.

Creative Woof 3

Der Creative Woof 3 zählt definitiv nicht zu den größten und klangstärksten Bluetooth-Speakern am deutschen Markt – für die Beschallung einer Party sollte man daher zu anderen Alternativen greifen. Ist man jedoch auf der Suche nach einem sehr ansehnlich designten, hochwertig verarbeiteten, funktional gut ausgestatteten, sehr mobilen und auch preistechnisch sehr bezahlbaren Modell, könnte der Creative Woof 3 der Lautsprecher der Wahl sein. Erhältlich ist das kleine Kraftpaket in insgesamt vier verschiedenen Farbvarianten – Silber, Gold, Blau und Rot – die aktuell zu Preisen zwischen 34,99 Euro und 38,51 Euro bei Amazon zu haben sind.

  • Creative Woof 3 Bluetooth-Lautsprecher in vier Farben ab 34,99 Euro (Amazon-Link)

Der Creative Woof 3 wirkt schon beim Auspacken aus seiner transparenten Kunststoff-Box wirklich hochwertig: Dafür sorgt nicht nur das schlanke Design, das ein wenig an eine Kaffeetasse erinnert, sondern auch die Oberfläche, die in unserem Fall aus einer hochglänzenden silbernen Farbe besteht. Der einzige Nachteil dieses Materials: Der Creative Woof 3 ist sehr anfällig für Fingerabdrücke und benötigt häufig ein paar kleine Wischer mit einem Mikrofasertuch, um ansehnlich zu bleiben.

Darüber hinaus jedoch gibt es nichts am Äußeren des kleinen Bluetooth-Speakers zu bemängeln: Neben einem über dem Lautsprecher-Gitter angebrachten Button zum Annehmen eines Anrufes sowie zum Aktivieren des Bluetooth-Kopplungsmodus gibt es auf der Unterseite zwei weiche Gummis, die ein Verrutschen des Geräts verhindern, sowie einen Schalter zum Ein- und Ausschalten. An der Seite finden sich zudem kleine Buttons zum Steuern der Musik, sowie verschiedene Anschlüsse, um auch kabelgebunden Musik abspielen zu können. Der Creative Woof 3 ist in dieser Hinsicht sehr variabel und erlaubt sowohl die Verbindung per 3,5 mm-Klinkenkabel, den Einschub einer MicroSD-Karte oder die Anbindung per MicroUSB-Kabel.

Über ein eingebautes Mikrofon kann der Creative Woof 3 auch dazu dienen, Telefongespräche zu führen – insgesamt reicht eine Akkuladung laut Hersteller für eine Wiedergabedauer von etwa sechs Stunden, die auch ich in etwa bei meinen Tests mit dem kleinen Brüllwürfel bestätigen konnte. Während des Betriebs leuchtet unter dem Lautsprecher-Gitter eine blaue LED auf, um eine Verbindung mit einem Gerät anzudeuten, und nach dem Start wird man mittels akustischer Signale und einer weiblichen Stimme auf Aktionen hingewiesen. Ausschalten oder zumindest auf ein leiseres Niveau bringen lassen sich diese allerdings nicht.

Creative Woof 3 überzeugt klanglich auf ganzer Linie

Nachdem man den Creative Woof 3 schnell und einfach mit einem Smartphone, Tablet oder PC verbunden hat, ist der kleine Lautsprecher bereit zum Abspielen von Musik. Und hier lässt das winzige Soundmonster keine Wünsche offen: Natürlich kann man von einem Bluetooth-Speaker dieser Größe – ca. 7 x 6,5 x 7 cm – keine Wunder erwarten, allerdings macht der Creative Woof 3 bei vielen Genres eine wirklich gute Figur und lässt sich auch lautstärketechnisch nicht lumpen. Als Lautsprecher für die Küche, das Bad oder das Picknick im Park ist der Brüllwürfel daher wirklich gut geeignet.

Bauartbedingt hat man leider auf extreme Bässe zu verzichten, aber im Vergleich mit anderen Speakern dieser Größe, zum Beispiel dem StilGut Bluetooth Lautsprecher, hat der Creative Woof 3 klar die Nase vorn. Bässe sind definitiv vorhanden, klingen aber etwas trocken – und sorgen auf der entsprechenden Unterlage trotzdem für so einige Vibrationen. Auch das Klangbild an sich ist ausgewogen, klar und kräftig, und versteht sich mit so ziemlich allem, was meine Spotify- und iTunes-Bibliothek hergab.

Worauf man bei der Musikwiedergabe allerdings verzichten muss, ist eine synchronisierte Lautstärkeregelung zwischen verbundenem Gerät und dem Creative Woof 3. Hier heißt es, die passende Balance zu finden und für einen ausgewogenen Klang auf beiden Devices nicht voll aufzudrehen. Ebenfalls nicht möglich ist eine Anzeige des aktuellen Akkustands des Lautsprechers in der Menüzeile des iPhones oder iPads – diese Funktion wäre noch das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Nichts desto trotz ist der Creative Woof 3 ein wirklich empfehlenswerter kleiner Bluetooth-Lautsprecher, der nicht nur schick aussieht, sondern auch mit vielen Funktionen und einem in der Preisklasse überdurchschnittlichen Sound daher kommt. Auch die bisherigen Kundenrezensionen bei Amazon sprechen mit vollen 5 Sternen eine eindeutige Sprache – wir schließen uns diesen an und vergeben eine Kaufempfehlung für das Kraftpaket.

Kommentare 6 Antworten

  1. habe mich grad gewundert, warum jetzt ein Kochtopf beworben wird. Habe erst auf den zweiten Blick gesehen, dass es ein Lautsprecher sein soll ?

  2. Testet doch mal bitte die sonos speaker 🙂 ich bin am überlegen ob ich mein Heim darauf umstelle. Besonders Nice finde ich die Möglichkeit per Smarthome eine url zum abspielen hinübertragen, also an das webinterface. Ist halt nur noch die Frage wie das zB mit Apple TV zusammen funktioniert. Also wie die Play-Bar an das nun an das Arbeitsgericht ohne toslink verbunden werden kann. :/

  3. Ich habe vor kurzem mein Handy zurückgesetzt aber vergessen dass ich ein Passwort auf der box hatte folgend ich kann keine Musik mehr hören weil ich ein Passwort brauche HILFE!!

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