Eight Sleep Pod 6: Kleiner, schneller und voller Sensoren

Eight Sleep Pod 6: Kleiner, schneller und voller Sensoren

Der neue Hub passt unter das Bett

1 Kommentar zu Eight Sleep Pod 6: Kleiner, schneller und voller Sensoren

Eight Sleep Pod 6 mit Hub und Cover vor blauem Hintergrund

Eight Sleep bringt mit dem Pod 6 die sechste Generation seines smarten Schlafsystems auf den Markt. Das Unternehmen verspricht dabei nicht einfach ein kleines Hardware-Update, sondern eine umfassende Überarbeitung der eigenen Technik. Der neue Pod kombiniert eine kompaktere Hardware mit mehr Sensoren, schnellerer Temperaturregelung und neuen Größen für Einzelschläfer und -schläferinnen. Gleichzeitig sinkt der Einstiegspreis: Der Pod 6 Solo startet bei 2.199 Euro, die Standardvarianten bei 2.899 Euro.

Besonders stark überarbeitet wurde der Hub, also das technische Zentrum des Systems. Eight Sleep hat Elektronik, Mechanik und Software neu entwickelt und das Gerät deutlich kompakter gemacht. Der Hub soll nun unter die meisten gängigen Bettrahmen passen und kann dadurch weitgehend unsichtbar verschwinden. Trotz der kleineren Abmessungen soll die Temperaturregelung bis zu 20 Prozent schneller reagieren. Ein optimierter Luftstrom und neue thermoelektrische Kühler sorgen dafür, dass Wärme effizienter abgeführt werden kann.


Beim Pod 6 lässt sich die Temperatur weiterhin für beide Seiten des Bettes unabhängig voneinander steuern. Das ist vor allem für Paare interessant, die beim Schlafen unterschiedliche Temperaturvorlieben haben. Auch die Datenerfassung erfolgt getrennt. Der Pod kann dadurch erkennen, welche Signale zu welcher Person gehören, und die Temperatur während der Nacht entsprechend anpassen. Das überarbeitete Design des Hubs stammt vom Industriedesigner Joe Tan und setzt auf eine schlanke, geriffelte Optik, die sich laut Eight Sleep auch sichtbar auf oder neben dem Nachttisch gut machen soll.

KI übernimmt die Schlafsteuerung

Eight Sleep Pod 6 in einem Doppelbett mit Temperatur-Overlays
Die Temperaturen für jede Bettseite können unabhängig voneinander justiert werden.

Deutlich mehr Technik steckt auch im sogenannten Cover, das direkt auf der Matratze liegt. Pod 6 besitzt dort 18 biometrische Sensoren, das sind neun Mal so viele wie bei der vorherigen Generation. Gemessen werden unter anderem Herzfrequenz, Atemfrequenz, Herzfrequenzvariabilität (HRV), Schnarchen und Schlafphasen. Ein zusätzliches Wearable ist dafür nicht nötig. Die höhere Sensordichte soll außerdem dabei helfen, zwei Personen im selben Bett auseinanderzuhalten und sogar Signale von Kindern oder Haustieren zu erkennen.

Die gesammelten Daten landen beim Autopilot, der KI-gestützten Steuerung von Eight Sleep. Das System erkennt individuelle Schlafmuster und leitet daraus automatisch die passende Temperatur ab. Dabei werden laut Hersteller auch Schlafphase, Umgebung und die Aktivitäten des Tages berücksichtigt, so dass Nutzer und Nutzerinnen die Einstellungen nicht ständig selbst anpassen müssen. Eight Sleep gibt zudem an, dass die Messungen bei Herzfrequenz, HRV und Atemfrequenz nahezu die Genauigkeit medizinischer Referenzgeräte erreichen. Diese Aussage basiert laut Unternehmen auf mehr als 50 klinischen Studien.

Jetzt auch als Solo-Version

Eight Sleep Pod 6 in einem Doppelbett
Das Eight Sleep Pod 6-System ist für mehrere Bettgrößen verfügbar. Fotos: Eight Sleep.

Neu sind außerdem die Solo-Größen, die sich an Einzelschläfer und -schläferinnen richten. Sie decken jeweils nur eine Bettseite ab und sind für Bettgrößen von Double bis Emperor erhältlich. Die kleinste Variante, Pod 6 Solo Single mit 90 × 200 Zentimetern, kostet 2.199 Euro. Die Standardversionen für komplette Matratzen beginnen bei 2.899 Euro für Double (135 x 190 cm) und reichen bis 3.399 Euro für Emperor (200 x 200 cm). Der Pod 6 ist zudem mit bestehendem Eight-Sleep-Zubehör wie Blanket, Pillow Cover und Base kompatibel.

Beim Preis bleibt es allerdings nicht bei der Hardware: Für jeden Pod 6 ist eine Autopilot-Mitgliedschaft erforderlich. Sie kostet je nach Tarif 17, 25 oder 33 Euro pro Monat beziehungsweise 199, 299 oder 399 Euro pro Jahr. Dafür gibt es jeweils zwei Schlafprofile; im teuersten Elite-Tarif kommen zusätzliche Funktionen zur Überwachung von allgemeinem Wohlbefinden sowie Herz-Kreislauf- und Atemgesundheit hinzu. Auch die Garantie ist an das Abo gekoppelt: Standard bietet zwei Jahre, Enhanced und Elite fünf Jahre. Der Pod 6 ist seit dem 23. September 2026 in mehr als 37 Ländern auf der Website von Eight Sleep erhältlich.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 1 Antwort

  1. Technisch sehr gut gemacht und soll wirklich was bringen.
    Auch den Preis würd ich bezahlen, aber bitte erwähnen das wichtige Funktionen zum guten „Betrieb“ hinter dem Abo versteckt sind.
    Und das ist ein No-Go, deswegen werde ich es nie kaufen.

    Dazu zählen:
    – Automatische Temperaturanpassung während der Nacht
    -Vibrations- und Thermowecker
    – das Lernen aus deiner Schlafhistorie, deinen Vorlieben und anderen Faktoren sowie die daraus resultierenden automatischen Anpassungen

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