Amazfit T-Rex Dual Solar: Neue Sportuhr lädt sich mit zwei Solarpanels

Amazfit T-Rex Dual Solar: Neue Sportuhr lädt sich mit zwei Solarpanels

Lange Touren statt Ladekabel

Amazfit T-Rex Dual Solar vor grauem Hintergrund

Der bekannte Smartwatch-Hersteller Amazfit bringt mit der T-Rex Dual Solar eine Outdoor-Smartwatch auf den europäischen Markt, die bei der Energieversorgung neue Wege geht. Statt eines einzelnen Solarpanels setzt die Sportuhr auf gleich zwei Module: Eines steckt direkt im Display, das zweite sitzt auf der Rückseite des Gehäuses. Laut Amazfit soll die Uhr damit besonders für lange Wanderungen, Trekkingtouren und andere Abenteuer geeignet sein, bei denen eine Steckdose nicht gerade um die Ecke ist.

Das vordere Solarmodul sammelt Energie, während die Uhr ganz normal am Handgelenk getragen wird. Das größere Panel auf der Rückseite kommt dagegen zum Einsatz, wenn die Uhr beispielsweise während einer Pause abgelegt und direkt in die Sonne gelegt wird. Es besitzt die doppelte Fläche des vorderen Moduls und soll dadurch entsprechend schneller Energie nachladen. Bei drei Stunden Lichteinfall pro Tag und 50.000 Lux kann die Solarenergie die Laufzeit laut Hersteller deutlich verlängern.


Bis zu 180 Tage mit GPS im Sparmodus

Amazfit T-Rex Dual Solar am Handgelenk einer wandernden Person
Die Amazfit T-Rex Dual Solar kann bis zu 180 Tage im Energiesparmodus durchhalten.

Bei typischer Nutzung soll die T-Rex Dual Solar ohne zusätzliche Solarenergie rund 25 Tage durchhalten. Das vordere Panel kann diesen Wert auf etwa 34 Tage steigern, das rückseitige sogar auf bis zu 51 Tage. Bei intensiver Nutzung nennt Amazfit bis zu 13 Tage beziehungsweise 15 oder 18 Tage mit Solarunterstützung. Im Ultra-Energiesparmodus und mit aktiviertem GPS sind laut Hersteller sogar bis zu 180 Tage Akkulaufzeit möglich.

Auch beim Gehäuse rüstet sich die Amazfit die T-Rex Dual Solar für anspruchsvolle Outdoor-Einsätze. Das 1,32 Zoll große AMOLED-Display erreicht eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits und wird von Saphirglas geschützt. Lünette und Tasten bestehen aus Titan der Güteklasse 5. Die Uhr soll außerdem bei Temperaturen zwischen -30 und +70 Grad Celsius funktionieren. Eine integrierte Taschenlampe liefert regulär 200 Lux, im Boost-Modus sind bis zu 300 Lux möglich. Zusätzlich gibt es einen SOS-Modus.

Karten, Navigation und jede Menge Trainingsdaten

Amazfit T-Rex Dual Solar bei Nacht
Die neue Outdoor-Smartwatch bietet einige praktische Features. Fotos: Amazfit.

Bei der Navigation greift die Smartwatch auf sechs Satellitensysteme zurück, darunter GPS und Galileo. Unterstützt werden Turn-by-Turn-Navigation, farbige Karten, herunterladbare topografische Karten mit Höhenlinien sowie Skikarten. Wegpunkte und farbcodierte Höhenprofile sollen unterwegs dabei helfen, Anstiege und Abstiege besser einzuschätzen. Für das Training liefert die Uhr zahlreiche Daten zu Herzfrequenz, Belastung, Erholung und Fitness. In der Zepp-App lassen sich diese Werte detaillierter auswerten und für die Trainingsplanung nutzen.

Über das Amazfit-Ökosystem lässt sich die T-Rex Dual Solar zudem mit Hunderten von Apps erweitern. Darunter befinden sich Anwendungen für die Ankunftszeit, die Erkennung körperlicher Belastung oder die Berechnung der verbleibenden Akkulaufzeit. Funktionen wie „Training Balance“ und „Weekly Focus“ sollen dabei helfen, Kraft- und Ausdauertraining sinnvoll aufeinander abzustimmen. Auch die Blutsauerstoffsättigung wird überwacht, was gerade bei Touren in größeren Höhen interessant sein kann.

Neben GPS und Navigation bringt die Uhr eine Reihe von Sensoren für Herzfrequenz, Ermüdung und weitere Outdoor-relevante Messwerte mit. Auch Warnungen bei Wetterumschwüngen oder einem zu schnellen Aufstiegstempo sind vorgesehen. In der europäischen Version unterstützt die T-Rex Dual Solar zudem NFC-Zahlungen. Die Vorbestellungen starten am 22. September 2026 über die europäischen Amazfit-Websites und ausgewählte Handelspartner. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Amazfit T-Rex Dual Solar liegt bei 649,90 Euro.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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