Reolink bringt zur IFA 2026 ordentlich Bewegung in das eigene Überwachungskamera-Portfolio. Im Mittelpunkt steht die neue OMVI 2i Ultra, die eine kabellose Überwachung mit zwei Kameras kombiniert. Eine 8-Megapixel-Weitwinkelkamera behält das Grundstück im Blick, während eine zusätzliche 5-Megapixel-Pan-Tilt-Kamera einen anderen Bereich überwachen und erkannte Objekte verfolgen kann. Das Ganze funktioniert ohne komplizierte Verkabelung und soll vor allem eine möglichst umfassende Abdeckung ermöglichen.
Für das Zusammenspiel der beiden Kameras setzt Reolink auf die neue SyncTrack-Technologie. Erkennt die Weitwinkelkamera beispielsweise eine Person, übernimmt die bewegliche Kamera automatisch deren Verfolgung. Sie kann sich um 355 Grad drehen und um 50 Grad neigen. Beim sogenannten Auto Framing wird der Bildausschnitt bei Bewegungen automatisch angepasst und herangezoomt. Nutzer und Nutzerinnen können zudem einfach einen Punkt im Weitwinkelbild antippen, woraufhin die Pan-Tilt-Kamera genau dorthin schwenkt.
Auch beim Thema Energie punktet die OMVI 2i Ultra mit einem herausnehmbaren 10.000-mAh-Akku, der bis zu sechs Monate durchhalten soll. Ein integriertes 6-Watt-Solarpanel mit Reolinks SolarEase-Technologie kann die Ladeeffizienz zusätzlich steigern. Laut Hersteller reichen bereits rund 30 Minuten Sonnenlicht pro Tag, um die Kamera auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen mit Energie zu versorgen. Die OMVI 2i Ultra soll Ende Oktober 2026 für rund 200 bis 250 Euro starten, parallel kommt mit der OMVI 2i Max eine günstigere Retail-Variante.
OMVI X16 PoE ist das neue Flaggschiff

Noch eine Nummer größer fällt die OMVI X16 PoE aus, die Reolink ebenfalls auf der IFA zeigt. Sie kombiniert eine Auflösung von 24 Megapixeln mit einem 16-fachen optischen Zoom und soll damit das neue Flaggschiff der Serie werden. Der Marktstart ist für das vierte Quartal 2026 geplant, der Preis soll zwischen 650 und 700 Euro liegen. Daneben zeigt Reolink die OMVI 3i PoE und OMVI 3i WiFi, die bereits im Juni beziehungsweise Juli auf den Markt gekommen sind.
Nicht nur die Hardware bekommt ein Update: Auch Reolinks KI-Plattform ReoNeura wird intelligenter. Mit „Custom AI Detection“ sollen Nutzer und Nutzerinnen künftig eigene Erkennungsszenarien definieren können. Statt nur zwischen Personen, Fahrzeugen oder Tieren zu unterscheiden, lässt sich die KI beispielsweise auf Situationen wie ein geöffnetes Seitentor trainieren. Die Analyse erfolgt lokal auf der Kamera beziehungsweise dem NVR, so dass eine Cloud und ein kostenpflichtiges Abo dafür laut Reolink nicht notwendig sind.
Home Hub 2 bringt KI-Suche ins Wohnzimmer

Passend dazu stellt Reolink den Home Hub 2 vor: Das Gerät dient als zentrale lokale Speicher- und Verwaltungsstation für bis zu acht Reolink-Kameras und kann mit externem Speicher auf bis zu 16 TB erweitert werden. Besonders interessant ist die lokale KI-Videosuche: Aufnahmen lassen sich mit Beschreibungen in natürlicher Sprache durchsuchen, ohne dass die Videodaten dafür in eine Cloud wandern müssen. Der Home Hub 2 soll im Herbst 2026 für 159,99 Euro erhältlich sein.
Mit der TrackFlex WiFi erweitert Reolink außerdem die eigene TrackFlex-Familie. Die 4K-Kamera nutzt zwei Objektive und soll dadurch einen Erfassungsbereich von 270 Grad abdecken. Dazu kommen 355 Grad Schwenkbereich, 50 Grad Neigung und ein automatischer Tracking-Zoom. WiFi 6 im Dualband-Betrieb soll für stabile Verbindungen sorgen, während die integrierte KI Personen, Fahrzeuge und Tiere unterscheidet. Dank „Quick Event Localization“ sollen Ereignisse zudem vollständig aufgezeichnet werden. Der Verkaufsstart ist für das vierte Quartal 2026 zum Preis von 199,99 Euro vorgesehen.
Wir werden euch natürlich informieren, sobald die neuen Sicherheitsprodukte von Reolink auf dem deutschen Markt verfügbar und bestellbar sind. Bis dahin könnt ihr euch auf der offiziellen deutschen Website des Unternehmens umsehen.
