Moflin: KI-gestützter Flausch-Roboter soll zum Ersatz für Haustiere werden

Auf der CES präsentiert

Bereits im September des letzten Jahres konnten die japanischen Produktentwickler von Vanguard Industries über eine Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter über 500.000 Euro für ihr neuestes Projekt Moflin einsammeln. Bei der diesjährigen digitalen Elektronik-Messe CES hat das Unternehmen den ungewöhnlichen Roboter nun auch erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Auch den CES-Preis „Best of Innovation Award“ erhielt das Produkt.

Moflin ist im Grunde genommen ein KI-gesteuerter Roboter – allerdings steckt hinter dieser schnöden Beschreibung eine Menge mehr. Das kleine Fellbündel soll nämlich als Ersatz für ein Haustier dienen, beispielsweise in Umgebungen, wo aufgrund von Mietverträgen oder Allergien keine lebenden Tiere gehalten werden dürfen. Von Vanguard Industries heißt es zu Moflin:


„Moflin ist ein KI-Haustier, das nach einem völlig neuen Konzept entwickelt wurde. Es verfügt über emotionale Fähigkeiten, die sich wie lebende Tiere entwickeln. Mit seinem warmen, weichen Fell, den niedlichen Geräuschen und den bezaubernden Bewegungen möchte man es für immer lieben. Wir haben uns von der Natur inspirieren lassen und einen einzigartigen Algorithmus entwickelt, der es Moflin ermöglicht, zu lernen und zu wachsen, indem es seine Interaktionen nutzt, um Muster zu bestimmen und seine Umgebung anhand seiner Sensoren auszuwerten. Moflin wird aus einer unendlichen Anzahl von Bewegungs- und Klangmusterkombinationen wählen, um zu reagieren und seine Gefühle auszudrücken. Einfach ausgedrückt: Es ist, als würdest du mit einem lebenden Haustier interagieren.“

Vanguard Industries-CEO Masahiko Yamanaka erklärte während der digitalen CES-Pressekonferenz, dass Moflin auch Kindern dabei helfen könne, einen feinfühligen Umgang mit anderen Lebewesen zu erlernen, oder älteren Menschen, die sich nicht mehr um ein Haustier kümmern können, als Gesellschaft dienen könne.

Ein lästiges Aufladen von Moflin entfällt übrigens: Das KI-Plüschtier wird mitsamt eines kleinen Körbchens ausgeliefert, das über eine kabellose Ladestation verfügt. Auch Bluetooth wurde im Moflin integriert, so dass der niedliche Roboter mit Apps interagieren kann. Und sollten die lieben Kleinen es beim Kuscheln mit Moflin dann doch einmal zu gut gemeint haben, lässt sich der Plüschbezug des Roboters jederzeit abnehmen und in der Waschmaschine reinigen.

Bei Kickstarter konnten Unterstützer der Kampagne den Moflin zu Preisen ab etwa 330 Euro vorbestellen. Ihnen wurde eine Auslieferung im März dieses Jahres in Aussicht gestellt. Im Handel landen soll Moflin ab diesem Sommer, Preise wurden bisher noch nicht kommuniziert. Ein kleines abschließendes YouTube-Video zeigt euch weitere Eindrücke zu diesem niedlichen Gadget.

Ich persönlich würde dem kleinen Haustier-Roboter durchaus einmal eine Chance geben, denn auch bei mir in der Wohnung sind größere Haustiere nicht erlaubt. Wie sieht es bei euch aus, unbedingt oder unter keinen Umständen?

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Kommentare 10 Antworten

  1. „Vanguard Industries-CEO Masahiko Yamanaka erklärte während der digitalen CES-Pressekonferenz, dass Moflin auch Kindern dabei helfen könne, einen feinfühligen Umgang mit anderen Lebewesen zu erlernen, oder älteren Menschen, die sich nicht mehr um ein Haustier kümmern können, als Gesellschaft dienen könne.“

    Oder die Kinder lernen den Feinfühligen Umgang mit anderen Lebewesen indem sie mit anderen Lebewesen in Kontakt treten. Verrückte Idee, ich weiß.

  2. So verrückt es für die Breite Maße ist, so erfolgreich werden es die übrigen Teile der Gesellschaft vermutlich annehmen. Ich gehe ja auch lieber zu echten Tieren und kann mir keinen Digitalen Ersatz vorstellen. Aber bei Furby und Co dachte man auch was ein BullShit. Der Mensch ist schon seltsam.

  3. Für alte Leute in Heimen möglicherweise eine Bereicherung. Sogar bei Dementen könnte ich mir einen positiven Effekt vorstellen.

    Nichts zu tun zu haben, niemand, um den man sich kümmern kann, ist für viele alte Menschen ein Graus. Insbesondere, da sie in den Heimen fast nie Tiere (Hunde, Katzen etc.) mitnehmen dürfen.

    Warum kein elektronisches Tierchen, das man streicheln kann und das reagiert. Sollte man jedem Heimbewohner anbieten.

  4. Ich persönlich finde Moflin super niedlich, von daher ich kein Haustier halten kann weil ich in einer WG wohne da ist Moflin genau richtig.

    Moflin ist zwar ein Roboter aber könnte ein prima Haustier Ersatz werden.

  5. Wenn ich daran denke, wie viele Menschen sich Tiere halten, welche nicht dazu in der Lage sind, sich adäquat um diese zu kümmern!
    Für diese Menschen und Tiere sind solche Erfindungen ein Segen!

  6. Moflin wäre ein tolles Haustier dass ich mir sofort kaufen würde!!!❤️❤️❤️ Ich hoffe wirklich sehr dass er bald hergestellt wird.Dass würde sowohl mich als auch meine Familie glücklich machen ?

  7. Ich würde Moflin gerne kaufen,ich bin zwar der Meinung dass echte Tiere mehr machen.Aber für Allergiker so wie mich wäre dass ein Traum

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