LEGO Minifigures Online: Über 100 Figuren sammeln und Abenteuer erleben

Erst vor kurzem gab es mit LEGO Batman 3 ein 3D-Abenteuer für Jump’N’Run-Fans. Ein etwas anderes Spielprinzip verfolgt das neue LEGO Minifigures Online.

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LEGO Minifigures Online (App Store-Link), der Titel der App deutet es schon an, ist ein online-basiertes Sammel- und Abenteuer-Spiel, das sich nach seiner Veröffentlichung am 29. Juni dieses Jahres zum Preis von 4,99 Euro auf iPhones und iPads heruntergeladen werden kann. Das Spiel nimmt auf dem Gerät 962 MB in Anspruch und erfordert mindestens iOS 7.0 oder neuer. Neben einer deutschen Lokalisierung gibt es auch eine iPhone 6-Optimierung sowie eine Option, plattformübergreifend auf mehreren Systemen (iOS, Android, PC, Mac und Linux) zu spielen.

Wie schon erwähnt, ist LEGO Minifigures Online eine bunte Mischung aus Sammelfiguren-Spiel und Abenteuer-Game, in dem es die Aufgabe des Spielers ist, mehr als 100 verschiedene LEGO-Figuren zu sammeln und mit ihnen ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen. Zusammen mit der eigenen Truppe besucht man dann die verrücktesten Welten, so unter anderem eine Pirateninsel oder auch Alien-Planeten im Weltall und hat in diesen Quests zu erfüllen, Erfahrungspunkte zu sammeln und auch neue Mitglieder für die Gruppe zu rekrutieren.

Zu Beginn startet man mit einer von drei wählbaren LEGO-Figuren in das 3D-Abenteuer, die man mit drei Namenselementen benennen kann. Jede Figur verfügt über spezielle Eigenschaften und Superkräfte, die man sich insbesondere bei der Begegnung mit Feinden zunutze machen kann. Über virtuelle Buttons auf dem Screen lassen sich die Charaktere bewegen, zwischen Figuren wechseln und ihre Aktionen ausführen. Meine gewählte Bienenfigur beispielsweise schleppt einen Honigtopf mit sich herum, aus dem sie Bienen entlassen und auf Gegner scheuchen kann. Tippt man mit zwei Fingern auf das Display, wird eine Spezialaktion ausgeführt.

Nur die erste von insgesamt fünf Welten ist im Preis inbegriffen

Und obwohl LEGO Minifigures Online zunächst wirklich Spaß macht, deutet die Beschreibung im App Store wieder auf ein umfassendes In-App-Universum hin. So heißt es, „Der erste Kauf enthält das Spiel und die erste Welt (Piratenwelt). Weitere Welten müssen im Spiel gekauft werden.“ Um allerdings überhaupt erst Zugriff auf die In-App-Käufe zu bekommen, ist eine Anmeldung mit einer LEGO-ID notwendig, bei der Nutzername, Passwort und E-Mail-Adresse angegeben werden muss. Zur Belohnung erhält man eine Kellner-Spielfigur, kann LEGO Minifigures Online auch auf verschiedenen Plattformen spielen – und sieht, was die App-Beschreibung andeutet: Insgesamt vier weitere Welten (Mittelalter-, Weltraum-, Mythologie- und Dinowelt) können für jeweils 2,99 Euro hinzugekauft werden.

Im schlimmsten Fall zahlt man für ein zwar ansehnliches Online-Abenteuer- und Sammelfiguren-Spiel also ganze 16,95 Euro im App Store – und das für einen Titel, der zumindest nach einigen ersten Tests grafisch nicht in der schärfsten Liga mitspielt und sich laut Andeutungen in der App wohl auch an ein jüngeres Publikum richtet. Mit einer Bewertung von „9+“ im Store und der Beschreibung „für LEGO-Fans jeden Alters“ kann davon ausgegangen werden, dass auch ältere Kinder Zugriff auf das Spiel bekommen. Warum man sich angesichts dieser Tatsache nicht einfach für einen Festpreis, wie etwa 7,99 bis 9,99 Euro, entschieden hat, in dem der Gamer gleich über alle Inhalte verfügt, bleibt weiter fraglich.

Kommentare 2 Antworten

  1. Fällt mir grad nur so am Rande auf: Wieso sagen eigentlich alle immer ‚iOS, Android, Mac, Linux, PC‘? Müsste man statt PC nicht eigentlich Windows sagen? *nachdenk*

    1. Es hat einen ganz einfachen Grund: Der „Schuldige“ ist IBM. Sie haben mit ihrem IBM-PC vor über 30 Jahren überhaupt den Begriff „Personal Computer“ geprägt. Ihre Maschinen haben anfänglich DOS genutzt – doch dann haben sie kurzzeitig versucht mit Microsoft zu konkurrieren und entwickelten ein PC-DOS, das nur auf ihren Maschinen lief. Nachher gaben sie auf und seit dem ist MS-DOS und bis zum heutigen Tag die Windows Editionen drauf.

      Da IBM zeitweise praktisch ein Monopol war, ist der Begriff „PC“ nun an Microsoft geknüpft (sie haben es praktisch geerbt).

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