Der Webbrowser-Anbieter Opera hat zwei neue Funktionen für den Browser Opera One vorgestellt: eine alternative Tab-Ansicht sowie eine erweiterte Bildersuche über Google Lens. Ab sofort gibt es eine vertikale Tab-Ansicht, in der die geöffneten Tabs in einer anpassbaren Leiste am linken Fensterrand untereinander dargestellt werden.
Dabei bleiben sowohl das Favicon der Webseite als auch der vollständige Titel jeder Seite lesbar, unabhängig davon, wie viele Tabs gleichzeitig geöffnet sind. Zusätzlich schafft die vertikale Anordnung mehr vertikalen Platz für den eigentlichen Seiteninhalt, etwa beim Lesen von Artikeln oder E-Mails. Die Leiste lässt sich bei Bedarf auch einklappen, um zusätzlichen Platz zu gewinnen.
Auch sogenannte Tab Islands, mit denen sich Tabs gruppieren lassen, bleiben in der vertikalen Ansicht erhalten und werden beim Wechsel zwischen horizontaler und vertikaler Darstellung nicht verändert. Aktivieren lässt sich die Funktion auf drei Wegen: per Rechtsklick auf einen beliebigen Tab und Auswahl von „Use vertical tab strip“, über das Easy-Setup-Menü oben rechts im Browserfenster im Bereich „Layout“, oder über die Einstellungen unter opera://settings > Browser > Tabs.

Opera One bietet nun auch eine erweiterte Bildersuche mit Google Lens
Google Lens ist bereits seit einiger Zeit Teil von Opera One, wurde nun jedoch besser zugänglich gemacht und im Funktionsumfang erweitert. Die Funktion ist jetzt direkt in die Suchleiste der Opera-Startseite integriert, sodass sich eine Bildersuche unmittelbar von dort starten lässt.
Ein Klick auf das Google-Lens-Symbol in der Suchleiste öffnet ein Dialogfenster, über das sich ein Bild per Datei-Upload, per Drag-and-Drop, aus der Zwischenablage oder über eine Bild-URL einfügen lässt. Die Suchergebnisse erscheinen anschließend im aktuellen Tab.
Die beiden neuen Funktionen stehen ab sofort in Opera One zur Verfügung.
