Sgnl bei Indiegogo: Smartes Apple Watch-Band erlaubt Anrufe per Fingertipp am Ohr

Mit der Apple Watch sind ja schon so einige futuristische Möglichkeiten gegeben. Mit dem aktuellen Indiegogo-Projekt Sgnl wird es noch verrückter.

Sgnl Indiegogo 1

Zu einer der aktuell erfolgreichsten Indiegogo-Kampagnen zählt wohl das Apple Watch-Armband Sgnl: Bisher wurden bereits über 1,5 Millionen USD von Unterstützern eingesammelt, was einem Finanzierungsziel von satten 2.938 Prozent entspricht. Das Projekt kann derzeit noch unterstützt werden: Sofern alles nach Plan läuft, wird im Februar 2017 mit der Auslieferung des smarten Armbands begonnen werden.

Sgnl lässt sich übrigens nicht nur mit der Apple Watch, sondern auch anderen Smartwatches, einer handelsüblichen Armbanduhr oder auch als Standalone-Band verwenden. Das innovative Gadget erlaubt es, durch das Antippen des Ohrs mit dem Zeigefinger Anrufe anzunehmen, die am Sgnl-Band mittels Vibration angedeutet werden, und über diese Geste auch Gespräche zu führen.

Wie das möglich gemacht wird? Das Sgnl-Band verbindet sich über Bluetooth mit dem iPhone und erhält über diese Verbindung ein Audiosignal. Dieses wird mittels Vibration des Bandes durch die Hand und in den Finger zum Ohr weitergetragen, wo die Vibration im Ohrmuschelbereich verstärkt wird und als Sound vom Nutzer gehört werden kann.

IP56-Zertifizierung und Akkulaufzeit von einer Woche

Sgnl Indiegogo 2

Die Produktentwickler haben dabei großen Wert auf eine klare Kommunikation gelegt, die auch in lauter Umgebung einen klaren Empfang von Sprache ermöglichen soll. Mithören ist übrigens nicht möglich, die Privatsphäre wird durch die Soundverstärkung, die allein im Ohr stattfindet, gewahrt. Ein eingebautes Mikrofon im Band ermöglicht es außerdem, dass der User selbst auch sprechen und Anrufe beantworten kann, und über eine eigene App sind weitere Funktionen wie ein Call Reminder, ein Aktivitätstracker für das im Band integrierte Pedometer sowie Benachrichtigungen möglich.

 

Das mit IP56 zertifizierte Sgnl Band kommt mit einer Akkuladung etwa eine Woche lang aus, bevor es wieder geladen werden muss, und erreicht eine maximale Gesprächszeit von 4 Stunden. Über einen MicroUSB-Port wird das Watchband binnen einer Stunde wieder voll aufgeladen. Die Preise für Sgnl starten bei 149 USD in der Indiegogo-Kampagne, insgesamt stehen sechs verschiedene Farben (Schwarz, Marineblau, Weiß, Grau, Braun, Olivgrün) für das smarte Band zur Verfügung. Der abschließende YouTube-Clip zeigt die Funktion des Gadgets noch einmal in Wort und Bild auf.

Kommentare 8 Antworten

  1. Geil! So viel technische Spielerei finde ich klasse. Allerdings möchte ich nicht soviel Geld ausgeben. Mal schauen wann Apple das in sein Portfolio übernimmt.

  2. Die Technik fasziniert! Dennoch der Finger am Ohr sieht schon sehr gewöhnungsbedürftig aus und das Armband wirkt auch recht klobig! Für mich ist es definitiv nichts. Aber ich freu mich schon auf die Leute mit dem Finger am Ohr! 😉

    1. Lange Zeit war es auch ungewöhnlich Menschen mit einem recht großen Smartphone (Frühstücksbrettchen :)) am Ohr telefonieren zu sehen. Heute ist es fast normal.
      Vielleicht später auch mit dem Finger.

    2. Die Technik ist klasse aber ich kenne es aus dem Museum und da muss man die Ellbogen auf ein Pad drücken dass dann die Vibration weiterleitet. Die Frage ist nun wie fest muss das Armband geschlossen werden um die Vibration an den Finger abzugeben und dann an das Ohr oder Vibriert es dann stärker

  3. Hallo,
    bitte um Korrektur, wenn ich was Falsches sage! So wie ich das verstehe, müsste eine Person, die eine iWatch besitzt so viel Geld ausgeben müssen nur um den Gesprächspartner besser zu hören, wenn es in der Umgebung Lärm wäre und dass das empfangene Gespräch nicht von Anderen zu hören ist, da sonst das telefonieren schon gut klappt mit der iWatch! ⌚️??

  4. Also brauche ich ein Zusatzprodukt für ein Zusatz Produkt. Also mal ganz im Ernst: Ob ich mir die Watch an den Kopf halte oder das iPhone spielt dann keine Rolle mehr. Insofern finde ich diese Erfindung schon ein ganz dezentes bisschen überflüssig. Weil so an sich ist das Zusatzgerät Apple Watch an sich schon ziemlich teuer wenn nicht gar überteuert. Und dafür noch teures Zubehör kaufen?! Nene da mach ich nicht mit!

  5. Über Indiegogo unterstütze ich keine Projekte mehr!
    Zwei von mir unterstützte Projekte sind nicht erfolgreich verlaufen!
    Indiegogo meldet sich auf Mails nicht mal mehr!
    Auch der Projektentwickler ist nicht erreichbar!
    Die Unterstützer haben 600 000 Euro gesammelt, so dass sich irgend jemand mit dem Geld am Strand sonnt!
    sProjector heißt das Produkt! Erstaunlicherweise kann man über Indiegogo immer noch unterstützen!
    Nepper, Schlepper, Bauernfänger!
    Indiegogo spielt das Spiel mit streicht seine Gebühren ein und unternimmt NICHTS!
    Es gibt keine Infos!
    Sauladen! Finger weg!

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