Insta360 Luna Ultra

Insta360 Luna Ultra startet offiziell in Deutschland

Jetzt ab 729 Euro

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Insta360 Luna Ultra

Während sich DJI und Insta360 schon in einen erbitterten Patentstreit befinden, startet die Gimbal-Kamera Insta360 Luna Ultra heute offiziell in Deutschland. Gemeinsam mit dem traditionsreichen Optikspezialisten Leica hat das Unternehmen ein völlig neues Gerät vorgestellt: die Luna Ultra. Dabei handelt es sich um eine Gimbal-Kamera der Spitzenklasse, die hochwertige Bildtechnik, eine ausgeklügelte Drei-Achsen-Stabilisierung sowie zahlreiche kreative Extras in einem handlichen Gehäuse vereint.

Zwei Objektive, ein durchdachtes Konzept

Besonders auffällig ist das Doppel-Objektiv-System, zu dem auch ein Teleobjektiv in Profi-Ausführung zählt. Genau diese Kombination macht das Gerät zum idealen Begleiter für alle, die im Alltag spontan drehen wollen, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Im Zentrum steht ein Leica Summicron-Objektiv, gepaart mit einem 1-Zoll-Sensor, der Aufnahmen in 8K-Auflösung ermöglicht. Ergänzt wird dies durch ein zweites Linsensystem mit 1/1,3-Zoll-Sensor und einer Blende von f/2,0. Wer also gerne mit Schärfentiefe spielt, kommt hier auf seine Kosten: Über fünf verschiedene Brennweiten hinweg entstehen weiche, natürliche Unschärfeeffekte, während der Zoom bis zum Zwölffachen reicht – sechsfach davon sogar ganz ohne Qualitätsverlust.


Insta360 Luna Ultra
Die Insta360 Luna Ultra bietet gleich zwei Objektive.

Auch beim bewegten Bild hat sich Insta360 einiges einfallen lassen. Aufnahmen in 8K bei 30 Bildern pro Sekunde lassen sich dank Dolby-Vision-Unterstützung realisieren, hinzu kommt ein 10-Bit-I-Log-Modus, der in der späteren Bearbeitung deutlich mehr Spielraum für Farbkorrekturen lässt. Mit knapp 14 Blendenstufen Dynamikumfang bleiben selbst kontrastreiche Szenen sowohl in den Lichtern als auch in den Schatten detailreich. Fotografisch sind zudem 37-Megapixel-Aufnahmen sowie beeindruckende 200-Megapixel-Panoramen für Landschaftsmotive möglich.

Damit auch bei Dunkelheit ordentliche Ergebnisse entstehen, hat man der Kamera einen speziellen Nachtmodus spendiert, der Bildrauschen unterdrückt und gleichzeitig Helligkeit sowie Detailschärfe bis zu einer Auflösung von 4K und 60 Bildern pro Sekunde verbessert. Für die nötige Rechenpower sorgt dabei ein dreifacher KI-Chip, der die Bildverarbeitung insgesamt spürbar beschleunigen soll.

Kompakte Bauform mit cleveren Extras

Trotz der umfangreichen Technik bringt die Luna Ultra nur etwas mehr als 200 Gramm auf die Waage und lässt sich somit genauso unkompliziert einpacken wie ein gewöhnliches Smartphone. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal stellt der abnehmbare, zwei Zoll große OLED-Touchscreen dar: Über eine Distanz von bis zu 20 Metern lässt sich damit eine Vorschau in HD-Qualität abrufen, was vor allem Solo-Creators bei der Wahl ungewöhnlicher Kamerawinkel zugutekommt.

Der eingebaute Akku mit 1.550 mAh hält laut Hersteller bis zu vier Stunden durch und lässt sich per Schnellladefunktion innerhalb von rund 23 Minuten auf 80 Prozent aufladen. Beim Speicherplatz stehen 47 GB intern zur Verfügung, wobei sich dieser über microSD-Karten mit einer Kapazität von bis zu einem TB beliebig erweitern lässt.

Insta360 Luna Ultra
Ein Gimbal erlaubt butterweiche Aufnahmen.

Für die Stabilität sorgt ein dreiachsiges Gimbal-System in Verbindung mit elektronischer Bildstabilisierung, sodass auch bei schnellen Bewegungen ruckelfreie Aufnahmen gelingen sollen. Hinzu kommt die fünfte Generation der hauseigenen Deep-Track-Technologie, die Motive zuverlässig im Bild hält – wahlweise per automatischer Verfolgung, aktivem Zoom-Tracking, Gruppenerkennung oder intelligenter Bildkomposition.

Profi-Werkzeuge für die Postproduktion

Wer das Bildmaterial später weiterbearbeiten möchte, profitiert von gleich mehreren Leica-Farbprofilen, darunter Natural, Vivid und Chrome, sowie diversen filmischen Filtern, die schon direkt in der Kamera für einen bestimmten Look sorgen. Zusätzlich unterstützt das Gerät professionelle Farbworkflows nach dem ACES-Standard.

Praktisch für alle, die mit mehreren Kameras gleichzeitig arbeiten: Ein integrierter Timecode erleichtert die Synchronisation verschiedener Aufnahmegeräte und funktioniert problemlos mit gängiger Schnittsoftware wie Final Cut Pro oder Adobe Premiere Pro. Über die Funktion QR Color Share lassen sich Farbeinstellungen unkompliziert zwischen mehreren Geräten austauschen, während die KI-Funktionen der Insta360-App automatisch die wichtigsten Augenblicke erkennen und daraus fertige, teilbare Clips zusammenstellen.

Auch akustisch wurde mitgedacht: Ein verbauter Windschutz soll für klare Tonaufnahmen im Freien sorgen, zudem lässt sich die Kamera direkt mit den Mikrofonsystemen von Insta360 koppeln. Wer noch mehr aus dem Gerät herausholen möchte, kann auf ein eigens entwickeltes Zubehörsortiment zurückgreifen: Dazu zählen ein Kopf-Tracker für freihändige Aufnahmen aus der Ich-Perspektive, Black-Mist-Filter für weichere, cineastische Bildwirkung, ein Weitwinkel-Vorsatz mit bis zu 108 Grad Sichtfeld sowie verschiedene ND-Filter zur gezielten Belichtungssteuerung.

Marktstart und Preise

Ab sofort ist die Insta360 Luna Ultra im offiziellen Insta360-Onlineshop, bei Amazon sowie bei ausgewählten Händlern verfügbar sein. Preislich startet das Standard-Bundle bei 729 Euro, während die umfangreichere Creator-Ausstattung mit 929 Euro zu Buche schlägt. Farblich stehen zum Marktstart die Varianten Nacht Schwarz und Astralweiß zur Auswahl.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 1 Antwort

  1. Keine Datenverbindung via USB-C (UVC (USB Video Class)) möglich, somit keine Zweitverwendung als WebCam / 4K-fähige-Videoquelle möglich. Für mich leider ein Ausschlusskriterium, auch wenn ich die Luna Ultra sonst ganz nett finde, aber solange das Feature fehlt, werde ich wohl bei DJI bleiben. Wo bleibt eigentlich die Pocket 4P? 😀

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