Icon der Sonos Ace Ultra

Sonos Ace Ultra ausprobiert: Endlich perfekt integriert?

Die neuen Over-Ear-Kopfhörer der Lautsprecher-Marke

Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das?

Die neuen Sonos Ace Ultra

Sonos bringt in der kommenden Woche gleich zwei neue Produkte auf den Markt: Die dritte Generation der Sonos Beam, sowie die zweite Generation der Sonos Ace. Beide erhalten dafür den Namenszusatz „Ultra“. Ich durfte die beiden neuen Produkte bereits ausprobieren und möchte euch heute meine Eindrücke rund um die Sonos Ace Ultra (Amazon-Link) schildern.

Blicken wir kurz zurück: 2024 hat Sonos die ersten Sonos Ace auf den Markt gebracht, damals für einen Listenpreis von 499 Euro (mittlerweile nur noch knapp über 300 Euro). Das war auch einer der hauptsächlichen Kritikpunkte. Außerdem war die TV-Swap-Funktion zum Start noch relativ beschränkt. Nur bestimmte Soundbars konnten im Zusammenspiel mit einem Apple-Gerät den TV-Ton auf die Kopfhörer übertragen. Kritik gab es auch von Personen mit Brillen rund um den Komfort der Ohrpolster. Pluspunkte gab es schon damals für den sehr guten Klang und die gelungene Geräuschunterdrückung.


Nun sind die Sonos Ace Ultra in zwei Farben da. Und ich könnte es an dieser Stelle tatsächlich ziemlich knapp halten: Sonos hat mit der zweiten Generation genau an den Kritikpunkten der ersten Generation gearbeitet. Ist dabei nun der perfekte Kopfhörer entstanden?

An diesen Stellschrauben wurde beim Sonos Ace Ultra geschraubt

Los geht es beim Preis. Mit 449 Euro sind die Sonos Ace Ultra zumindest 50 Euro günstiger als die Vorgänger. Das ist immer noch eine Stange Geld und liegt irgendwo zwischen etablierten Marken wie Sony, Bose oder Sennheiser und den noch teureren Apple AirPods.

Deutlich größer sind die Steigerungen beim Komfort. Neue Memory-Foam-Ohrpolster und eine schlankere Bauweise sollten Brillenträgern einen bequemeren Sitz verschaffen. Zudem lassen sich die Ohrmuscheln dank beweglicher Gelenke jetzt fast um 360 Grad drehen. Damit können die Sonos Ace Ultra zum Beispiel flach auf der Brust „geparkt“ werden, wenn man sie gerade nicht nutzt und um den Hals herum trägt. Das finde ich tatsächlich ausgesprochen angenehm.

Mann trägt Sonos Ace Ultra auf dem Kopf

Mann trägt Sonos Ace Ultra um den Hals

So gut funktioniert der neue Audio-Swap

Während die bisherigen Sonos Ace nur TV-Ton von der Soundbar übernehmen konnten, sind die Sonos Ace Ultra bedeutend vielseitiger. Sie können Audio-Inhalte von allen aktuellen S2-Lautsprechern von Sonos übernehmen oder ihn an sie übergeben. Und das funktioniert erstaunlich einfach und intuitiv.

Hört ihr zum Beispiel Musik mit dem Sonos Five in der Küche und im Wohnzimmer fangen die Kids an, mit der Switch zu spielen, könnt ihr einfach eure Sonos Ace Ultra aufsetzen und lange auf die Wiedergabe-Taste drücken. Nach einem kurzen Bestätigungston wird die Wiedergabe nahtlos auf den Kopfhörern fortgesetzt. Und wenn ihr euch dann in euer Arbeitszimmer verkriecht, reicht ein weiterer Tastendruck aus, um die Musik dort auf den Sonos Era 100 zu übertragen und ohne Kopfhörer weiterzuhören.

Musik zwischen Sonos Lautsprecher und Kopfhörer übertragen

Das weckt leider noch mehr Begehrlichkeiten

Leider ist die ganze Geschichte noch mit ein paar Einschränkungen versehen. Audio-Swap funktioniert leider nur mit Inhalten, die ihr über die Sonos-App gestartet habt. Steuert ihr eure Musik zum Beispiel direkt über Spotify, was dank der Spotify-Anbindung der Sonos-Lautsprecher oder der direkten Bluetooth-Verbindung zu den Sonos Ace Ultra ja kein Problem ist, funktioniert Audio-Swap leider nicht.

Und ich bin in Gedanken schon einen Schritt weiter: Es wäre doch ziemlich genial, wenn man zum Beispiel ein laufendes Hörspiel von Zuhause auf die Sonos Ace Ultra übertragen könnte, um dann mit den Kopfhörern das Haus zu verlassen und die Geschichte nahtlos weiterhören zu können.

Versteht mich an dieser Stelle nicht falsch: Sonos hat mit dem neuen Audio-Swap-Feature einen enormen Schritt nach vorne gemacht und bietet viel mehr Möglichkeiten als noch mit den Sonos Ace. Genau deswegen wecken die Sonos Ace Ultra aber Begehrlichkeiten, die bisher noch nicht erfüllt werden können.

Die Sonos Ace Ultra sind einfach sehr gute Kopfhörer

Und wie sieht es rund um den Klang und die Geräuschunterdrückung aus? Sonos gibt an, beides noch einmal deutlich verbessert zu haben. Ich sage euch ganz ehrlich: Meine Ohren sind nicht dafür geschult, diese feinen Unterschiede zu erkennen. Für mich klingen die Sonos Ace Ultra einfach gut. Und falls ihr noch ein wenig Feintuning vornehmen wollt, findet ihr dafür einen 3-Band- und 8-Band-Equalizer direkt in der Sonos-App.

Die Bedienelemente der Sonos Ace Ultra

Insgesamt sind die Sonos Ace Ultra hervorragend verarbeitet, machen einen hochwertigen Eindruck. Die Ohrpolster lassen sich einfach abnehmen und könnten so im Fall der Fälle auch einfach ersetzt werden. Die Steuerung ist sehr intuitiv, vor allem dank des Controller-Buttons. Dieser kann gedrückt, gehalten oder nach oben und unten geschoben werden, um die Wiedergabe und Lautstärke zu steuern.

Die Akkulaufzeit? Wird von Sonos mit 35 Stunden bei aktivierter Geräuschunterdrückung angegeben. Ich habe das nicht auf die Minute überprüft, aber die Kopfhörer halten wirklich sehr lange durch. Und wenn es hart auf hart kommt, reichen drei Minuten am USB-C-Kabel, um drei weitere Stunden Musik hören zu können.

Gibt es denn überhaupt keine Kritik? Neben den oben bereits erwähnten geweckten Begehrlichkeiten und dem sicherlich hohen Preis ist es, wenn überhaupt, die Tatsache, dass sich die Sonos Ace Ultra nicht kompakt zusammenfalten lassen. So nehmen sie immer etwas mehr Platz ein, als eigentlich notwendig wäre, wenn sie gerade nicht genutzt werden.

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 1 Antwort

  1. Der laszive Schlafzimmerblick in die Kamera…
    Sexy Sexy 😉

    Nein, jetzt mal im Ernst, liest sich nicht schlecht, aber verstehe nicht den Einsatz von Plastik, sollte in dieser Preisregion nicht mehr gehen?
    Auch mit dem Swap Feature etwas enttäuschend.
    Musste Apple nicht sogar das Pairing freigeben wie bei den AirPods?
    Unterstützt das bisher jemand?

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