Wunschkennzeichen: Nette Idee, schlechte Umsetzung

Gibt es wirklich für alles eine App? Um Wunschkennzeichen zu reservieren mittlerweile schon.

Wunschkennzeichen: Nette Idee, schlechte UmsetzungNatürlich könnte man auch einfach mit dem Safari-Browser auf die Webseite der nächsten Zulassungsbehörde surfen und sich dort ein Kennzeichen reservieren lassen, um es dann später auch zu bekommen. Einfacher soll es mit der App Wunschkennzeichen reservieren gehen.

Die iPhone-App wird kostenlos angeboten und befindet sich seit gestern im Store. Doch schnell stellt sich heraus, dass ihr zusätzlicher Nutzen gegen Null tendiert: Nachdem man seinen Ort ausfindig gemacht hat (was praktischerweise über den Ortungsdienst funktioniert), wird man auf die zuständige Webseite der Zulassungsbehörde weitergeleitet.

Dort kann man sein Kennzeichen natürlich einfach suchen und reservieren, doch der praktische Nutzen der App tendiert gegen Null. Mit einer einfachen Anpassung und den gewohnten Standard-Bedienelementen hätten einen Download gerechtfertigt – aber so müssen wir leider sagen: Safari und Google tun es auch, es muss nicht für alles eine App geben…

Als Anschluss gleich eine kleine Frage: Welche Apps habt ihr aus dem Store geladen, weil ihr die Idee nett fandet, wart aber von der technischen Umsetzung enttäuscht?

Ganzen Artikel lesen


App der Woche angetestet: ADAC Mitfahrclub

In iTunes wird der ADAC Mitfahrclub als App der Woche angepriesen. Grund genug, sich das Angebot genauer anzuschauen.

App der Woche angetestet: ADAC MitfahrclubIn Zeiten der hohen Spritkosten nimmt man gerne jemanden mit, der sich an den Kosten beteiligt. Und auch andersrum kann Mitfahren Sinn machen – wenn man zum Beispiel kein eigenes Auto hat und kostengünstig von A nach B kommen will. In der App ADAC Mitfahrclub findet man Fahrer oder Mitfahrer, um sich die Kosten zu teilen.

Die Universal-App (wir haben uns die iPhone-Version angesehen) greift dabei auf Daten der Webseite mitfahrgelegenheit.de zurück. Dort haben wir in der Vergangenheit schon richtig gute Erfahrungen gemacht und nette Mitfahrer gefunden, die auch über längere Strecken für Unterhaltung im Auto gesorgt haben. Dass es schwarze Schafe gibt, ist natürlich nie auszuschließen.

Aber wie schlägt sich nun die App? Fahrten können ganz einfach über eine Eingabemaske gesucht werden, natürlich kann man Start und Ziel frei eingeben. Leider funktionierte bei uns die automatische Ortung nicht, was gerade dann schwer zu verkraften ist, wenn der eigene Ort in der Liste fehlt. Weitere Optionen, wie natürlich das Datum, reine Frauenfahrt oder Raucher können eingestellt werden.

Für eine Fahrt von Bochum nach Berlin haben wir Angebote zwischen 20 und 30 Euro gefunden, da gibt es eigentlich nicht viel zu meckern. Auch ohne Anmeldung sind die meisten Angaben verfügbar, wie etwa die Telefonnummer des Fahrers. Wer selber fahren will und Mitfahrer sucht, oder einfach nur alle Optionen freischalten will, kann sich kostenlos registrieren, was leider nur über eine verlinkte Webseite möglich ist.

Für eine Gratis-App bietet der ADAC Mitfahrclub im Vergleich zur Webseite ein deutlich besseres Handling und ist nicht nur für Personen interessant, die das Angebot schon kennen. Allerdings: Es scheinen einige Fahrten aus der Webseiten-Datenbank zu fehlen, gerade was Mitfahren in der Bahn anbelangt – ob das so gewollt ist oder nicht, können wir nicht mit Sicherheit sagen.

Ganzen Artikel lesen

Geschenkt: Zwei Pixi-Bücher für das iPad

Gestern haben wir das iPad ein wenig vernachlässigt. Als Gegenleistung gibt es jetzt gleich zwei kostenlose Apps.

Geschenkt: Zwei Pixi-Bücher für das iPadFür den Benutzer zwischen 15 und 25 Jahren, der alleine lebt und sich durch Leben schlägt, mag dieses Angebot zwar nicht unbedingt sehr verlockend sein, für Familienväter oder Mütter mit kleinen Kindern aber umso mehr – denn es gibt mal wieder Apps für die Kleinsten (immer daran denken: zu viel iPad ist auch nicht gut).

Auf den Kauf des nächsten Pixi-Bilderbuchs kann jetzt verzichtet werden, der Carlsen Verlag bietet jetzt nämlich zwei seiner sonst 1,59 Euro teuren iPad-Applikationen kostenlos an: Geladen werden können: Kasimir und sein Bauernhoforchester, sowie Ritter Bodobert und der Yeti.

Beide Apps sind absolut kindgerecht aufgebaut und erzählen eine spannende Geschichte. Vorlesen können die Eltern nach Wunsch selbst – dabei gibt es dann Hintergrundgeräusche passend zum Bild – oder ein integrierter Erzähler kommt zum Einsatz.

Traut man den Rezensionen im App Store, ist die technische Umsetzung noch leicht ausbaufähig. Aber bei einer Gratis-App kann man darüber auch mal hinwegsehen…

Ganzen Artikel lesen


The Daily-Event: Abo-Modell und Hintergrund-Download?

Auch dieses Gerücht schwirrt bereits seit Wochen durch die Internet-Welt, nun gibt es eine Bestätigung: Eine Presse-Veranstaltung für das iPad steht an.

The Daily-Event: Abo-Modell und Hintergrund-Download?Die ausgerufene Veranstaltung wird nicht von Apple alleine ausgerichtet, sondern in Zusammenarbeit mit News Corp, einem der größten Medienkonzerne der Welt. Worum geht es? Um „The Daily“, die erste Zeitung, die exklusiv auf dem iPad erscheinen wird. Stattfinden wird der Event am 2. Februar in New York.

Was daran so besonders ist? Alle Experten erwarten ein neues Abo-System, das neben der neuen Publikation während der Veranstaltung vorgestellt wird. Schließlich müssen Redakteure und Techniker bezahlt werden, momentan bleibt lediglich der In-App-Kauf als manuelle Option.

Der Nachteil aus Sicht der Verleger: Die Abos müssen manuell verlängert werden und laufen sonst automatisch aus. Ob und inwieweit diese Flexibilität unter einem neuen Abo-Modell leiden wird, ist noch nicht abzusehen.

Eine weitere Funktion, über die gemunkelt wird: Eine automatische Verteilung der neuen Ausgaben. Bisher war es ja immer so, dass man sich die aktuelle Zeitung in einer App nach dem Start laden musste, was teilweise viel Zeit in Anspruch nahm – viel praktischer wäre es natürlich, wenn die neuen Ausgaben im Hintergrund geladen werden könnten.

In Verbindung mit dem Release von „The Daily“ rechnen wir übrigens auch mit der Veröffentlichung von iOS 4.3 – schließlich werden einige technische Kniffe notwendig sein, um die neuen Funktionen auf das iPad (und iPhone) zu bringen.

Ganzen Artikel lesen

Zum Auflegen: Tap DJ für die Hosentasche

Der App Store ist voller Überraschungen: Tap DJ ist nur eine von vielen tausenden.

Zum Auflegen: Tap DJ für die HosentascheWir haben uns die 1,59 Euro teure iPhone-Applikation, die derzeit ganz weit oben in den Charts mitmischt, bereits angesehen und uns einen ersten Eindruck verschafft. Immerhin laden über 100 Bewertungen mit einem Schnitt von viereinhalb Sternen zum Download ein.

Wie es der Name schon verrät, handelt es sich bei Tap DJ um eine App, mit der ihr zum virtuellen Diskjockey avancieren könnt. Doch ein wenig auf den Platten herumzukratzen ist gar nicht so einfach, wie wir feststellen mussten.

Für die beiden Platten könnt ihr euch Titel aus euer Musikbibliothek oder einige Samples aussuchen und direkt auflegen. Toll: Das Musikcover wird als Aufdruck auf der Schallplatte angezeigt. Aber letztlich geht es ja nicht um das Design, sondern den Sound.

Läuft die Musik einmal, kann man eigentlich alles anstellen, was man als DJ anstellen muss. Man kann einfach drauf losdrehen, Background-Beats einfügen, die Geschwindigkeit verändern oder bestimmte Teilstücke eines Songs wiederholen lassen. Natürlich sind Equalizer und Soundeffekte auch mit an Bord.

Leider ist die App nur auf Englisch verfügbar und mit vielen Optionen übersät, auf dem kleinen iPhone-Display kann es da schon einmal eng werden. Was unserer Meinung nach auf jeden Fall eingefügt werden soll ist eine Möglichkeit, seine Musik-Mixe mit anderen zu teilen – momentan kann man seine Kunststücke am DJ-Pult lediglich aufnehmen. Ihr wisst es ja: Unser musikalisches Talent ist ziemlich ungeheuerlich…

Ganzen Artikel lesen

Updates: Vintage Camera, Doodle Jump, Wohin? und Uber Racer

Der App Store steht niemals still. Viele Entwickler belohnen treue Kunden mit ständigen Updates, wir haben einige aktuelle Neuerungen ausgegraben.

Updates: Vintage Camera, Doodle Jump, Wohin? und Uber RacerUpdates: Vintage Camera, Doodle Jump, Wohin? und Uber RacerUpdates: Vintage Camera, Doodle Jump, Wohin? und Uber RacerUpdates: Vintage Camera, Doodle Jump, Wohin? und Uber Racer

Apple hat die 1,59 Euro teure 8mm Vintage Camera bereits zur iPhone-App der Woche gekürt, aber die Entwickler ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Auf vielfachen Wunsch kann man zu seinen Aufnahmen nun auch den klassischen Ratter-Sound der alten Filmprojektoren hinzu schalten. Fehlen eigentlich nur noch HD-Aufnahmen, die aufgrund der Filter aber wohl schwer umzusetzen sind. Wir lassen uns allerdings gerne eines besseren belehren.

Die Bewertungen sprechen eine eindeutig positive Sprache, aber ist bei Doodle Jump nicht langsam der Saft raus? Wir warten jedenfalls auf weitere, innovative Spielideen und dürfen uns in der Zwischenzeit „nur“ mit einem neuen Boss-Gegner im Standard-Theme beschäftigen. Es darf auch mal wieder etwas mehr sein…

Aus deutscher Entwicklung stammt die App Wohin?. Das Update auf die Version 3.5 bringt nun einen Modus zur Augmented Reality mit, der besser sein soll, als die Lösungen der Konkurrenz. Den erhöhten Entwicklungsaufwand lässt man sich allerdings auch durch einen In-App-Kauf über 79 Cent bezahlen.

Wenn es mal kein Rennspiel von Electronic Arts oder Gameloft sein soll, werft einen Blick auf Uber Racer 3D. Die Universal-App wurde mit dem Update auf Version 1.2 in Sachen Grafik, Physik und Steuerung verbessert und sogar auf 1,59 Euro reduziert. Kommt – warum auch immer – im US-Store deutlich besser bewertet daher.

Ganzen Artikel lesen


Kontrastreiche Fotos: HDR Fusion heute gratis

Seit der Einführung von iOS 4 bietet Apple eine Fotofunktion mit dem Namen HDR. Es gibt aber auch bessere Lösungen.

Kontrastreiche Fotos: HDR Fusion heute gratisHDR soll dafür sorgen, kontrastreichere Fotos mit dem iPhone knipsen zu können. Gerade bei Außenaufnahmen mit Schatten und Lichtwechseln soll das deutlich bessere Fotos ermöglich, doch gerade die Apple-Lösung bietet nur befriedigende Ergebnisse.

Bessere Resultate kann man mit Zusatz-Applikationen erreichen, eine davon ist HDR Fusion, das normalerweise zwischen 79 Cent und 1,59 Euro kostet. Wer nichts gegen eine weitere App auf seinem Homescreen hat, darf gerne einen Blick auf das Programm werfen, das nur heute gratis angeboten wird.

In HDR Fusion werden gleich zwei Bilder direkt hintereinander aufgenommen und danach fusioniert. Über- und Unterbelichtung soll so ausgeglichen werden können, die Bildqualität steigt somit an.

Bei einem kleinen ersten Indoor-Schnappschuss waren wir mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn es einen leichten Schleier über dem Bild gab. Für iPhone-Fotografen aber sicher das richtige, wenn es mal wieder auf Tour geht.

Ganzen Artikel lesen

iPhone mit NFC: Was ist das, was kann das?

Es gibt mal wieder neue Gerüchte um mögliche Funktionen des iPhone 5, die wir natürlich aufgreifen wollen.

iPhone mit NFC: Was ist das, was kann das?Es sind schon ein paar Tage vergangen, seit Analyst Richard Doherty gegenüber Bloomberg Thesen äußerte, dass Apple die Funktechnik NFC in das iPhone integrieren will. Aber was genau ist das überhaupt und könnten iPhone-Nutzer in Deutschland davon profitieren?

NFC bedeutet „Near Field Communication“ und ist eine einfache Technik, Daten zwischen zwei Geräten zu übertragen, ohne sie vorher koppeln oder verbinden zu müssen, wie es beispielsweise bei Bluetooth der Fall ist.

Ein mögliches Anwendungsszenario gibt es natürlich auch schon: Das Bezahlen in Geschäften. Dort soll man, ginge es den angeblichen Vorstellungen Apples, einfach sein iPhone auf ein Terminal legen und in Sekundenschnelle bezahlen können.

Warum Apple daran Interesse haben sollte? Ganz einfach: Die Abbuchung würde vermutlich über das iTunes-Konto laufen, Apple bekommt einen Anteil der Gebühr und wüsste vermutlich sogar, welcher Kunde wo was gekauft hat – diese Informationen könnten zum Beispiel zur Einblendung von bestimmten iAds genutzt werden.

Letzterer Punkt ist sicher weit hergeholt, aber durchaus denkbar. NFC ist natürlich nicht auf iPhones beschränkt, sondern auch mit anderen Mobiltelefonen nutzbar, in Asien wird NFC für Bezahldienste wohl schon eingesetzt.

Auch die Frage der Sicherheit scheint noch nicht ganz geklärt zu sein: Was passiert, wenn man sein iPhone mit NFC-Technik verliert? Können unehrliche Finder dann nach Lust und Laune einkaufen, solange man das Handy nicht gesperrt hat?

Wir sind der Meinung: Benötigen tut man so etwas nicht. Vielmehr würden wir uns eine Drauflege-Technik für unsere EC-Karte wünschen, natürlich inklusive PIN-Eingabe. Das würde deutlich schneller ablaufen als die heutige bargeldlose Bezahlung und ist sicher auch flächendeckend denkbar… Foto: Boy Genius Report

Ganzen Artikel lesen

radio.de-App: Kostenloser und guter Musikgenuss?

Welche Radio-App ist euer persönlicher Favorit? Wir haben das kostenlose radio.de einem Test unterzogen.

radio.de-App: Kostenloser und guter Musikgenuss?radio.de-App: Kostenloser und guter Musikgenuss?radio.de-App: Kostenloser und guter Musikgenuss?radio.de-App: Kostenloser und guter Musikgenuss?

Da das iPhone keinen Radioempfänger hat, muss man sich nach anderen Alternativen umsehen. In Zeiten von WLANs und mobilen Datenverträgen (bitte achtet darauf, dass ihr Flatrates habt, wenn ihr Streaming-Dienste nutzt) ist es kein Problem, Internetradios auf sein Gerät zu streamen. Eine kostenlose App, mit der das problemlos möglich ist, ist radio.de.

Nach dem Start der App wird man zunächst mit einigen Listen überhäuft, in welche die einzelnen Radiosender eingeordnet sind. Über 4.000 Radiosender sind es insgesamt, die sich dank der Sortierung und der integrierten Suche schnell finden lassen.

Hat man den gewünschten Sender gefunden, reicht ein einfacher Klick, um die Wiedergabe zu starten. Der laufende Sender wird auf einer „Sie hören“-Seite angezeigt, inklusive Logo, Musikrichtung und einer Anzeige „Jetzt läuft“. Diese bleibt leider oft leer, was sehr schade. Wenn die Musikinformation verfügbar ist, wird zudem ein Link in den iTunes Store eingeblendet, damit man sich den Song bei Gefallen direkt laden kann.

Die meisten Streams haben eine Bitrate von 128 kb/s. Die Qualität ist somit ausreichend, wenn auch nicht berauschend – ein FM-Radio würde es aber auch nicht viel besser hinbekommen. Leider stockte die Übertragung von einigen Senden in unserem Test immer wieder, was sehr störend ist. Für die Übertragung sollte es übrigens mindestens eine gute EDGE-Verbindung sein – im GPRS-Netz geht so gut wie gar nichts.

Natürlich läuft die App unter iOS 4.0 oder höher auch im Hintergrund. Das ist natürlich sehr praktisch, belastet den Akku allerdings auch – uns kam es so vor, als sei das auch der Fall, wenn gar keine Musik übertragen wird.

Einige weitere Funktionen, wie etwa das Speichern von Favoriten, funktioniert leider nur nach einer unverbindlichen Registrierung, was wir etwas schade finden. Da die radio.de-App kostenlos angeboten wird, kann man über diesen Fakt durchaus hinwegsehen. Beim nächsten Update könnten zudem Retina-Icons für die Menüs nachgeliefert werden.

Am Ende bleibt eine Frage: Nutzt ihr die radio.de-App, findet ihr das Angebot interessant oder seid ihr bereits mit einer anderen App glücklich?

Ganzen Artikel lesen


Hightech für das iPad: Carbon Deluxe Stand

Wir stellen euch ja gerne extravagantes Zubehör vor. Der Carbon Deluxe Stand zählt auf jeden Fall dazu.

Hightech für das iPad: Carbon Deluxe StandWie der Name schon sagt wird der Carbon Deluxe Stand aus hochwertigen Material gefertigt und sollte so manchem Stoß standhalten können. Im Lieferumfang sind für 69 Euro nicht nur zwei Carbon-Halter, sondern auch ein Saugnapf, ein Schwanenhals, ein Wand/Tisch-Adapter und ein Golfball Standfuss enthalten.

Mit dem gelieferten Zubehör soll sich der Carbon Deluxe Stand in verschiedenen Arten und Weisen benutzen lassen, etwa ganz einfach als Halterung auf dem Schreibtisch, oder mit dem Saugnapf an den Küchenfliesen. Vor allem bei zweiter Variante, die natürlich auch einen Einsatz im Auto erlaubt, sind wir uns noch nicht sicher: Hält der Saugnapf wirklich das recht hohe Gewicht?

Sicherer scheint der Halt auf jedenfalls mit dem Wandadapter. Die Halterung wird hier fest verschraubt und das iPad schwebt. Beispielsweise neben dem Bett – zum entspannten Lesen von E-Books. Sicher nicht jedermanns Sache, aber durchaus im Bereich des möglichen.

„Das iPad lässt sich Zuhause ebenso gut wie im geschäftlichen Umfeld verwenden – etwa auf Messen, in Hotels, in Verkaufsräumen, in Arztpraxen, in Restaurants oder einfach nur im Büro. Unser 4-in-1-Set iPad Butler Carbon Deluxe Stand erlaubt es, passend zu jeder nur erdenklichen Umgebung das richtige Stand- oder Halteutensil zusammenzubauen und zu nutzen“, so Geschäftsführer Ralf Bürger.

Optional erhältlich sind übrigens ein Kopfstützenhalter für das Auto oder ein Bodenständer in Höhe von über eine Meter. Bestellt werden kann das komplette Equipment lediglich auf der Hersteller-Seite. Wir wollen natürlich wissen, wie sich die teure Halterung im Praxis-Test schlägt – warten aber weiterhin auf unser Testmuster, weshalb wir euch auch noch keine Kaufempfehlung geben wollen und können.

Wer übrigens auf den Kohlefaser-Look steht und noch eine sichere und stabile Hülle für sein iPhone sucht, sollte sich das Gorilla Tube ansehen. Kostet zwar etwas mehr als andere Hüllen, ist aber nahezu unkaputtbar und bei Amazon erhältlich.

Ganzen Artikel lesen

Polizei-App tu-was: Zivilcourage gegen Verbrechen

Erst gestern haben wir über eine App berichtet, die über „Verbrechen“ berichtet. So weit muss es natürlich nicht kommen.

Polizei-App tu-was: Zivilcourage gegen VerbrechenTechnisch viellicht noch nicht ganz ausgereift, dafür inhaltlich aber umso wertvoller ist die App der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Das klingt zunächst mal kompliziert, ist es aber gar nicht.

In der ersten App der deutschen Polizei geht es um Zivilcourage. Das ist genau das, was viele Mitmenschen in Notsituation nicht an den Tag legen – aus welchen Gründen auch immer. Für die Betroffenen wäre Hilfe allerdings wertvoller als kaum etwas anderes.

Die kostenlose iPhone-App bietet unter anderem einige Videos, die Beispiele zum richtigen Verhalten in Notsituationen zeigen und zum „tu-was“ bewegen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht notwendig erscheint: Lieber einmal zuviel über mögliche Verhaltensweisen informieren, als einmal zu wenig.

Deshalb lautet unser kurzes Abschlussfazit: Auch wenn „tu-was“ nicht unbedingt die bestumgesetzte App ist, die es jemals auf euer iPhone geschafft hat: Ein Blick lohnt sich.

Ganzen Artikel lesen

Apps für Architekten, Gärtner, Mütter und Nachtschwärmer

Die folgenden iPhone-Apps sind vielleicht nicht für die breite Masse interessant. Für die bestimmten Nutzergruppen aber umso mehr.

Apps für Architekten, Gärtner, Mütter und NachtschwärmerApps für Architekten, Gärtner, Mütter und NachtschwärmerApps für Architekten, Gärtner, Mütter und NachtschwärmerApps für Architekten, Gärtner, Mütter und Nachtschwärmer

Gehen wir alphabetisch vor und fangen mit den Architekten an. Die App SOLight zeigt die exakte Dauer der direkten Sonneneinstrahlung an einem bestimmten Ort an. Das ist natürlich vor allem interessant, wenn man ein Hausbau plant und sich fragt, wo man die Fenster am besten platziert. Aber auch Fotografen oder Leute, die in kürze umziehen, könnten gefallen an der 2,99 Euro teuren iPhone-App haben, die auf Augmented Reality setzt.

Der Baumführer eignet sich für alle angehenden Gärtner oder Naturliebhaber, die sich schon einmal gefragt haben, vor welchem Baum sie eigentlich stehen. Die 6,99 Euro teure Referenz kommt mit fast 150 Bäumen und Sträuchern daher und hilft anhand von 1.000 Bildern, den richtigen Baum zu finden.

Werdende oder junge Mütter sollten eventuell einen Blick auf den NUK Stillkalender werfen, der kostenlos aus dem App Store geladen und für 79 Cent mit einem Tagebuch, Auswertungen und Terminkalender erweitert werden kann. Die App soll dabei helfen, den Überblick über die Stillzeiten zu geben und daran erinnern, ob es das nächste „Mahl“ auf der linken oder rechten Seite gibt.

Nachtschwärmer oder Mondfanatiker könnten mit dem Mondkalender glücklich werden, wenn sie sich über die Folgekosten der 1,59 Euro teuren App im klaren sind (In-App-Käufe notwendig). Die App verrät, wie man die Kraft des Mondes für sich und andere nutzen kann. Wer etwas von Horoskopen hält, sollte allerdings erst am 1. Februar zuschlagen – dann gibt es zum Start einen kompletten Monat mehr.

Ganzen Artikel lesen


World in War: Historischer Strategie-Titel

Eigentlich haben wir euch schon genügend „Risiko-Kopien“ vorgestellt. Nun gibt es noch eine letzte: World in War.

World in War: Historischer Strategie-TitelWorld in War ist zwar nicht als Universal-App verfügbar, dafür gibt es aber immerhin zwei Apps für iPhone und iPad. Auf dem iPad geht es immerhin von 5,49 auf 3,99 Euro nach unten, für interessanter halten wir das Angebot der iPhone-Applikation, die statt 2,39 Euro nur noch 79 Cent kosten.

Das Spielprinzip ist an Risiko angelehnt, das ja von Electronic Arts in den App Store gebracht wurde. Warum also noch eine weitere App aus diesem Lager? World in War bietet unter anderem einen Online-Multiplayer, der für noch mehr Spannung sorgen kann.

Auf realistischen Landkarten gibt es zudem 13 Szenerien, die auf den Geschehnissen des zweiten Weltkriegs basieren und laut User-Meinung richtig spannend sind. Dort kommt ihr nur zum Erfolg, wenn ihr die richtige Strategie wählt und zwischen Panzer, Artillerie und Infanterie wählt, auch Luftangriffe und Schiffe stehen zur Verfügung.

Auf den ersten Blick scheint World in War etwas tiefgründiger zu sein als andere Apps dieser Art. Der Schwierigkeitsgrad ist fordernd, die Grafik nett (leider nur mit zwei Zoomstufen) – für Strategie-Fans zu diesem Preis einfach einen Download auf das iPhone wert.

Ganzen Artikel lesen

Photogene: Einfache Bildbearbeitung im Angebot

Noch schnell ein Hinweis auf eine preisreduzierte iPad-Applikation: Photogene.

Photogene: Einfache Bildbearbeitung im AngebotNatürlich kann das iPad kein Computer mit Photoshop ersetzen, wenn es allerdings nur um ein paar kleine Spielereien mit Urlaubsfotos oder die Aufbesserung der letzten Schnappschüsse geht, macht Photogene für das iPad einen guten Eindruck.

Die App vereint diverse Funktionen und hilft dabei, noch etwas aus den Schnappschüssen der letzten Tage zu machen, die man beispielsweise mit dem Camera Connection Kit von seiner Digitalkamera importiert oder per E-Mail vom iPhone geschickt hat.

Bild ausschneiden und drehen, schärfen oder Farben anpassen, Comic-artige Sprechblasen oder sonstige Bildeffekte hinzuzufügen, ist alles kein Problem. Bearbeitete Bilder können direkt abgespeichert oder verschickt werden, dank Facebook-, Twitter-, Dropbox- und FTP-Anbindung gibt es hier viele Wege.

In diesem Monat hat Photogene bereits ein Update erhalten, im Schnitt gab es für alle Versionen 4,5 Sterne – kein schlechter Wert. Bis zum Ende des Monats beträgt der Preis nur 1,59 Euro, so günstig war die App noch nie. Die einzige Sache, die wir noch vermissen: Eine deutsche Lokalisierung.

Ganzen Artikel lesen

Für kleine Maler: Zeichen-App für Kinder

Es müssen ja nicht immer nur Papa und Mama Spaß am iPad haben. Es gibt auch Apps für Kinder – wie etwa „Für kleine Maler“.

Für kleine Maler: Zeichen-App für KinderFür kleine Maler ist ein kürzlich erschienenes Malprogramm für das iPad, das absolut kindertauglich ist. Noch bis zum 7. Februar gibt es die App zum Einführungspreis von 1,59 Euro – aber was bekommt man dafür geboten?

Im Mittelpunkt stehen die Schritt-für-Schnritt Anleitungen für 25 kleine Bilder. Für Kinder wird anschaulich erklärt, wie man zum Beispiel ein Schaf, einen Löwen oder eine Katze malen kann. Zu jedem Schritt gibt es dabei eine Sprachausgabe, die kleinen Maler müssen also noch nicht unbedingt lesen können.

Beim Malen hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Stiften in verschiedenen Größen, natürlich gibt es diverse bunte Farben. Leider fehlt ein anschauliches Tutorial (lediglich eine Hilfe in Textform), wie die Werkzeuge zu verwenden sind – da müssen also die Eltern ran.

Natürlich kann man auch frei drauf los malen und eigene Bilder Zeichen, die sich später abspeichern oder per E-Mail verschicken lassen. Ein Sache stört uns allerdings: Die App beherrscht kein Multitasking: Hat man ein Bild fast fertig gemalt und drückt den Homebutton, ist die Zeichnung beim nächsten Start nicht mehr verfügbar.

Wer auf die (übrigens sehr tollen) Anleitungen verzichten mag und dafür lieber mehr Werkzeuge zum Malen benutzen möchte, kann sich die iPad-Applikation Zeichen Pad ansehen.

Ganzen Artikel lesen