Icon eines Vorhängeschlosses

iOS 27.2 Beta 2: iPhone soll Diebstahl künftig automatisch erkennen

"AutoLock" zur Erkennung von verdächtigen Situationen

Ein Apple-Logo mit einem Schatten einer Hand, die ein Schloss zwischen den Fingern hält

Apple arbeitet offenbar weiter an einer neuen Sicherheitsfunktion, die ein iPhone automatisch sperren könnte, wenn es seinem Besitzer bzw. seiner Besitzerin aus der Hand gerissen wird. Hinweise darauf finden sich in der zweiten Beta von iOS 27.2. Die intern offenbar als „AutoLock“ bezeichnete Funktion wurde bislang nicht offiziell von Apple angekündigt und ist derzeit nicht verfügbar.

Der im System gefundene Code zeigt, dass AutoLock offenbar verschiedene Informationen miteinander kombiniert. Dazu gehören eine ungewöhnlich starke Beschleunigung, die auf ein gewaltsames Wegnehmen des iPhones hindeuten könnte, sowie der Verlust der Verbindung zu einer gekoppelten Apple Watch. Auch eine länger unterbrochene Netzwerkverbindung oder ein iPhone, das ungewöhnlich lange entsperrt bleibt, können offenbar in die Bewertung einfließen.


Damit sich das iPhone nicht bei jeder ungewöhnlichen Bewegung vorschnell sperrt, sind mehrere Schutzmechanismen vorgesehen. Eine erfolgreiche biometrische Authentifizierung kann beispielsweise gegen eine automatische Sperre sprechen. Auch bestimmte Aktivitäten einer gerade verwendeten App sollen berücksichtigt werden, wenn sie ansonsten fälschlicherweise als verdächtiges Verhalten interpretiert werden könnten.

Auch der Standort spielt eine Rolle

Interessant ist vor allem, wie Apple die verschiedenen Hinweise miteinander verknüpft. Die Code-Funde deuten auf ein Abstimmungssystem hin: Einzelne Signale können eine Sperrung anfordern, während andere Faktoren dagegenhalten können. Nach wiederholten Sperrereignissen soll zudem ein sogenannter Backoff-Mechanismus weitere automatische Sperren für eine gewisse Zeit unterdrücken.

Ähnlich wie bei der bereits bekannten „Stolen Device Protection“ scheint Apple außerdem den Aufenthaltsort des iPhones einzubeziehen. Befindet sich das Gerät an einem bekannten Ort, könnte das als zusätzlicher Schutz vor einem Fehlalarm dienen. Die Kombination aus Bewegungssensoren, Apple Watch, Netzwerkverbindung, Nutzungsverhalten und Standort würde damit deutlich mehr Informationen berücksichtigen als eine klassische automatische Bildschirmsperre.

Trotz der neuen Hinweise ist AutoLock noch keine fertige iOS-Funktion. In iOS 27.2 Beta 2 ist der zugrunde liegende Dienst zwar offenbar im Hintergrund aktiv, die Komponente, die tatsächlich eine automatische Sperrung auslösen würde, bleibt jedoch deaktiviert. Apple könnte damit das Verhalten der Erkennung testen, ohne bereits echte Sperren auf Geräten auszulösen. Ob AutoLock später tatsächlich Bestandteil einer öffentlichen iOS-Version wird und wann Apple die Funktion offiziell vorstellen könnte, ist derzeit offen.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 4 Antworten

  1. Das ist ja im Prinzip nicht schlecht, aber werden nicht jetzt schon gestohlene Geräte einfach ausgeschlachtet, um die Teile als Ersatzteile zu verkaufen?

  2. Welche bugs werden denn mit dem
    Update behoben?
    Habe massive Schwierigkeiten mit der Kalender App.
    Diese stürzt beim öffnen von Events fast immer ab.
    Zudem wurde die Option entfernt, kalendereinträge als FREI zu setzen.

    So ist die App fast nutzlos. 😡

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