Erst gestern haben wir euch mit Packliste eine App zum Verwalten des Reisegepäcks vorgestellt. Ein wenig eher setzt die Anwendung des deutschen Indie-Entwicklers Christian Förster aus Dortmund an, Neario. Sie stellt die Frage, wohin es überhaupt gehen soll, und zwar nicht allein, sondern zusammen mit allen Beteiligten, die mitfahren.
„Das ist der Kerngedanke von Neario: Reiseplanung ist kein Solo-Job. Alle Mitreisenden planen in einer gemeinsamen Reise – jeder sieht den Stand, jeder bringt Ideen und Buchungen ein. Aus der Vorfreude wird ein gemeinsames Erlebnis, das nicht erst am Flughafen beginnt, sondern schon beim ersten ‚Wohin eigentlich?‘.“
So berichtet der Entwickler in einer E-Mail an uns über seine Reiseplanungs-App Neario (App Store-Link). Letztere kann auf das iPhone geladen werden und benötigt dazu neben iOS 18.6 oder neuer auch mindestens 13 MB an freiem Speicherplatz auf dem Apple-Smartphone. Alle Inhalte stehen in deutscher Sprache bereit. Wer mehr als eine Reise planen möchte, kann zum optionalen Premium-Abo greifen, das 1,49 Euro/Monat oder 12,99 Euro/Jahr kostet.
Alles an einem Ort: Reiseplanung ohne Chaos
Neario will die Reiseplanung für Paare, Familien und Freundesgruppen vereinfachen, und das komplett ohne WhatsApp-Chaos oder Excel-Listen. Die App vereint Flüge, Unterkünfte, Aktivitäten, Packlisten und eine geteilte Reisekasse in einer übersichtlichen Timeline. Jeder kann Einträge ergänzen, kommentieren oder Abstimmungen starten („Strandhotel oder Berghütte?“). Die Daten werden in Echtzeit über iCloud synchronisiert, so dass alle Mitreisenden immer auf dem gleichen Stand sind. Darüber hinaus funktioniert Neario auch offline, falls man abgelegene Reiseziele ohne Internet plant.
Mit der integrierten KI-Flugsuche findet Neario Direktflüge, Stopover-Verbindungen und die besten Preise für die Route: Ein Tap genügt, und der Flug landet inklusive Abflugzeiten, Ankunft und Buchungsklasse direkt im Plan. Noch smarter wird es bei den Packlisten: Die App schlägt basierend auf Reiseziel, Klima und lokalen Gegebenheiten vor, was wirklich eingepackt werden muss, von der richtigen Steckdosen-Art bis zum UV-Schutz. Wer etwas vergisst, bekommt sogar einen Amazon-Tipp. Die Pack-KI ist dabei nur ein Vorschlag: Alle Teilnehmenden behalten die Kontrolle und entscheiden, was mitkommt.
Kosten ohne Diskussionen fair aufteilen

Ein weiteres Highlight von Neario ist die Reisekasse: Hier werden alle Ausgaben, vom Hotel über Mietwagen bis zum Restaurantbesuch, erfasst. Neario rechnet automatisch aus, wer wem wie viel schuldet, und spart so nervige „Wer hat eigentlich das Taxi bezahlt?“-Gespräche. Die App speichert zudem Buchungsnummern, Stornierungsfristen und Adressen, so dass alle Infos griffbereit sind. Damit eignet sich die App auch sehr gut für Gruppenreisen, bei denen jeder mal etwas vorstreckt.
Neario passt sich an die eigenen Pläne an, egal, ob Backpacking, Roadtrip, Business-Reise oder Familienurlaub. Beim Anlegen einer Reise wählt man eine Vorlage, beispielsweise „Strand“ oder „Business“, und die App richtet automatisch die passenden Bereiche ein: Etappen für Roadtrips, Spesen für Geschäftsreisen oder flexible Packlisten für Langzeitreisen. Selbst mehrmonatige Weltreisen mit Zwischenstopps lassen sich strukturiert planen. Und wer mag, startet einfach mit einer leeren Vorlage.
Ein letztes Plus zum Schluss: Die App setzt auf Datenschutz nach deutschem Standard: Alle Daten werden über die iCloud und ohne eigene Server oder Drittanbieter geteilt. Wer keine iCloud nutzt, speichert alles lokal auf dem Gerät. Neario verzichtet zudem auf Werbe-SDKs, Analytics-Pixel oder ein Profiling des Reiseverhaltens. Weitere Informationen zu Neario gibt es auch auf der Website des Entwicklers.

Ist das nicht wie Polarsteps nur halt mit Kosten?
Guter Vergleich – Überschneidung gibt’s, aber der Fokus ist ein anderer: Polarsteps ist stark darin, eine Reise zu dokumentieren; bei Neario geht’s darum, sie von Anfang an gemeinsam zu planen. Also Freunde und Familie schon ab der ersten Idee einbinden, zusammen entscheiden und abstimmen – statt alles über zig WhatsApp-Chats zu verteilen. Die Reisekasse ist dabei ein eingebauter Bonus (spart die Extra-App fürs Kostenteilen), und wer will, kann einzelne Mitreisende per Berechtigung sogar so einladen, dass sie gar keine Kosten sehen. Zum „mit Kosten“: Die erste Reise ist komplett kostenlos – mit allen Funktionen, nichts ist hinter Premium versteckt. Zahlen musst du erst, wenn du ab der zweiten Reise weiterplanst.
Ein weiteres Highlight von Neario ist die Reisekasse: Hier werden alle Ausgaben, vom Hotel über Mietwagen bis zum Restaurantbesuch, erfasst. Neario rechnet automatisch aus, wer wem wie viel schuldet, und spart so nervige „Wer hat eigentlich das Taxi bezahlt?“-Gespräche.
Wenn man sich darüber Gedanken machen muss, reist man definitiv mit den falschen Leuten…
Leider geht keinerlei Anmeldung weder Google noch Apple – funktioniert nicht
Hallo Hoeppi, danke für die Rückmeldung – das soll natürlich nicht passieren. Der Login läuft bei Neario über Apple- bzw. Google-Sign-in. Wenn beides bei dir nicht durchgeht, gehe ich dem sofort nach. Schreib mir dafür bitte kurz an [deine Support-Mail] – am besten mit iPhone-Modell, iOS-Version und was genau passiert (Fehlermeldung? Ladekreis? Absturz?). Dann bekomme ich das schnell gelöst und melde mich hier nochmal, sobald es läuft. Danke fürs Testen! – Christian, Neario
Oh man
So verliert ihr weiter euere Leser.
Zum packen und zum Reiseplanen braucht man wirklich keine bezahl App.
Dafür gibt’s sehr gute Apple Apps.
Stellt mal lieber Beispiele ein, wie es mit den Apple Apps geht das würde den ein oder anderen interessieren.
Aber ihr seid dadrauf spezialisiert, kauft hier kauft da, deshalb schaue ich bei euch auf eure Seite nur noch ganz selten vorbei war wirklich was interessantes. Gibt es nicht nur was zum kaufen oder die nervigen Abos?
Tschö macht weiter so aber ohne mich.
Ja, sie konsumieren ja selbst auch alles mögliche. Entsprechend passt es dass sie einen eher Artikel präsentieren wo es um neue Apps geht und nicht wie man Stock Apps sinnvoll einsetzt.
Fairerweise muss ich aber auch sagen, es wird niemand gezwungen diese Apps zu kaufen oder zu abonnieren. Und es ist halt einfacher so einen Artikel zu verfassen als einen Anleitung/Guide wie man mit Stock Apps einen sehr guten Workaround für das ein ähnliches Ergebnis hinbekommen würde, auch wenn der Weg natürlich ein anderer wäre.
👍
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