Crowdless: Diese App hilft beim Erkennen von überfüllten Supermärkten

Britisches StartUp mit kostenloser Plattform

Einkaufen ist in den letzten Wochen zu einer deutlich stressigeren Angelegenheit geworden: Mundschutz auf, Hände desinfizieren, kein Eintritt ohne Einkaufswagen, Abstand halten. Wenn dann auch noch der Supermarkt die Kapazitätsgrenzen ausschöpft, navigiert man schnell durch ein Labyrinth voller Einkaufswagen in den engen Gängen. Wer nicht erst kurz vor Ladenschluss Lebensmittel einkaufen oder nach dem “Augen zu und durch”-Prinzip handeln will, sollte sich die neue App Crowdless (App Store-Link) genauer ansehen.


Crowdless stammt von einem britischen StartUp namens Lanterne und macht sich Daten von Google, der europäischen Weltraumbehörde Esa und den eigenen Usern zunutze. Auf diese Weise liefert die kostenlose iOS-App Infos, wann sich in welchen Supermärkte gerade viele Menschen aufhalten. So wird dem Nutzer das Social Distancing vereinfacht, indem große Menschenansammlungen vermieden werden können. Gerade für Personen, die einer Corona-Risikogruppe angehören, könnte sich diese App als hilfreich erweisen.

Das Interface von Crowdless besteht im Grunde genommen aus einer Kartenansicht, in der in einem gewählten Umkreis Informationen zu Supermärkten in Form eines Ampelsystems bereitgestellt werden. Ein grünes Symbol mit einem Punkt bedeutet eine geringe Auslastung von 0-35 Prozent, orange mit zwei Punkten steht für eine Auslastung zwischen 35 und 70 Prozent, und rot mit drei Punkten deutet auf eine Auslastung zwischen 70 und 100 Prozent hin. Über das Antippen eines Symbols auf der Karte bekommt der Nutzer weitere Infos zu Öffnungszeiten und der genauen aktuellen Auslastung in Prozent geliefert. Auch die Möglichkeit, selbst zu aktuellen Informationen zum jeweiligen Geschäft beizutragen, ist mittels eines Buttons in der Detailansicht gegeben.

Crowdless speichert keine persönlichen Daten

Die knapp 30 MB große und ab iOS 9.0 versucht, in so vielen Fällen wie möglich aktuelle Daten von Nutzern mit einzubeziehen. Manchmal kann aber auch nur eine ungefähre Schätzung der gegenwärtigen Auslastung erfolgen. Voll und ganz verlassen kann man sich daher auf Crowdless nicht, allerdings bietet die App einige Anhaltspunkte, wann sich ein relativ entspannter Einkauf durchführen lässt. In den ersten Versionen gab es laut Rezensenten noch kleinere Probleme: Geschäfte wurden beispielsweise an Feiertagen nicht als geschlossen dargestellt.  

Die Entwickler geben zudem an, dass keine persönlichen Daten von Crowdless gespeichert werden und der Standort des Nutzers nur zur Darstellung der relevanten Suchergebnisse abgerufen wird. “Crowdless wird kostenlos und für alle zugänglich bleiben”, heißt es von den Entwicklern im App Store. Aktuell steht die Entwicklung noch am Anfang – für einige Geschäfte in meiner Umgebung gab es lediglich ein Fragezeichen und keine Infos in Echtzeit, oder nur Schätzungen. Man darf gespannt sein, wie sich Crowdless in Zukunft weiterentwickeln wird.

‎crowdless
‎crowdless
Entwickler: Lanterne Ltd
Preis: Kostenlos

Kommentare 6 Antworten

  1. Die ganzen Vorkehrungen die ich treffen muss um in ein Aldi zu kommen nerven mich kaum bis gar nicht, mich stört viel mehr das der nette Herr der die Wagen desinfiziert selbst kein Mundschutz trägt dabei hat er mit allen Besuchern Kontakt. Bei Nachfrage kommt dann “ich bin nicht im Laden ich brauche keinen Mundschutz zu tragen” wo ist da der Sinn?

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