Swatch-Erfinder Elmar Mock zum Smartwatch-Trend: „Leider hat die Schweiz keinen Steve Jobs“

Als das Team um Tim Cook in der letzten Woche die Apple Watch vorgestellt hat, dürften einige Hersteller von Fitnessbändern und Smartwatches die Luft angehalten haben. Nicht so die Schweizer Uhrenindustrie.

Die vielen Manufakturen aus der Schweiz, seit jeher für hervorragende Qualität und präzise Arbeit bekannt, bleiben auch nach der Präsentation der Apple Watch gelassen. In einem Interview mit dem Schweizer Nachrichten-Portal Swissinfo.ch äußert sich einer der Erfinder der berühmten Swatch-Uhr, Elmar Mock, zu diesem Thema – und wirft der eigenen Industrie fehlende Reaktionsfähigkeit auf die neuen Entwicklungen in der Uhrenbranche vor.

Heute agiert Elmar Mock als Geschäftsführer von Creaholic, einem Unternehmen für technisches Consulting und Engineering, und schaut daher mit einem anderen, strengeren Blick auf die Industrie, in der er und sein Geschäftspartner Jacques Müller zusammen mit Ernst Thomke ab Ende der 1970er Jahre die Swatch, eine knallbunte, aber erschwingliche Kunststoff-Armbanduhr in zig Varianten auf den Markt brachten.

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„Die Schweiz kann einpacken“: Hat Jony Ive die iWatch verraten?

Wir alle glauben zu wissen, dass Apple am 9. September nicht nur ein neues iPhone, sondern auch die iWatch vorstellen soll.

In einem Artikel der New York Times, in dem die bislang erhältlichen smarten Uhren unter die Lupe genommen worden sind, gibt es ein angebliches Zitat von Jony Ive, dem Design-König von Apple. Auf die Frage, wie cool denn eine iWatch von Apple aussehen könnte, soll der Brite gesagt haben: „Die Schweiz kann einpacken!“ Im originalen Wortlaut soll sich Ive dabei sogar noch deutlicher ausgedrückt haben.

Besonders pikant: Vor einigen Monaten wurde immer wieder spekuliert, dass Apple für seine iWatch mit dem Schweizer Uhrenhersteller Swatch zusammenarbeitet. Die Schweizer haben sich dann aber im Frühjahr recht klar positioniert und sind sogar gegen die von Apple eingetragene Marke iWatch vorgegangen. Ein offizielles Statement gab es aus Cupertino nie – bis nun das klare Signal von Ive durchsickerte.

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Querelen zwischen Swatch und Apple: Wer war zuerst da, die iSwatch oder die iWatch?

Erst kürzlich wurde Apple nach einem langen Rechtsstreit mit dem Konkurrenten am Smartphone-Markt, Samsung, eine Entschädigung in Höhe von 120 Millionen US-Dollar zugesprochen. Doch nun könnte es neuen Streit um die Marke iWatch geben.

Wie Spiegel Online vor kurzem in seinem Wirtschafts-Ressort berichtete, werden sowohl beim Schweizer Uhrenhersteller und gegenwärtigem Marktführer der Branche, als auch beim kalifornischen Unternehmen schon einmal die Messer gewetzt. Grund dafür ist ein auflodernder Streit um die von Apple registrierte Marke iWatch, gegen die die Schweizer Firma nun vorgeht.

Die Leiterin der Unternehmenskommunikation von Swatch, Serena Chiesura, bestätigte dem Spiegel in einer Stellungnahme diesen Schritt. Als Rechtfertigung nannte Chiesura die Tatsache, dass sich der Name der eigenen Armbanduhren-Serie iSwatch nur durch einen einzigen Buchstaben von der iWatch unterscheidet. „Um die eigene Marke iSwatch zu schützen, wurden alle für nötig erachteten Maßnahmen ergriffen“, teilte die Leiterin der Unternehmenskommunikation gegenüber dem Spiegel mit, verzichtete aber darauf, weitere Details öffentlich zu machen.

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