Icon von Schmuddelwetter

Schmuddelwetter: Vom Regenradar zum Wetterbaukasten

Spannende Gratis-App für iPhone und Apple Watch

Schmuddelwetter auf dem iPhone

Für die kostenpflichtigen Wetter-Apps wird die Luft langsam immer dünner. Mittlerweile gibt es einige spannende Alternativen, die mit innovativen Features punkten. Vor ein paar Wochen haben wir euch erneut auf Nano hingewiesen, heute schauen wir uns die ebenfalls kostenlose iPhone-App Schmuddelwetter (App Store-Link) an. Sie stammt vom deutschen Entwickler Dennis Schweitzer aus München, der sich eigentlich nur ein eigenes Regenradar bauen wollte. Daraus ist dann ein kompletter Wetterbaukasten geworden.

Genau dieses Baukasten-Prinzip ist aus meiner Sicht das Highlight von Schmuddelwetter. Die grundlegende Ansicht, die die iPhone-App nach dem Start bietet, kann von euch ganz einfach angepasst werden. Mittlerweile bietet die App 20 verschiedene Kacheln, die ihr frei auf der Startseite anordnen könnt: von privaten Wetterstationen an deinem Ort über 3D-Karten mit Wolken- und Schneeansicht bis hin zu Flusspegelständen und Gezeiten.


Die Kacheln beziehen sich dabei immer auf den Ort, der für die Übersichtsseite ausgewählt wurde. So zeigt die Regenkachel zum Beispiel, ob es gerade regnet, wie stark der Regen ist und wie er sich in den nächsten 60 bis 120 Minuten entwickelt. Zusätzlich lassen sich bis zu drei Übersichtsseiten für verschiedene Themen (z. B. Wandern, Arbeit, Zuhause) hinzufügen und auf jeder der Übersichtsseiten kann der Ort jederzeit geändert werden.

Auch Benachrichtigungen in Schmuddelwetter können individuell angepasst werden

Aber nicht nur das Design und die angezeigten Daten lassen sich personalisieren, sondern auch die Benachrichtigungen. Und das aus gutem Grund, wie der Entwickler schreibt: „Denn es gibt für mich nichts Nervigeres als eine App, die mir ständig Benachrichtigungen sendet, ohne dass ich dies anpassen kann.“

Screenshots der App Schmuddelwetter

In Schmuddelwetter lassen sich für die 60-minütige Regenwarnung die Regenintensität, ab der gewarnt wird (0,2 mm/h, 1 mm/h, 2,5 mm/h), die Häufigkeit der Warnungen (mindestens 30 Minuten Benachrichtigungspause nach Regen, 90 Minuten oder 180 Minuten) sowie die Vorhersagesicherheit („Normal“, „Sicherer“, „Am sichersten“) bestimmen.

Zusätzlich dazu könnt ihr einen täglichen Wetterbericht aktivieren, der zur gewünschten Uhrzeit als Push-Benachrichtigung geschickt wird. „Dies ist besonders hilfreich, wenn man morgens im Bett liegt und mit einem Blick auf den Sperrbildschirm entscheiden kann, ob man wirklich mit dem Rad fährt und ob man den Regenschirm mitnimmt“, erklärt der Entwickler.

Schmuddelwetter kann kostenlos genutzt werden

Ziemlich spannend ist auch die Tatsache, dass Schmuddelwetter kostenlos angeboten wird. Die mittlerweile von mehr als 4.000 aktiven Nutzern verwendete Anwendung kommt ohne Abo und ohne Kontozwang aus. „Außerdem lege ich großen Wert auf strikten Datenschutz und die Nutzerdaten werden nur für die Wetterzwecke verwendet, nicht weitergegeben und nach 90 Tagen Inaktivität gelöscht“, schreibt der Entwickler. Es gibt lediglich einige In-App-Käufe, die als freiwillige Trinkgelder dienen.

Schmuddelwetter: Regenradar
Schmuddelwetter: Regenradar
Entwickler: Dennis Schweitzer
Preis: Kostenlos+

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 9 Antworten

  1. Danke für diesen Tip; werde es mir genau ansehen und wahrscheinlich In-App spenden. Solche Beiträge sind es besonders, weswegen ich euren Blog verfolge, denn im App-Store ist man hilflos unterwegs. Neuerdings hatte ich übrigens mit Google KI achtenswerte Such-Erfolge zu Apps.

  2. Ist seit ein paar Wochen meine Standard-Wetter-App.
    a) gut einstellbar auf die eigenen Bedürfnisse
    b) optisch schön dezent, in Farbe und Gestaltung
    c) freiwillige Monetarisierung – da gibt man gerne was für die nächste Pommes

  3. Dann hoffen wir mal, dass die Anwender auch ein paar Trinkgelder locker machen. Denn die Programmierer wollen irgendwann auch mal etwas Kohle sehen. Das war bisher bei (fast) jeder Software der Fall.

  4. Danke für diesen Tipp. Habe ich geladen, angepasst, bewertet und natürlich auch Pommes gekauft 😉. Schön, dass es solche Entwickler auch noch gibt.

  5. Cooles Ding. Die App hat alles was ich möchte, besonders die einfache (und überhaupt) individuelle Einstellbarkeit der Übersicht. Damit hat meine Suche ein Ende und die Möwe bekam gleich zu futtern😀

  6. Was mir noch fehlt ist die Luftqualität und die Unterstützung weiterer Länder wie Niederlande, Belgien oder Großbritannien. Also typische Urlaubsziele.

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